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Lokale Netzwerke Wiedereinstieg – Förderschwerpunkte

Landesinitiative stärkt Perspektiven für einen qualifizierten Wiedereinstieg und existenzsichernde Erwerbstätigkeit von Müttern

Landesinitiative Netzwerk W - Flyer (PDF)Die Landesinitiative Netzwerk W unterstützt Aktivitäten und Maßnahmen für den qualifizierten beruflichen Wiedereinstieg. Im Zentrum stehen lokale Netzwerke von gleichstellungs-, arbeitsmarkt-, wirtschafts- und bildungspolitischen Akteur_innen. Sie schaffen eine starke Lobby für den Wiedereinstieg.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter NRW (MGEPA) fördert die Landesinitiative Netzwerk W. Projektträger ETN des Forschungszentrums Jülich stellt die Landeskoordination. Sie begleitet die Projektaufrufe, unterstützt den landesweiten Transfer und die Vernetzung der Kooperationspartner_innen.

Mit über 50 Standorten repräsentiert die Landesinitiative ein bundesweit einmaliges Expert_innen-Netzwerk für den Wiedereinstieg.

www.netzwerkW-expertinnen.de: Das Portal der Landesinitiative informiert zu allen Aktivitäten und dokumentiert die Ergebnisse. Das Fachwissen ist für alle Expert_innen transparent.

Ein Netzwerk W-Handout fasst die wichtigsten Faktoren für erfolgreiche, ergebnisorientierte Netzwerk-Arbeit zusammen, entwickelt wurden sie von dem Netzwerk-Experten Prof. Claus Reis.

Information zur Förderphase 2017 – Aufruf gestartet

Im Rahmen der Emanzipationspolitik des MGEPA ist die Unterstützung des nachhaltigen und qualifizierten beruflichen Wiedereinstiegs und die Stärkung einer möglichst existenzsichernden Erwerbstätigkeit von Müttern nach wie vor ein zentrales Handlungsfeld.

Die Landesinitiative Netzwerk W(iedereinstieg) unterstützt 2017 lokale Netzwerke in den Kreisen und kreisfreien Städten Nordrhein-Westfalens und fördert gemeinsame Aktivitäten zur Verbesserung des beruflichen Wiedereinstiegsprozesses mit dem Ziel einer dauerhaften, existenzsichernden und qualifikationsgerechten Erwerbstätigkeit mit guter beruflicher Entwicklungsperspektive.

Im Förderjahr 2017 sollen schwerpunktmäßig Aktivitäten in folgenden Handlungsfeldern gefördert werden:

  • Herstellung von Transparenz über vorhandene Unterstützungsangebote, Erhöhung der Passgenauigkeit von Angeboten;
  • Aufbau und Weiterentwicklung von Kooperationen, einschließlich der Professionalisierung der Netzwerkarbeit;
  • Entwicklung und Erprobung von innovativen Angeboten für bestimmte Zielgruppen und besondere Lebenslagen. Neben der Stillen Reserve sind das insbesondere Alleinerziehende, Migrantinnen, Frauen mit Behinderungen, Hochqualifizierte sowie geflüchtete Frauen mit guter Bleibeperspektive.

Interessierte Träger sind aufgerufen eine Interessenbekundung bei der Landeskoordination einzureichen. Abgabefrist ist der 28. März 2017.

Die Interessenbekundungen werden von der Landeskoordination begutachtet und dem MGEPA zur Entscheidung vorgelegt. Nach Entscheidung über das Vorhaben durch das MGEPA werden die Träger geeigneter Aktivitäten aufgefordert, bei der zuständigen Bezirksregierung einen Förderantrag zu stellen.

Lokale Netzwerke Wiedereinstieg in Nordrhein-Westfalen – Partnerschaften
Wiedereinstieg ist eine Querschnittsaufgabe mit Schnittstellen zu unterschiedlichsten Arbeits- und Handlungsfeldern. In den Netzwerken zum Wiedereinstieg agieren deshalb gleichstellungs-, arbeitsmarkt-, wirtschafts- und bildungspolitische sowie familienunterstützende Akteurinnen und Akteure gemeinsam.
Die Kompetenzzentren Frau und Beruf sind wichtige Partner. Darüber hinaus wirken kommunale Gleichstellungsbeauftragte und/oder die Kreisgleichstellungsbeauftragten sowie die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agenturen für Arbeit mit. Die Grundsicherungsträger des SGB II sind ebenfalls Partner im Netzwerk W, vertreten auch durch die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Jobcenter.