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Zielgruppen
Alleinerziehende im Netzwerk unterstützen

Für viele Alleinerziehende ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine besondere Herausforderung und sie sind auf ein engmaschiges Netz an Unterstützung angewiesen. Alleinerziehende sind keine homogene Gruppe, sehr differenziert gestalten sich Ressourcen, Potentiale und Risiken. Die Problemlagen sind komplex, sie betreffen die gesamte Lebenslage der Alleinerziehenden. Für eine erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt müssen deshalb Akteurinnen und Akteure aus sehr verschiedenen Fachgebieten verbindlich kooperieren, etwa Familienzentren, Bildungsträger, lokale Beratungsstellen, Gleichstellungsstellen, Jobcenter und Arbeitsagenturen. Für die Gruppe der Alleinerziehenden bieten Netzwerke W gezielte Unterstützung, sie bringen geeignete Partnerschaften zusammen, bündeln und kommunizieren fachübergreifende Kompetenzen und tragen zum Aufbau von nachhaltig wirksamen Dienstleistungsketten für diese Zielgruppe bei.


Alleinerziehende im Blickpunkt – Broschüren der Netzwerke W

Für Alleinerziehende sind Berufstätigkeit sowie verlässliche Strukturen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf besonders wichtig. Eine Reihe von Netzwerken W stellt Informationen für die jeweilige Region zusammen und veröffentlicht Wegweiser zu Kontakt- und Beratungsstellen für Alleinerziehende.


Zwischen Erwerbsarbeit und Kindererziehung - G.I.B.-Studie "Alleinerziehende im SGB II in Nordrhein-Westfalen"

Fast jeder zweite Haushalt von Alleinerziehenden ist in NRW auf Unterstützung nach dem SGB II angewiesen. Wenn zwei und mehr Kinder zu versorgen sind, erreicht die Quote sogar 60,0 Prozent. Laut einer Studie der Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung (G.I.B.) stagnieren die Zahlen seit langem auf hohem Niveau und zeigen: Nordrhein-Westfalen ist von der Herausforderung hilfebedürftiger Alleinerziehender in besonderer Weise betroffen. Um Abhilfe zu schaffen, bedarf es zusätzlicher Anstrengungen auf regionaler wie überregionaler Ebene.


Alleinerziehend – Tipps und Informationen

Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV) gibt Tipps und Informationen für Alleinerziehende. Kontaktstellen vor Ort und Publikationen sind über die Website zu finden.


Unter Druck – Bertelsmann-Studie zur Alleinerziehenden: Armutsrisiko in den letzten zehn Jahren gestiegen

Das Armutsrisiko von Alleinerziehenden ist nach wie vor sehr hoch; in den vergangenen zehn Jahren hat sich ihre Situation sogar weiter verschlechtert: 42 Prozent bezogen 2014 ein Einkommen, das weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens entsprach. Das sind 6,6 Prozentpunkte mehr als 2005. Bei Paarfamilien ist das Armutsrisiko im selben Zeitraum um 11,7 Prozentpunkte gesunken. Das zeigt eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung. Sie stellt Daten und Fakten zusammen und zeigt Reformansätze auf, um die aktuelle Situation von Ein-Eltern-Familien in Deutschland zu verbessern.

Experteninterviews

Wie Netzwerke die Integration von Frauen mit Kindern befördern

Professor Claus Reis hat auf mehreren Fachveranstaltungen im Rahmen der Netzwerk W-Initiative über Netzwerkbildung in der Gleichstellungs-, Familien- und Arbeitsmarktpolitik referiert. Im Gespräch erläutert er, warum fachübergreifende Kooperationen an Bedeutung gewinnen und was ein erfolgreiches Netzwerk ausmacht.

Beschäftigung von Alleinerziehenden aus Sicht der Unternehmen

BEAU - Berufliche Eingliederung Alleinerziehender aus Unternehmenssicht im Oberbergischen Kreis – die Studie befragte Unternehmen nach der Beschäftigung von Alleinerziehenden, insgesamt nahmen 24 Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größer teil. Professor Siegfried Stumpf, Direktor des Betriebswirtschaftlichen Instituts an der Fachhochschule Köln, Campus Gummersbach, erläutert im Interview die zentralen Ergebnisse.