Nachrichten zum Netzwerken

Netzwerk W landesweit aktiv – Wanderausstellung zu Minijob und qualifizierter Wiedereinstieg

Ausstellungen zum Thema MinijobDie Landeskoordination Netzwerk W stellt für interessierte Netzwerke und Kooperationspartner zwei Ausstellungssets zum Thema Minijob und Wiedereinstieg bereit. Sie können als Wanderausstellung genutzt und auf Nachfrage bestellt werden. Es sind insgesamt 13 Ausstellungstafeln, die auf Risiken und (die wenigen) Chancen von Minijobs hinweisen, wichtige Informationsadressen nennen und ein Statement von Emanzipationsministerin Barbara Steffens enthalten. Auf der Kölner Eröffnungsveranstaltung, gemeinsam organisiert  von Regionalagentur, Kompetenzzentrum Frau und Beruf und Netzwerk W Köln, referierte Prof. Carsten Wippermann, Autor einer viel beachteten Studie zu Minijob und geringfügiger Beschäftigung. Sein kritisches Resümee: Minijobs seien kaum eine Brücke in den Arbeitsmarkt, sondern für viele Frauen ein Weg zurück an den Herd. Die Vortragsfolien stehen zum Herunterladen bereit.  

 

Veröffentlichungen des MGEPA: Hochschulische Ausbildungen in Pflege und Gesundheit – Studie zu Kompetenzzentren Frau und Beruf

digitale Service MappeDas Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter (MGEPA) hat zwei neue Broschüren veröffentlicht. Unter dem Titel „Hochschulische Ausbildung in den Pflege- und Gesundheitsfachberufen" informiert eine Broschüre und gibt Leserinnen und Lesern einen aktuellen Überblick über den derzeitigen Stand der Modellstudiengänge in den Pflege- und Gesundheitsfachberufen in Nordrhein-Westfalen. Eine weitere Veröffentlichung stellt die Ergebnisse einer Studie zu den Kompetenzzentren Frau und Beruf vor. Das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn untersuchte Schwerpunkte und Kooperationspotentiale im EFRE 2014-2020 aus der Sicht wirtschaftsnaher Institutionen. Beide Veröffentlichungen stehen derzeit nur als PDF zum Herunterladen bereit.

 

Netzwerk W Wuppertal – Erfahrungsbericht Wiedereinstieg und Coaching von hochqualifizierten Frauen aus der Stillen Reserve

Netzwerk W Wuppertal – Erfahrungsbericht Wiedereinstieg und Coaching von hochqualifizierten Frauen aus der Stillen ReserveDie Einstiegsmöglichkeiten nach einer Familienphase für hochqualifizierte Frauen zu verbessern und zu vereinfachen war das Ziel der Netzwerk W-Aktivitäten in 2013. Durchgeführt wurde das Vorhaben in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle für Frau und Mann der Stadt Wuppertal und dem Career Service der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen des Projektes wurde ein Coaching als Pilotmaßnahme realisiert. Das Coaching richtete sich an hochqualifizierte Frauen, die einen Anschluss an ein Studium, eine wissenschaftliche Tätigkeit oder eine Neuorientierung mithilfe eines weiterbildenden Studiums planen. Der Erfahrungsbericht fasst die zentralen Ergebnisse und Erfahrungen zusammen.

 

Netzwerk W Ennepe-Ruhr-Kreis: Pflege und Beruf – Servicemappe liefert Informationen für Unternehmen und Beschäftigte

digitale Service MappeUnternehmen brauchen einfache und bewährte Lösungen für die Unterstützung von pflegenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das Netzwerk W Ennepe-Ruhr-Kreis hat dazu eine Servicemappe erstellt, die jetzt auch in digitaler Form vorliegt. Auf der Portalseite der Kampagne „Arbeiten – pflegen – leben“ kann die Servicemappe direkt angeklickt werden. Enthalten sind Informationen zu (über-) regionalen Beratungs- und Unterstützungsangeboten sowie eine Vielzahl praktikabler, kostengünstiger Umsetzungsmöglichkeiten. Darüber hinaus gibt es einen Überblick über Regelungen und Gesetze und es werden Beispiele aufgezeigt, wie andere Unternehmen das Thema im Sinne ihrer Beschäftigten angepackt haben.

 

Netzwerk W Borken: Väter und der Wiedereinstieg der Partnerin – ein Reader

Netzwerk W Borken: Väter und der Wiedereinstieg der Partnerin – ein Reader Väter und der Wiedereinstieg der Partnerin – das Netzwerk W Borken hat die Beiträge der Fachtagung in einem Reader zusammengefasst und veröffentlicht. Einer der Hauptreferenten war Hans-Georg Nelles, Experte für väterbewusste Personalpolitik und Vereinbarkeit. Sein Impulsvortrag ist im Reader zusammen mit einem Beitrag zu väterfreundlichen Unternehmen im Kreis Borken dokumentiert. „Wir müssen die Väter und die Arbeitgeber in den Blick nehmen, wenn wir wollen, dass Frauen mehr und besser arbeiten können“, so Netzwerk W-Koordinatorin Sonja Schaten in ihrem Fazit. Mit dem Thema beschäftigt sich auch die Multiplikatorenveranstaltung des Netzwerkbüros „Erfolgsfaktor Familie“. Unter dem Motto „Die neuen Väter und ihre Unternehmen“ lädt das Netzwerkbüro am 14. Oktober 2014 nach Berlin.

