Nachrichten zum Netzwerken
Netzwerke W Bochum und Herne
Die erste App zum Wiedereinstieg: Frau und Beruf – fub
Die Netzwerke Bochum und Herne haben den regionalen Wegweiser für den Wiedereinstieg erstmals als App weiterentwickelt und jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt. Die interaktive App Frau und Beruf – fub gibt es für Smartphones mit iOS- und Android-Betriebssystem und kann kostenfrei im App Store und im Google Play Store heruntergeladen werden. Im Expertinnen-Interview erläutern Ulrike Hammerich (Netzwerk W Herne) und Karin Knütter (Netzwerk W Bochum) Anliegen und Erfahrungen ihres gemeinsamen Netzwerk W-Projekts: „Wir wollen die Frauen so früh wie möglich und auch spielerisch zum Wiedereinstieg motivieren. Eine App ist dafür ein modernes, zeitgemäßes Medium.“
- App Frau und Beruf - fub – Infos und Links zum Download
- Wiedereinstieg mit App – Expertinnen-Interview
Termine und Veranstaltungen – Netzwerk W-Partnerinnen informieren
Die Netzwerke W führen noch bis in den Juni hinein interessante Veranstaltungen durch. Die Aktivitäten richten sich an interessierte Wiedereinsteigerinnen, aber auch an Expertinnen zur Verbesserung der Netzwerk- und Beratungsarbeit. Das Netzwerk W Kreis Olpe bietet von April – Juni 2013 eine Reihe von Veranstaltungen für Wiedereinsteigerinnen an, darunter auch ein monatliches Jobcoaching.
Einen Infotag richtet das Netzwerk W im Kreis Mettmann am 05. Juni 2013 in Langenfeld aus. Netzwerk W Münster öffnet am 24. Mai 2013 die Türen für die Ausstellung "Minijob - Minichance", die im Stadthaus bis zum 07. Juni 2013 und dann in den Kreisen des Münsterlandes als Wanderausstellung gezeigt wird. Im Münsterland sind bis zu 30 Prozent aller Frauen geringfügig beschäftigt.
Expertinnen-Interview: „Wiedereinstiegs- und Vereinbarkeitsprogramme
sind Chefsache und kein Sozial-Klimbim.“
Auf der Veranstaltung zur Fachkräftesicherung des Netzwerk W Rhein-Erft-Kreis referierte Prof. Jutta Rump zum demografischen Wandel und der zentralen Bedeutung von Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Unternehmen. Sie ist Professorin für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Ludwigshafen und gilt als eine der führenden Expertinnen für Personalmanagement. Im Interview plädiert sie für qualifizierte Wiedereinstiegprogramme und eine lebensphasenorientierte Personalpolitik: „Pflege wird als Lebenssituation künftig eine wichtige Rolle spielen und sehr wahrscheinlich das Thema Kinder und Kinderbetreuung ablösen.“
NRW: Zwei von drei Müttern mit minderjährigem Kind sind erwerbstätig
Im Jahr 2011 waren in Nordrhein-Westfalen von den 1,8 Millionen Müttern mit minderjährigen Kindern knapp zwei Drittel (64,4 Prozent) erwerbstätig. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches mitteilt, stieg damit die Erwerbstätigkeit von Müttern zwischen 2001 und 2011 um 7,5 Prozentpunkte an: Vor zehn Jahren lag die Erwerbstätigenquote der Mütter mit Kindern unter 18 Jahren bei 56,9 Prozent. Der Anstieg der Erwerbstätigkeit von Müttern geht zugleich einher mit dem Anstieg der Teilzeitquote.
Option Hochschule für den beruflichen Wiedereinstieg – Netzwerke W öffnen Türen für neue Kooperationen
Ansätze zum qualifizierten Wiedereinstieg gewinnen an Bedeutung. Hochschulen können dabei wichtige Kooperationspartner sein und Wiedereinstiegswege durch ein Studium oder Aufbaustudium eröffnen. In den Förderrunden 2011/12 und 2012/13 beschäftigen sich die Netzwerke W der Kreise Kleve und Wesel mit dem Thema „Wiedereinstieg und Studium. Als Kooperationspartner beteiligen sich die Hochschule Rhein-Waal und die Hochschule Niederrhein. Ein Online-Special informiert über das Kooperationsprojekt. Im Interview erläutert die Präsidentin der Hochschule Rhein-Waal, Prof. Marie-Luise Klotz, warum Wiedereinstieg auch ein Thema für Hochschulen ist.
