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Potentiale von Frauen nutzen

Neujahrsempfänge für Führungsfrauen aus der Emscher-Lippe-Region seit 2005 – „Potenziale nutzen von Frauen nutzen – Wir schaffen die richtigen Verbindungen“

Wie alles anfing!

Im November 2003 starteten die Gleichstellungsbeauftragten der Emscher-Lippe-Region zusammen mit dem zuständigen Studieninstitut in Dorsten das städteübergreifende Mentoring-Projekt „Mit Frauen an die Spitze“, für Nachwuchsführungsfrauen aus den Kommunalverwaltungen der Region.

Für die Durchführung arbeiteten sie – arbeiten immer noch – mit dem Zentrum Frau in Beruf und Technik (ZFBT) in Castrop-Rauxel zusammen. Das Zentrum brachte die Kompetenzen und Ressourcen aus dem landesweiten Mentoring-Programm KIM – Kompetenz im Management ein, das Studieninstitut die Erfahrungen als Partner der Kommunen für Aus- und Fortbildung.
Es war landesweit das zweite städteübergreifende Projekt dieser Art, allerdings mit einer größeren Zahl an Menteebewerberinnen und zur Verfügung stehenden Mentorinnen.

Zur Unterstützung des Projektes wurde aus dem Kreis der Gleichstellungsbeauftragten und dem ZFBT ein Beirat gegründet, der nach dem erfolgreichen Start 2003 die Idee verfolgte, den Mentorinnen – allesamt Führungsfrauen aus den Kommunen der Emscher-Lippe-Region – die Möglichkeit zu bieten, sich mit Frauen, die in der Privatwirtschaft, in Verbänden, Institutionen und Vereinigungen ebenfalls Spitzenpositionen innehaben, zu vernetzen.
Es gibt auf Landes- und Bundesebene mittlerweile eine Vielzahl an berufsbezogenen Netzwerken von Frauen, z.B. für Juristinnen, Ingenieurinnen, jedoch bislang kein Netzwerk von Managerinnen aus allen wirtschaftlich, politisch und gesellschaftlich relevanten Bereichen einer Region.

Die Gleichstellungsbeauftragten und die Vertreterinnen des Kompetenznetzwerkes Innovation: Chancengleichheit Emscher-Lippe (KIC:EL), die in der FrauenArbeitsGemeinschaft Emscher-Lippe (FAGEL) zusammengeschlossen sind, haben dies zum Anlass genommen, mit einem Neujahrsempfang führenden Frauen aus der Region die Gelegenheit zu geben, Kontakte zu knüpfen und von den Erfahrungen und dem Wissen der anderen zu profitieren, aber auch Marketing in eigener Sache zu machen. Daher das Motto der Empfänge: Potentiale von Frauen nutzen – die richtigen Verbindungen schaffen!
Da die Veranstalterinnen selber aus Verwaltung kommen, war es ihnen wichtig, ihr Anliegen von vornherein zusammen mit einer Repräsentantin der Wirtschaft umzusetzen. Dass die Unternehmerin und Vizepräsidentin der IHK Nord Westfalen Birgit Wiesehahn-Haas von Beginn an die Schirmherrschaft übernommen hat, dokumentiert diesen Schulterschluss. 

Die Neujahrsempfänge haben mittlerweile Tradition. Das beweisen nicht nur die steigende Zahl der Gäste, sondern auch die positiven Rückmeldungen der Besucherinnen.
Waren es beim ersten Empfang im Jahr 2005 im Wissenschaftspark Rhein-Elbe in Gelsenkirchen noch ca. 120 Teilnehmerinnen, so steigerte sich die Besucherinnenzahl beim zweiten Empfang 2006  im Schloss Herten schon auf 150. Beim Empfang 2007 im Ruhrfestspielhaus in Recklinghausen waren es bereits über 200 Gäste.

Die Neujahrsempfänge haben eine gleichbleibenden Struktur.
Jedes Jahr wird jedoch eine andere interessante Festrednerin eingeladen, die mit ihrer Biografie, mit ihren beruflichen und persönlichen Leistungen Einblicke in gelungene Lebensläufe von Führungsfrauen vermittelt und das Netzwerk über die Grenzen der Region hinaus erweitert.

2005 2006 2007
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Zentrum Frau in Beruf und Technik • Telefon: 02305 92150-10 • Telefax: 02305 92150-49 • Erinstraße 6 • 44575 Castrop-Rauxel • Internet: www.zfbt.de • E-Mail: zfbt@zfbt.de