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Jobroadshow zum Wiedereinstieg

Jobroadshow zum Wiedereinstieg – Netzwerke W erproben neues Format, um Berufsrückkehrende als Fachkräfte zu gewinnen

Mit dem innovativen Format einer Jobroadshow sind zwei Netzwerke W auf Tour gegangen, um Berufsrückkehrende anzusprechen und zum Wiedereinstieg zu ermutigen. Nach dem Auftakt durch das Netzwerk W Rhein-Erft-Kreis führte das Netzwerk W Kreis Borken ebenfalls eine Jobroadshow mit mehreren Stationen durch. Die Tour im Rahmen der Regionale 2016 ist nun in einem Videofilm dokumentiert und zeigt Stationen und Erfahrungen. Eingestellt ist das Video im Youtube-Kanal von Netzwerk W. Die Netzwerk W-Partnerinnen Sonja Schaten und Hilde Mußinghoff berichten über Wirkung und Erfahrungen. Bei allem Aufwand, so sind sie überzeugt, lohnt es, neue Wege in der Ansprache von Berufsrückkehrenden zu gehen.

Netzwerk W unterstützt die erfolgreiche Berufsrückkehr – Überblick über Ergebnisse und Produkte

Netzwerk W unterstützt die erfolgreiche Berufsrückkehr – Überblick über Ergebnisse und Produkte

Die Landesinitiative Netzwerk W dokumentiert Ergebnisse und Produkte der Förderaktivitäten und schafft so Transparenz zum Expertinnen-Wissen. Die Veröffentlichungen im Förderjahr 2016 werden in der Rubrik Fachbeiträge gebündelt und fortlaufend dokumentiert. Neben einer Reihe von Neuauflagen von Wiedereinstiegslotsen und Broschüren zum Wiedereinstiegsmanagement (u.a. Leverkusen, Kreis Mettmann) gibt es eine Dokumentation des Netzwerk W Steinfurt zum Thema „Lebensform Alleinerziehend“. Über Trennung, Scheidung und Wiedereinstieg informiert eine Broschüre des Netzwerk W Borken, mit mehrsprachigem Glossar. Die Netzwerke W Bonn/Rhein-Sieg haben den Prototyp eines Begleitheftes für geflüchtete Frauen entwickelt. Damit haben Geflüchtete die Möglichkeit, Aktivitäten und Kontakte zur beruflichen und gesellschaftlichen Integration einfach und verständlich zu dokumentieren. Akteurinnen und Akteure in der Flüchtlingsarbeit, ehrenamtliche wie hauptberufliche, können damit die Wege und Aktivitäten der geflüchteten Gesprächspartnerinnen transparenter nachvollziehen und sie so gezielter unterstützen.

Geflüchtete Frauen in NRW: RefuShe - App informiert zu Grundrechten und Hilfe bei Gewalt

Geflüchtete Frauen in NRW: RefuShe - App informiert zu Grundrechten und Hilfe bei Gewalt

Mit einer in Deutschland einzigartigen App verstärkt NRW sein Engagement für geflüchtete Frauen. ,RefuShe‘ bietet leicht verständliche Informationen unter anderem über Lebensweise und Gesellschaft in Deutschland, Grundwerte wie Gleichstellung und Selbstbestimmung sowie Hilfeangebote für Frauen, die grundsätzlich für alle Zugewanderten nützlich sein können. „Mit der App ,RefuShe‘ werden geflüchtete Frauen über ihre grundlegenden Rechte in Deutschland sowie über Hilfemöglichkeiten bei Gewalt informiert. Die App soll die Frauen unterstützen und ihnen ein Bewusstsein dafür vermitteln, dass sie hier frei und gleichberechtigt leben können“, so Ministerin Steffens. Die App kann ab sofort kostenlos über den Google Playstore heruntergeladen werden und steht in fünf Sprachen (Deutsch, Englisch, Arabisch, Kurdisch, Paschtu) zur Verfügung. Fachkräfte, Ehrenamtliche und Organisationen, die in der Flüchtlings- oder Frauenhilfe tätig sind, können auf die App verweisen und geflüchtete Frauen darüber informieren.

Netzwerk W auf Youtube: Erklärvideos informieren zur Altersvorsorge von Frauen und warum Frauen weniger verdienen als Männer

Netzwerk W auf Youtube:
Erklärvideos informieren zur Altersvorsorge von Frauen und warum Frauen weniger verdienen als Männer

Auf Youtube haben wir unsere Playlist erweitert und drei neue Erklärfilme aufgenommen: „Kennen Sie Ihr Rententier?“ – fragt ein anschauliches Video zur Altersvorsorge von Frauen und erläutert, wie diese „Rententier“ wachsen kann. Zwei Videos des Bundesfamilienministeriums informieren zur Lohnlücke zwischen Frauen und Männern, die in Deutschland 21 Prozent beträgt: Neben der unterschiedlichen Berufswahl ist die familienbedingte Erwerbsunterbrechung und der anschließende Wiedereinstieg in Teilzeit ein Grund – denn es sind oft nur die Frauen, die im Beruf kürzer treten. Der Film zeigt, an welchen Weichenstellungen im Leben die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen entsteht und wie Eltern Familie und Beruf besser vereinbaren können. Aus den Netzwerken W finden Sie hier ebenfalls informative Videos zum beruflichen Wiedereinstieg.

Ganztagsschule und Hort erhöhen die Erwerbsbeteiligung von Müttern mit Grundschulkindern

Ganztagsschule und Hort erhöhen die Erwerbsbeteiligung von Müttern mit Grundschulkindern

Werden Kinder nach der Einschulung in Ganztagsschulen oder im Hort auch am Nachmittag betreut, sind Mütter deutlich häufiger und länger berufstätig als zuvor. Das geht aus einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hervor, die auf Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) basiert. Die Untersuchung gehört zu den wenigen Studien, die für Deutschland die Effekte der Nachmittagsbetreuung von Grundschulkindern auf die Erwerbstätigkeit von Müttern analysieren. Demzufolge nehmen mehr als elf Prozent der Frauen, die vor der Einschulung ihres Kindes nicht berufstätig waren, eine Erwerbstätigkeit auf. Mütter, die bereits zuvor einem Job nachgingen, arbeiten aufgrund der Nachmittagsbetreuung ihres Kindes wöchentlich im Schnitt gut zweieinhalb Stunden mehr.