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Potentiale von Frauen nutzen

Führungsfrauenempfang 2014

Führungsfrauen aus der Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Gesellschaft in Emscher-Lippe im Industrie-Club Friedrich Grillo on Gelsenkirchen

Impressionen vom Abend

Der zehnte Empfang war einerseits eine willkommene Gelegenheit, auf die zurückliegenden Veranstaltungen zu blicken, andererseits aber auch den Veränderungen nachzuspüren, die es bei betrieblicher Gleichstellung gegeben hat. Auch die Festrednerin Anja Zapka-Volkmann konstatierte einen steigenden Anteil an weiblichen Spitzenkräften. In ihrem diskursiven und in Teilen auch provokativen Festvortrag stellte sie gleich von Anfang an klar, dass sie der Frage, inwieweit gesetzliche Regelungen wie Geschlechterquoten zugunsten von Frauen helfen können, den weiblichen Anteil in Führungspositionen zu erhöhen, höchst ambivalent gegenüber steht. Früher war sie eine entschiedene Gegnerin, denn in Deutschland gibt es genug qualifizierte Frauen, heute kann sie der Quote durchaus etwas abgewinnen, da bereits die Debatte über die Quote Unternehmen zu bewegen scheint, Führungspositionen mit Frauen zu besetzen.

Aus ihren langjährigen Erfahrungen in verschiedenen leitenden Positionen im Bereich Human Resources in der internationalen Automobil- und Konsumgüterindustrie sowie als ehemaliger Personalvorstand der Düsseldorfer LIEKEN AG weiß sie aber auch, dass neben institutionellen Rahmenbedingungen immer auch die persönliche Leistung eine entscheidende Rolle für betriebliche Karrieren spielt.

Zu der Frage, was zu tun sei, fasst Frau Zapka-Volkmann ihre insgesamt 16 Tipps in vier zentralen Erfolgsthesen zusammen:
Frauen sind fachlich genauso, wenn nicht besser qualifiziert als Männer und müssen dies selbstbewusst nutzen

  • Frauen müssen ihren Weg durch das gesellschaftspolitische Dilemma „Supermutti oder Karrierefrau“ finden und dazu auf Unterstützung in Familie und Unternehmen drängen
  • Frauen müssen ihre Durchsetzungsfähigkeit, Selbstdarstellung und ihre Netzwerke ausbauen
  • Frauen sind nicht die besseren Manager, aber andere Manager und bringen damit Vielfalt in die bislang männerdominierte Managerwelt.

Zu Selbstbewusstsein und Selbstwert gehört für Frau Zapka-Volkmann auch, dass Frauen nicht versuchen sollten, ein besserer Mann zu sein, sondern Frau zu bleiben und dies auch zu genießen!

Für weiteren Genuss hatten die Veranstalterinnen auch gesorgt mit dem anschließenden Mitsing-Konzert, zu dem Frau Höpker alle Gäste einlud.

Programm

v.l.n.r. Anke Kunz-Rohlf, Dr. Gudrun Bülow, Moderatorin Angela Wegener, Ina Rudowitz und Petra Kersting

Zur Begrüßung

Organisationen im Austausch
Zehnter Empfang für Führungsfrauen in Emscher-Lippe

Anke Kunz-Rohlf, FAGEL-Sprecherin, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Recklinghausen
Dr. Gudrun Bülow, Geschäftsführerin der Dr. Bülow & Masiak GmbH in Marl und Vizepräsidentin der IHK Nord Westfalen
Moderatorin Angela Wegener, Radio Wuppertal
Ina Rudowitz, Bürgermeisterin der Stadt Gelsenkirchen
Petra Kersting, Leiterin des Kompetenzzentrums Frau & Beruf Emscher-Lippe
 

v.l.n.r. Annegret Sickers, Birte Blankenaufulland, Moderatorin Angela Wegener und Andrea Multmeier

Zur Entwicklung

Frauengenerationen im Austausch
Zwanzig Jahre auf dem Weg zur betrieblichen Gleichstellung

Annegret Sickers, Fachbereichsleiterin der Stadt Herten
Birte Blankenaufulland, Teamleiterin der Stadt Gelsenkirchen
Moderatorin Angela Wegener, Radio Wuppertal
Andrea Multmeier, Geschäftsführerin der Kreisgruppe Bottrop im Paritätischen Wohlfahrtsverband
 

Festrednerin Anja Zapka-Volkmann

Festvortrag

Frauen im Management: Ganz nah dran, oder doch weit weg?
Anja Zapka-Volkmann, Rechtsanwältin, Consulting in allen Personal- und Organisationsthemen, Frankfurt am Main

Dokumente

 

Musikprogramm

Frau Höpker bittet zum Gesang, Katrin Höpker, Köln

Musikprogramm: Frau Höpker bittet zum Gesang

 

Weitere Impressionen vom Abend

Impressionen vom Abend

Impressionen vom Abend

Impressionen vom Abend

Impressionen vom Abend

Impressionen vom Abend

Impressionen vom Abend

 

Fotos: Lutz Leitmann, Bochum

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