- Option Hochschule – die Netzwerk W-Aktivitäten
- Interview mit Professor Dr. Marie-Louise Klotz, Präsidentin der Hochschule Rhein-Waal
- Interview zum Wiedereinstiegsangebot der Universität St. Gallen mit Dr. Beate Ratzka
Netzwerk W Hamm informiert zu Vereinbarkeit von Beruf und Pflege – „Pflegetasche“ für Personalverantwortliche, Beratende und Pflegende
Die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege ist für viele Beschäftigte schon heute ein Lebensthema. Die Übernahme häuslicher Pflegeaufgaben hat einerseits erhebliche Auswirkungen auf die berufliche Entwicklung der Betroffenen, andererseits stehen auch die Unternehmen, die pflegende Arbeitnehmer beschäftigen, vor der großen Aufgabe, die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege möglich zu machen. Für Betriebe wachsen zukünftig die Herausforderungen, pflegende Beschäftigte als Fachkräfte zu binden und unternehmensseitig zu unterstützen. Das Netzwerk W Hamm hat eine „Pflegetasche“ erarbeitet, um Personalverantwortlichen, Beratenden und pflegenden Angehörigen gebündelte und praxisorientierte Informationen und Materialien zur Verfügung zu stellen.
Frauen im Minijob - Motive und (Fehl-)Anreize für die Aufnahme geringfügiger Beschäftigung im Lebenslauf
Minijobs werden selten dem Anspruch gerecht, eine Brücke in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu sein. Dies zeigt die bislang wenig beachtete Studie „Frauen im Minijob“, die vom DELTA-Institut im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erstellt wurde. Frauen im Minijob machen die Erfahrung, dass sie – auch mit einer qualifizierten Berufsausbildung – bei dauerhafter Tätigkeit im Minijob nicht mehr als qualifizierte Fachkraft gelten. Eine weitere aktuelle „Studie zur Analyse der geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse“ im Auftrag der NRW-Landesregierung legt neueste Daten zu den Arbeitsbedingungen von Minijobbern und Minijobberinnen vor.
Neue Broschüren zum Wiedereinstieg - viele Netzwerk W-Produkte werden überarbeitet
Die laufende Förderphase haben viele Netzwerk W-Partner genutzt, um Broschüren und Infomaterialien zum Wiedereinstieg auf Stand zu bringen und zu überarbeiten. Aktualisierte Veröffentlichungen liegen jetzt vor aus Bielefeld, dem Märkischen Kreis sowie dem Rheinisch-Bergischen Kreis. Die Agentur für Arbeit Köln hat den ursprünglich von Netzwerk W geförderten „Kompass für Berufsrückkehrerinnen und Berufsrückkehrer“ überarbeitet und thematisch erweitert. Eva Pohl, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt in der Agentur für Arbeit Köln, berichtet von der Entstehung der Broschüre auf der Website „Perspektive Wiedereinstieg“.
- Beruflicher Wiedereinstieg im Rheinisch-Bergischen Kreis (PDF)
- Wegweiser Berufsrückkehr im Märkischen Kreis (PDF)
- Informationen für Frauen rund um den Beruf für Bielefeld und OWL (PDF)
- Kompass für Berufsrückkehrende in Köln, Interview
Vereinbarkeit von Beruf und Pflege – Internetangebot von Netzwerk W Ennepe-Ruhr ausgezeichnet
Das Netzwerk W Ennepe-Ruhr hat eine breit angelegte Informationskampagne zum Zukunftsthema Vereinbarkeit von Beruf und Pflege gestartet. Ziel der Kampagne ist es, durch eine gute Öffentlichkeitsarbeit für das Thema zu sensibilisieren und konkrete Unternehmen zu gewinnen. Ein neues Internetangebot informiert ausführlich zum Thema und stellt Instrumente, praktische Modelle und Hilfen bereit. Das Projekt wurde jetzt als „gute Idee“ durch familie-in-nrw.de ausgezeichnet.
NRW-Innovationsprojekt mit Netzwerk W-Partnern – Kopieren erlaubt – Transferhandbuch online
Eine Transfertagung informierte zum Innovationsprojekt „Neue Wege NRW“, das vom Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen und dem Institut für Innovation und Bildung, innovaBest, Netzwerk W-Partner im Rhein-Erft-Kreis, umgesetzt wurde. Das Innovationsprojekt hat neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Fachkräften aus den Bereichen Arbeitsmarkt und Jugendhilfe entwickelt und zusammen mit Familienzentren in sechs verschiedenen Regionen erprobt. Die „Neuen Wege“ zum beruflichen Wiedereinstieg sind auch in anderen Regionen nutzbar – kopieren ist ausdrücklich erwünscht. Vorgestellt wurde dafür ein interaktives Transferhandbuch. Ein Transferprojekt ist in Planung, interessierte Regionen können sich mit einer Interessenbekundung bis zum 19. April 2013 bei den Projetträgern melden.
- Informationen zum Modellprojekt
- Transferveranstaltung in Duisburg – Bericht, Interviews, Links
- Filmreportage auf YouTube
Landeskoordination
Cornelia Schlebusch, Projektträger ETN des Forschungszentrums Jülich
c.schlebusch@fz-juelich.de
Projektmitarbeit
Birgit Meding



