Sie sind hier: Startseite > Aktiv in NRW > Wiedereinstieg mit Perspektive

Lokale Netzwerke Wiedereinstieg – Förderschwerpunkte

Landesinitiative stärkt Perspektiven für einen qualifizierten Wiedereinstieg

Landesinitiative Netzwerk W - Flyer (PDF)Die Landesinitiative Netzwerk W unterstützt Aktivitäten und Maßnahmen für den qualifizierten beruflichen Wiedereinstieg. Im Zentrum stehen lokale Netzwerke von gleichstellungs-, arbeitsmarkt-, wirtschafts- und bildungspolitischen Akteur_innen. Sie schaffen eine starke Lobby für den Wiedereinstieg.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter NRW (MGEPA) fördert die Landesinitiative Netzwerk W. Projektträger ETN des Forschungszentrums Jülich stellt die Landeskoordination. Sie begleitet die Projektaufrufe, unterstützt den landesweiten Transfer und die Vernetzung der Kooperationspartner_innen.

Mit über 50 Standorten repräsentiert die Landesinitiative ein bundesweit einmaliges Expert_innen-Netzwerk für den Wiedereinstieg.

www.netzwerkW-expertinnen.de: Das Portal der Landesinitiative informiert zu allen Aktivitäten und dokumentiert die Ergebnisse. Das Fachwissen ist für alle Expert_innen transparent.

Ein Flyer mit abtrennbarer Postkarte informiert zur Landesinitiative Netzwerk W. Kooperations_partner_innen können den Flyer zur Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit über die Landeskoordination bestellen: info@netzwerkw-expertinnen.de

Ein Netzwerk W-Handout fasst die wichtigsten Faktoren für erfolgreiche, ergebnisorientierte Netzwerk-Arbeit zusammen, entwickelt wurden sie von dem Netzwerk-Experten Prof. Claus Reis.

Information zur Förderphase 2016 – Träger und Standorte

Die Landesinitiative Netzwerk W unterstützt in 2016 Aktivitäten zum qualifizierten Wiedereinstieg in allen Regionen des Landes. Berufsrückkehrerinnen, Frauen in Familienverantwortung ohne abgeschlossene Berufsausbildung sowie weibliche Beschäftigte in beruflichen Umbruch- und Neuorientierungsphasen bieten ein beachtliches Potenzial für die Fachkräftegewinnung. Als Grundlage für einen gelingenden beruflichen Wiedereinstieg ist die erfolgreiche Gestaltung der Vereinbarkeit von Familie/Pflege und Beruf eine wichtige Voraussetzung.

Schwerpunktmäßig sollen in 2016 Aktivitäten in folgenden Handlungsfeldern gefördert werden:

  • Herstellung von Transparenz über vorhandene Unterstützungsangebote, Er-höhung der Passgenauigkeit von Angeboten;
  • Aufbau und Weiterentwicklung von Kooperationen, einschließlich der Professionalisierung der Netzwerkarbeit;
  • Entwicklung und Erprobung von innovativen Angeboten für Wiedereinsteigerinnen in besonderen Lebenslagen. Neben der Stillen Reserve sind das insbesondere Alleinerziehende, Migrantinnen, Frauen mit Behinderungen, Hochqualifizierte sowie geflüchtete Frauen mit guter Bleibeperspektive.

Die Liste der ausgewählten Träger und Standorte finden Sie hier zum Herunterladen. Insgesamt beteiligen sich in diesem Jahr 35 lokale und regionale Netzwerke mit Aktivitäten zum qualifizierten beruflichen Wiedereinstieg.

Lokale Netzwerke Wiedereinstieg in Nordrhein-Westfalen – Partnerschaften
Wiedereinstieg ist eine Querschnittsaufgabe mit Schnittstellen zu unterschiedlichsten Arbeits- und Handlungsfeldern. In den Netzwerken zum Wiedereinstieg agieren deshalb gleichstellungs-, arbeitsmarkt-, wirtschafts- und bildungspolitische sowie familienunterstützende Akteurinnen und Akteure gemeinsam.
Die Kompetenzzentren Frau und Beruf sind wichtige Partner. Darüber hinaus wirken kommunale Gleichstellungsbeauftragte und/oder die Kreisgleichstellungsbeauftragten sowie die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agenturen für Arbeit mit. Die Grundsicherungsträger des SGB II sind ebenfalls Partner im Netzwerk W, vertreten auch durch die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Jobcenter.

Zum Hintergrund: Familie und Arbeitswelt - die NEUE Vereinbarkeit. Fortschrittsfelder – Herausforderungen – Leitsätze. Informationen und Links zum Memorandum
Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig und Spitzenvertreterinnen und -vertreter der Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbände haben zehn Leitsätze für gemeinsames Handeln zur Neuen Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterzeichnet. Das Memorandum wurde gemeinsam im Rahmen des Unternehmensprogramms „Erfolgsfaktor Familie“ erarbeitet. Mit den zehn Leitsätzen der „NEUEN Vereinbarkeit“ zeigen die Partner aus Politik, Wirtschasft und Gewerkschaften, wie sie sich den Herausforderungen der Zukunft stellen, unter anderem in den Bereichen Kinderbetreuung, Arbeitszeiten und Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Mit Blick auf weiterführende Diskussionen stellen wir für Netzwerk-Partnerinnen und -Partner eine Reihe von Links zusammen, die zum Thema informieren und Einschätzungen spiegeln.