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Themendossier
Beratung und Unterstützungsleistungen verbessern

Viele junge Mütter steigen heute nach kurzer Erwerbsunterbrechung wieder in den Beruf ein. Sie sind gut ausgebildet, informiert und wissen, was sie wollen. Doch für viele Frauen, die nach einer mehrjährigen Familienpause in den Beruf zurückkehren möchten, ist der Bedarf an Orientierung und Beratung hoch. Vor der zielgerichteten Beratung für eine Arbeitsaufnahme steht deshalb häufig eine Phase der Orientierung, verbunden mit der Wahrnehmung eigener Stärken und Kompetenzen. Fallmanager/innen, Arbeitsvermittler/innen und andere in der Beratung Tätige haben deshalb die Gesamtsituation der Rückkehrenden in den Blick zu nehmen, um gemeinsam praktikable und nachhaltige Wiedereinstiegswege zu entwickeln. Die Netzwerke W beteiligen sich aktiv an der Umsetzung und Verbesserung des Beratungsangebotes für Wiedereinsteigende in Nordrhein-Westfalen.


Familie und Beruf gleichberechtigt vereinbaren – Partnerschaftliches Aushandlungsmanagement als Baustein im Wiedereinstieg – Netzwerk W-Broschüre

Netzwerk W-Koordinatorin Silke QuentmeierGelingende partnerschaftliche Aushandlungsprozesse und gute Bedingungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind wichtige Voraussetzungen für einen erfolgreichen (Wieder-)Einstieg. Eine Broschüre des Netzwerk W Lippe widmet sich erstmals dem komplexen Thema „Aushandlungsmanagement im Wiedereinstiegsprozess“ und bietet einen praktischen Leitfaden zum Selbst-Coaching für junge Eltern. Dazu Netzwerk W-Koordinatorin Silke Quentmeier: Mit der Broschüre können wir erstmals einen konkreten Leitfaden für ein partnerschaftliches Aushandlungsmanagement vorlegen. Wir wollen junge Eltern ermutigen, gleichberechtigte Partnerschafts- und Familienmodelle zu entwickeln und umzusetzen.“


Potenzialanalyse und Wiedereinstieg – alle Kompetenzen erkennen. Fachworkshop stärkt Beratungskompetenz und Kooperation im Netzwerk

Potenzialanalyse und Wiedereinstieg – alle Kompetenzen erkennen. Fachworkshop stärkt Beratungskompetenz und Kooperation im Netzwerk Mit Blick auf den wachsenden Fachkräftebedarf hat das Netzwerk W Rhein-Kreis Neuss einen Fachworkshop zu Potenzialanalyse und Wiedereinstieg durchgeführt. Ziel war es, die Beratungskompetenz der handelnden Akteurinnen und Akteure zu verbessern und den kollegialen Austausch zu stärken. Ein Handout dokumentiert die Ergebnisse, mit Links und Tipps zu Verfahren und Anwendung. Das Netzwerk W Rhein-Kreis Neuss ist mit rund 25 beteiligten Institutionen eines der großen Netzwerke W in der Landesinitiative. Im Interview erläutert Ulrike Kreuels, Netzwerk W-Koordinatorin und Gleichstellungsbeauftragte im Rhein-Kreis Neuss, Nutzen und Einsatz der Potenzialanalyse im Kontext der Berufsrückkehr.


Gut beraten – Leitfaden zur Beratung von Berufsrückkehrerinnen

Der Bedarf an Orientierung und Beratung ist bei Wiedereinsteigerinnen oft sehr hoch. Die Netzwerkpartner in Kleve und Wesel haben Grundsätzliches und Alltagspraxis für Beratende von Berufsrückkehrerinnen zusammengefasst. Der Leitfaden basiert auf einer Schulung mit Gerlinde Tafel (Institut für Bildung, Beratung und Innovation Basel) und fasst die wichtigsten Erkenntnisse für den Beratungsalltag zusammen. Interviews mit FallmanagerInnen konfrontieren Theorie mit Beratungspraxis und rücken berufliches Engagement und Wertschätzung für den zu beratenden Menschen in rechte Bild.

 
Teilzeitberufsausbildung – Broschüre der Bundesagentur für Arbeit informiert Beratende

Zur Teilzeitberufsausbildung hat die Bundesagentur für Arbeit einen praxisorientierten Leitfaden veröffentlicht. Ursprünglich als internes Arbeitsmittel für die Beauftragen für Chancengleichheit (BCA) gedacht, findet die Broschüre mehr und mehr Zuspruch bei Kammern, Arbeitgeberverbänden, Schwangerenberatungsstellen und anderen Beratungseinrichtungen. Netzwerk W stellt die Broschüre zum Herunterladen bereit.

„Chancen bieten – Teilzeitberufsausbildung ermöglichen“ – Broschüre (PDF)

 

Fragen zur Förderlinie richten Sie bitte an das zuständige Ministerium: poststelle@mhkbg.nrw.de