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Netzwerk W auf Youtube: Erklärvideos informieren zur Altersvorsorge von Frauen und warum Frauen weniger verdienen als Männer

Netzwerk W auf Youtube:
Erklärvideos informieren zur Altersvorsorge von Frauen und warum Frauen weniger verdienen als Männer

Auf Youtube haben wir unsere Playlist erweitert und drei neue Erklärfilme aufgenommen: „Kennen Sie Ihr Rententier?“ – fragt ein anschauliches Video zur Altersvorsorge von Frauen und erläutert, wie diese „Rententier“ wachsen kann. Zwei Videos des Bundesfamilienministeriums informieren zur Lohnlücke zwischen Frauen und Männern, die in Deutschland 21 Prozent beträgt: Neben der unterschiedlichen Berufswahl ist die familienbedingte Erwerbsunterbrechung und der anschließende Wiedereinstieg in Teilzeit ein Grund – denn es sind oft nur die Frauen, die im Beruf kürzer treten. Der Film zeigt, an welchen Weichenstellungen im Leben die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen entsteht und wie Eltern Familie und Beruf besser vereinbaren können. Aus den Netzwerken W finden Sie hier ebenfalls informative Videos zum beruflichen Wiedereinstieg.

Ganztagsschule und Hort erhöhen die Erwerbsbeteiligung von Müttern mit Grundschulkindern

Ganztagsschule und Hort erhöhen die Erwerbsbeteiligung von Müttern mit Grundschulkindern

Werden Kinder nach der Einschulung in Ganztagsschulen oder im Hort auch am Nachmittag betreut, sind Mütter deutlich häufiger und länger berufstätig als zuvor. Das geht aus einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hervor, die auf Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) basiert. Die Untersuchung gehört zu den wenigen Studien, die für Deutschland die Effekte der Nachmittagsbetreuung von Grundschulkindern auf die Erwerbstätigkeit von Müttern analysieren. Demzufolge nehmen mehr als elf Prozent der Frauen, die vor der Einschulung ihres Kindes nicht berufstätig waren, eine Erwerbstätigkeit auf. Mütter, die bereits zuvor einem Job nachgingen, arbeiten aufgrund der Nachmittagsbetreuung ihres Kindes wöchentlich im Schnitt gut zweieinhalb Stunden mehr.

Begleitung und Mentoring sind zentral für den Erfolg – Gute Praxis des Bonner Netzwerk W- vorgestellt

Zukunftsperspektive für Geflüchtete durch Ausbildung in der Altenpflege: Start des Projekts „Care for Integration“ - Bundesprogramm stellt Gute Praxis des Bonner Netzwerk W vor

Geflüchtete Menschen, die in NRW in der Altenpflege arbeiten möchten, werden durch das Projekt „Care for Integration“ bei der Berufsausbildung, beim Erlernen der deutschen Sprache und bei der Integration unterstützt. Das Projekt ist zum 1. Dezember 2016 gestartet und wird gemeinsam vom MGEPA und dem MAIS unterstützt. An acht Standorten sollen insgesamt 160 Menschen in einer berufsbegleitenden Ausbildung den Abschluss zur Altenpflegehelferin oder zum Altenpflegehelfer erlangen. Damit auch Müttern oder Vätern die Teilnahme möglich ist, wird die Betreuung der Kinder sichergestellt. Das Bundesprogramm „Stark im Beruf“ stellt auf seiner Website das Projekt der Netzwerk W-Partnerin aus Bonn/ Rhein-Sieg vor. Um Mütter mit Migrationshintergrund in eine Ausbildung im Bereich Pflege und Hauswirtschaft zu bringen, unterstützt der Bonner Verein für Pflege- und Gesundheitsberufe die Teilnehmerinnen in allen Phasen der Vorbereitung und Qualifizierung.

Netzwerk W unterstützt die erfolgreiche Berufsrückkehr – Träger und Standorte der Förderrunde 2016

Netzwerk W unterstützt die erfolgreiche Berufsrückkehr – Träger, Themen und Standorte der Förderrunde 2016

Im aktuellen Förderjahr unterstützt das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW (MGEPA) insgesamt 35 lokale und regionale Netzwerke, die Aktivitäten zum qualifizierten beruflichen Wiedereinstieg umsetzen. Ein Schwerpunkt der Landesinitiative Netzwerk W(iedereinstieg) sind 2016 Zielgruppen mit besonderen Lebenslagen. Neben der Gruppe der Alleinerziehenden sind das insbesondere geflüchtete Frauen mit guter Bleibeperspektive. Hier sind 16 Netzwerke W aktiv, um in neuen Kooperationen geeignete Angebote zur Unterstützung der beruflichen Orientierung, der Qualifizierung und der Integration zu erproben. Die Aktivitäten ergänzen, wo es an zielführenden Möglichkeiten fehlt, sei es bei der Herstellung von Transparenz, bei der Kooperation und Vernetzung, aber auch bei der Klärung der Frage: wer sind - vor Ort - die geflüchteten Frauen – und vor allem: welche Unterstützung wird gebraucht, damit sie tatsächlich wirkt und ankommt? Ein Themendossier gibt einen ersten Überblick, bietet Servicelinks und informiert zu den Aktivitäten der Netzwerke W vor Ort.

Internetangebot informiert zu haushaltsnahen Dienstleistungen – Datenbank und Checkliste der Verbraucherzentrale NRW

Internetangebot informiert zu haushaltsnahen Dienstleistungen – Datenbank und Checkliste der Verbraucherzentrale NRW

Haushaltsnahe Dienstleistungen können Familien entlasten, den Wiedereinstieg erleichtern und Freiräume schaffen für eine bessere partnerschaftliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Mit dem Internetportal www.hilfe-im-haushalt.de stellt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) praxisnahe Informationen sowohl für Kundinnen und Kunden als auch für Anbieterinnen und Anbieter rund um das Thema Personen- und Haushaltsnahe Dienstleistungen bereit. Für NRW hat dazu die Verbraucherzentrale NRW Informationen zusammengestellt. Gefördert wurde das Angebot im Rahmen des Projekts "Haushaltsnahe Dienstleistungen" des MGEPA. Interessierte Kundinnen und Kunden als auch für Dienstleisterinnen und Dienstleister können sich zu Qualitätskriterien informieren und sich anhand von Checklisten orientieren.

FES-Studie: Lebensrealität und Erwartungen von jungen Frauen an Familien- und Gleichstellungspolitik

FES-Studie: Lebensrealität und Erwartungen von jungen Frauen an Familien- und Gleichstellungspolitik

Was halten junge Frauen eigentlich von der Familien- und Gleichstellungspolitik? Wo sind die Berührungspunkte in ihrem Alltag und wo sehen sie politischen Handlungsbedarf? Diesen Fragen ging Prof. Dr. Carsten Wippermann vom DELTA-Institut für Sozial- und Ökologieforschung im Auftrag des Forum Politik und Gesellschaft der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) nach. Dazu wurden Frauen aus allen sozialen Schichten und Milieus in Fokusgruppeninterviews befragt und durch die Ergebnisse einer quantitativ-repräsentativen Untersuchung ergänzt. Die breite Datenbasis bietet neue Einblicke in die Lebensrealitäten und Einstellungen von Frauen zwischen 18 bis 40 Jahren. Zentrale Ergebnisse der Untersuchung: Junge Frauen wollen Lohngerechtigkeit, Gleichstellung im Berufsleben sowie eine bessere und kostenlose Kinderbetreuung.