Sie sind hier: Startseite > Netzwerk W
Familienkalender 2019 der Netzwerke W Ennepe-Ruhr-Kreis und Leverkusen / Rheinisch Bergischer Kreis

Familienkalender 2019 der Netzwerke W Ennepe-Ruhr-Kreis und Leverkusen / Rheinisch Bergischer Kreis informieren zu Wiedereinstieg und Vereinbarkeit Familie und Beruf

Der Familienkalender ist Terminplaner, Nachschlagewerk und Informationsmedium für die Themen rings um Familie und Beruf, ein Lotse durch die Angebotsvielfalt, der Wege zum Wiedereinstieg und zu beruflichen Veränderungen aufzeigt. Das Netzwerk W Ennepe-Ruhr-Kreis legt den Familienkalender 2019 zum sechsten Mal auf. Die Netzwerke W Leverkusen und Rheinisch Bergischer Kreis haben die Idee aufgegriffen und geben nun erstmals ebenfalls einen Familienkalender heraus. Mit einer Gesamtauflage von jeweils 12.000 Exemplaren werden die Familienkalender kostenlos abgegeben und sind in kommunalen Einrichtungen, darunter Familienzentren, Jugendämter, Stadtteilzentren, oder auch bei den Jobcentern und Arbeitsagenturen, ausgelegt. Die Familienkalender wurden mit Mitteln der Landesinitiative Netzwerk W vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung gefördert.

Monitor Familienforschung Nr. 40 zeigt Unterstützungsbedarf und Lösungen

So gelingt der Berufseinstieg von geflüchteten Müttern - Monitor Familienforschung zeigt Lösungen. Integrationsfortschritte seltener bei Frauen mit Kindern - BAMF-Kurzanalyse

Der aktuelle Monitor Familienforschung informiert zum Berufseinstieg von geflüchteten Müttern, gibt Auskunft über demografische Eckdaten der geflüchteten Frauen und beschreibt den Unterstützungsbedarf auf dem Arbeitsmarkt. Ausführlich werden die Umsetzungs-Erkenntnisse des Bundesprogramms "Stark im Beruf - Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein" vorgestellt. Der Monitor Familienforschung wird herausgegeben vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die BAMF-Kurzanalyse 1|2019 stellt die Ergebnisse der 2. Längsschnittbefragung von Geflüchteten vor. So machen Geflüchtete Fortschritte bei Sprache und Beschäftigung. Allerdings: Geflüchtete Frauen sind deutlich seltener am Arbeitsmarkt aktiv als geflüchtete Männer. Die Unterschiede hängen teilweise mit der Familienkonstellation zusammen.

 

Jobstart durch Ausbildung – neuer Videoclip auf Youtube-Kanal von Netzwerk W - Infokampagne der Emscher-Lippe-Region

Jobstart durch Ausbildung – neuer Videoclip auf Youtube-Kanal von Netzwerk W - Infokampagne der Emscher-Lippe-Region

Jobstart durch Ausbildung in Teilzeit – ein neuer Videoclip ist auf dem Youtube-Kanal von Netzwerk W eingestellt und erzählt die Geschichte einer alleinerziehenden Mutter, die den Jobeinstieg erfolgreich geschafft hat. Die Netzwerke W Bottrop, Gelsenkirchen, Recklinghausen haben den Videoclip produziert. Das Video ist Herzstück der regionalen Infokampagne „wieder arbeiten“. Anfang des Jahres 2019 kommt der Clip in einer gekürzten Fassung in die großen Kinos der Emscher-Lippe-Region und wirbt für die Rückkehr in den Beruf.

Frauen und Männer und vor allem Mütter und Väter haben weiterhin grundsätzlich andere Arbeitszeitrealitäten. Teilzeit als die Arbeitszeitform von Müttern weiter manifestiert

Brückenteilzeit ab 2019 – raus aus der Teilzeitfalle - Bundesarbeitsministerium informiert – mit Erklärfilm

Ab Anfang 2019 gilt die Brückenteilzeit. Damit besteht ein Anspruch auf eine zeitlich begrenzte Teilzeit, verbunden mit dem Recht auf Rückkehr zur vorherigen Arbeitszeit. Die Brückenteilzeit hilft Beschäftigten, ihre Arbeitszeit besser an ihre Lebensphasen anzupassen. Zudem leistet sie einen Beitrag zur Verhinderung der Teilzeitfalle. Der Anspruch auf Brückenteilzeit besteht, wenn das Arbeitsverhältnis vor der Antragstellung mehr als sechs Monate bestanden hat und der Arbeitgeber in der Regel insgesamt mehr als 45 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt. Das Bundesarbeitsministerium informiert zur Brückenteilzeit, zum Infopaket gehört auch ein Erklärfilm.

