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Zielgruppen
Alleinerziehende im Netzwerk unterstützen

Für viele Alleinerziehende ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine besondere Herausforderung und sie sind auf ein engmaschiges Netz an Unterstützung angewiesen. Alleinerziehende sind keine homogene Gruppe, sehr differenziert gestalten sich Ressourcen, Potentiale und Risiken. Die Problemlagen sind komplex, sie betreffen die gesamte Lebenslage der Alleinerziehenden. Für eine erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt müssen deshalb Akteurinnen und Akteure aus sehr verschiedenen Fachgebieten verbindlich kooperieren, etwa Familienzentren, Bildungsträger, lokale Beratungsstellen, Gleichstellungsstellen, Jobcenter und Arbeitsagenturen. Für die Gruppe der Alleinerziehenden bieten Netzwerke W gezielte Unterstützung, sie bringen geeignete Partnerschaften zusammen, bündeln und kommunizieren fachübergreifende Kompetenzen und tragen zum Aufbau von nachhaltig wirksamen Dienstleistungsketten für diese Zielgruppe bei.


Alleinerziehende im Blickpunkt – Broschüren der Netzwerke W

Für Alleinerziehende sind Berufstätigkeit sowie verlässliche Strukturen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf besonders wichtig. Eine Reihe von Netzwerken W stellt Informationen für die jeweilige Region zusammen und veröffentlicht Wegweiser zu Kontakt- und Beratungsstellen für Alleinerziehende.


Alleinerziehend – Tipps und Informationen

Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV) gibt Tipps und Informationen für Alleinerziehende. Kontaktstellen vor Ort und Publikationen sind über die Website zu finden.

Experteninterviews

Wie Netzwerke die Integration von Frauen mit Kindern befördern

Professor Claus Reis hat auf mehreren Fachveranstaltungen im Rahmen der Netzwerk W-Initiative über Netzwerkbildung in der Gleichstellungs-, Familien- und Arbeitsmarktpolitik referiert. Im Gespräch erläutert er, warum fachübergreifende Kooperationen an Bedeutung gewinnen und was ein erfolgreiches Netzwerk ausmacht.

Beschäftigung von Alleinerziehenden aus Sicht der Unternehmen

BEAU - Berufliche Eingliederung Alleinerziehender aus Unternehmenssicht im Oberbergischen Kreis – die Studie befragte Unternehmen nach der Beschäftigung von Alleinerziehenden, insgesamt nahmen 24 Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größer teil. Professor Siegfried Stumpf, Direktor des Betriebswirtschaftlichen Instituts an der Fachhochschule Köln, Campus Gummersbach, erläutert im Interview die zentralen Ergebnisse.

 

Fragen zur Förderlinie richten Sie bitte an das zuständige Ministerium: poststelle@mhkbg.nrw.de