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Netzwerk W – Unternehmen gewinnen

Netzwerk W Bergisches Städtedreieck
Wiedereinsteigerinnen als Fachkräfte wahrnehmen – Exemplarische Studie für das Bergische Städtedreieck

Netzwerk W Bergisches StädtedreieckSind Wiedereinsteigerinnen als Zielgruppe für die regionale Fachkräftesicherung von Bedeutung? Und: Sind sie auch im Blick der Unternehmen und Wiedereinstiegsberaterinnen und -berater, wenn es um die Rekrutierung und Bindung von Fachkräften geht? Das Netzwerk W im Bergischen Städtedreieck ist dieser Fragestellung nachgegangen und hat nun eine umfassende Studie vorgelegt, die im Rahmen der Landesinitiative gefördert und von der Wissenschaftlerin und Consulterin Astrid Vornmoor erarbeitet wurde.

Das Ergebnis ist eine fundierte Untersuchung zur Situation im Bergischen Städtedreieck mit den Städten Remscheid, Solingen und Wuppertal: Neben einer regionalen Analyse zum Fachkräftebedarf und der Frauen- und Männerbeschäftigung in der Region, werden aktuelle Wiedereinstiegstrends untersucht und betriebliche Rahmenbedingungen und Umsetzungsbeispiele vorgestellt. Die Basis sind leitfadengestützte Interviews mit arbeitsmarkt- und wirtschaftsnahen Expertinnen und Experten sowie ausgewählten Unternehmensvertreterinnen und -vertretern.

Die Studie zeigt exemplarisch, an welchen Stellen Wiedereinsteigerinnen und Betriebe besonders gut zusammen passen, aber auch, welche Schwierigkeiten es gibt und welche Hindernisse überwunden werden müssen. Handlungsempfehlungen und Tipps für Beraterinnen und Berater, Betriebe und Wiedereinsteigerinnen verweisen abschließend auf ganz praktische Umsetzungsmöglichkeiten.

„Es ist ein Geben und ein Nehmen“, so lautet der Titel der Untersuchung und beschreibt den entscheidenden Erfolgsfaktor. „Alle Beteiligten, Unternehmen wie Wiedereinsteigerinnen, aber auch die beratenden Institutionen müssen etwas tun und aufeinander zugehen, damit der Wiedereinstieg im Sinne der Fachkräftesicherung gelingt kann“, so Christel Steylaers, Netzwerk W-Koordinatorin und Initiatorin der Studie. „Mit der Untersuchung wollen wir vor allem mit kleinen und mittleren Betrieben ins Gespräch kommen und ihnen praktische Handlungsmöglichkeiten an die Hand geben. Ich fand überraschend, wie unkompliziert insbesondere kleinere Betriebe mit der Fragestellung umgehen, gerade dann, wenn sie die betreffende Frau kennen und als Fachkraft schätzen.“

Dokumentation von Unternehmensbeispielen

Netzwerk W Bergisches StädtedreieckUnternehmenserfahrungen werden ausführlich dokumentiert und spiegeln die unterschiedlichen Möglichkeiten, Wiedereinstieg im Sinne der Fachkräftesicherung zu gestalten. Diese Ergebnisse sind es vor allem, die beispielhaft sind und auf andere Regionen und Betriebe übertragen werden können.

Die nachfolgenden Unternehmensportraits stellen eine Auswahl guter Beispiele in Remscheid und Wuppertal aus den Branchen Lebensmitteleinzelhandel, Hotellerie und Gaststätten, Gebäudedienstleistung, Lötkolbenproduktion sowie Krankenhaus und Pflege dar.

  1. Wiedereinsteigerinnen sind Fachkräfte – Familienfreundlichkeit als Haltung der Geschäftsleitung und Teilzeit als gelebte Normalität beim Einzelhandelsunternehmen, akzenta in Wuppertal (PDF)
  2. Wiedereinstieg mit Leitung in Teilzeit beim Intercity Hotel in Wuppertal und gute Erfahrungen mit älteren weiblichen Beschäftigten (PDF)
  3. Vollzeitnah und flexibel arbeiten bei Schulten Gebäudedienste in Remscheid (PDF)
  4. Firmenleitung und Familie vereinbaren bei Ludwig Feldhoff e. K. in Remscheid (PDF)
  5. Jobsharing bei Oberärztinnen: Familie und Beruf im Sana-Klinikum Remscheid (PDF)
  6. Individuelle Arbeitszeiten und Teilzeitausbildung in der Speditionsbranche: Herbert Flesche GmbH & Co. KG in Remscheid (PDF)

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