Frauen und Männer und vor allem Mütter und Väter haben weiterhin grundsätzlich andere Arbeitszeitrealitäten. Teilzeit als die Arbeitszeitform von Müttern weiter manifestiert

Frauen und Männer und vor allem Mütter und Väter haben weiterhin grundsätzlich andere Arbeitszeitrealitäten. Teilzeit als die Arbeitszeitform von Müttern weiter manifestiert

Mütter in Deutschland arbeiten heute deutlich länger als noch vor sechs Jahren - ganz besonders Mütter von Klein- und Kleinstkindern. Dabei leben Frauen und Männer weiter in unterschiedlichen Arbeitszeitrealitäten: Im Jahr 2017 war fast jede zweite Frau Teilzeit beschäftigt (46,5%), aber nur knapp jeder zehnte Mann (9,4%). Teilzeit gilt trotz der Nachteile für die Altersabsicherung inzwischen als Blaupause für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf - wird aber vor allem von Müttern, sehr viel seltener von Vätern gewählt. Das zeigen aktuelle Untersuchungen des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE).

Aus der Wissenschaft: IW-Studie zu Elterngeld. WZB-Schwerpunktheft zu geschlechtergerechten Arbeitsmarkt

Aus der Wissenschaft: IW-Studie zu Elterngeld. WZB-Schwerpunktheft zu geschlechtergerechten Arbeitsmarkt

In Kombination mit dem Ausbau der Betreuungsinfrastruktur hat es das Elterngeld für Mütter attraktiver gemacht, früh in den Arbeitsmarkt zurückzukehren. Gleichzeitig haben die Partnermonate dazu geführt, dass auch zunehmend mehr Väter in Elternzeit gehen. Allerdings beschränken sie sich dabei zumeist auf diese Bonusmonate. Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) informiert und steht zum Herunterladen bereit.
Macht und Möglichkeiten sind ungleich zwischen den Geschlechtern verteilt. Wie hartnäckig und umfassend diese Ungleichheit ist, damit beschäftigt sich das Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) in der September-Ausgabe der WZB-Mitteilungen. Mehrere Beiträge fragen nach den Bedingungen für einen geschlechtergerechten Arbeitsmarkt, auch und gerade im Blick auf die Balance zwischen Fürsorgearbeit zu Hause und beruflichem Engagement.

 

Broschüre: Plan A(ushandeln) – Machen wir’s fair

Plan A(ushandeln) – Machen wir’s fair. Netzwerk W-Broschüre zum partnerschaftlichen Aushandeln von Job und Familie – Baustein im Wiedereinstieg

Gelingende partnerschaftliche Aushandlungsprozesse und gute Bedingungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind wichtige Voraussetzungen für einen erfolgreichen (Wieder-)Einstieg. Das Netzwerk W Lippe hat dazu erstmalig einen Ratgeber entwickelt. Die Broschüre „Plan A(ushandeln). Machen wir’s fair – unser Leben mit Job und Familie“ bietet einen praktischen Leitfaden zum Selbst-Coaching für (junge) Eltern. Dazu Netzwerk W-Koordinatorin Silke Quentmeier: Mit der Broschüre können wir erstmals einen konkreten Leitfaden für ein partnerschaftliches Aushandlungsmanagement vorlegen. Das fehlte bisher und wir hoffen, damit junge Eltern - Frauen wie Männer – zu ermutigen, über gleichberechtigte Partnerschafts- und Familienmodelle nachzudenken - und sie auch umzusetzen. Gerade hier im ländlichen Raum gibt es einigen Unterstützungsbedarf.“

NRW Karte

Lokale Netzwerke stärken mit ihren Aktivitäten den beruflichen Wiedereinstieg. Landesinitiative Netzwerk W

Die Landesinitiative Netzwerk W(iedereinstieg) ist mit aktuell 40 aktiven Standorten in Nordrhein-Westfalen ein bundesweit einmaliges Netzwerk von Expertinnen und Experten zum beruflichen Wiedereinstieg. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung (MHKBG) fördert seit 2007 jährlich Aktivitäten von lokalen Netzwerken, um die Berufsrückkehr nach einer Familienpause und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie/Pflege zu unterstützen. Informieren und beraten – das Fachportal der Landesinitiative bündelt und dokumentiert das Fachwissen.