 

Fachtagung: Der Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz - ein Jahr danach

Logo: FOM HochschuleSeit August 2013 haben Eltern einen gesetzlichen Anspruch auf einen Krippenplatz für Kleinkinder ab einem Jahr. Im Rahmen der Tagung „Der Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz - ein Jahr danach“ ziehen Referentinnen und Referenten eine erste Bilanz. Wichtiges Element der Bilanz ist eine Onlinebefragung, die gemeinsam mit der Zeitschrift ELTERN durchgeführt wurde. In der Umfrage geht es unter anderem um die Frage, ob Eltern die aktuelle Art der Umsetzung des Rechtsanspruchs als einen Beitrag zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf empfinden. Die Tagung wird organisiert vom ipo - Institut für Personal- & Organisationsforschung der FOM Hochschule und wird unterstützt von der NRW-Regionalagentur MEO e.V. Die Tagung findet am 31.Oktober 2014 in Essen statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung erwünscht.

 

Programmaufruf "Stark im Beruf – Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein"

Logo: "Stark im Beruf – Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein" Mütter mit Migrationshintergrund sind in Deutschland - trotz guter Qualifikationen und hoher Motivation - deutlich seltener und in geringerem Umfang erwerbstätig als Mütter ohne Migrationshintergrund. Für bessere Chancen von Müttern mit Migrationshintergrund auf dem Arbeitsmarkt setzt sich das Bundesfamilienministerium mit seinem neuen Programm "Stark im Beruf" ein. Mit dem Programm werden die im Rahmen von "Ressourcen stärken" erfolgreich erprobten Handlungsansätze zur Erwerbsintegration fortgeführt und weiterentwickelt. Das Programm wird zunächst für vier Jahre ab 2015 aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Interessierte Träger können bis Ende September 2014 ihre Interessenbekundung online beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) einreichen.

 

Netzwerk W-Kampagne zu Pflege und Beruf im Ennepe-Ruhr-Kreis – Bilanzinterview im G.I.B.info

Portrait: Christa BeermannDie Netzwerk W-Kampagne „arbeiten – leben – pflegen“ im Ennepe-Ruhr-Kreis war landesweit eine der ersten Initiativen, die das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Pflege öffentlichkeitswirksam aufgegriffen und Unternehmen wie Beschäftigte in der Region gezielt angesprochen hat. Nach Abschluss der Kampagne, die auch landesweit auf positive Resonanz stieß, will das Netzwerk W Ennepe-Ruhr die thematische Arbeit fortsetzen. Was vorerst bleibt, sind eine Reihe praxisnaher Informationsmaterialien, darunter das Portal www.arbeiten-pflegen-leben.de, sowie umfangreiche Fachexpertise. Christa Beermann, Demografiebeauftragte im Ennepe-Ruhr-Kreis und Netzwerk W-Koordinatorin, erläutert im G.I.B.-Interview Erfahrungen, (Nach)Wirkungen – und neue Aufgaben. Ihr Resümee: „Die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege gehört als Daueraufgabe auf die politische Agenda.“

 

Mütter setzen neue Trends - aktualisiertes Dossier "Müttererwerbstätigkeit“

Mütter setzen neue Trends - aktualisiertes Dossier "Müttererwerbstätigkeit“ Wann arbeiten Mütter nach Geburt eines Kindes wieder, in welchem Umfang tun sie dies und welche Entwicklungen lassen sich in den letzten Jahren beobachten? Antworten darauf liefert das aktualisierte Dossier "Müttererwerbstätigkeit" des Bundesfamilienministeriums in Kooperation mit dem Zukunftsrat Familie. Die aktuellen Mikrozensusauswertungen und Studien, die im Dossier verarbeitet werden, zeigen deutlich: Immer mehr Mütter arbeiten inzwischen immer mehr Wochenstunden und immer mehr Mütter kehren nach der Geburt eines Kindes immer früher wieder in den Beruf zurück. Darüber hinaus wünscht sich ein großer Teil der Mütter eine frühere Berufsrückkehr. Die Erwerbsunterbrechung von Müttern mit Kindern, die zwischen 2008 und 2010 geboren wurden, dauerte im Schnitt 19 Monate.

 

Bundesagentur für Arbeit: Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Frauen und Männer am Arbeitsmarkt“

Frauen und Männer am Arbeitsmarkt Die Lage am Arbeitsmarkt hat sich 2013 sowohl für Frauen wie auch für Männer stabil entwickelt. Überwiegend Frauen konnten vom aktuellen Beschäftigungsplus profitieren, die Arbeitslosenquoten nähern sich für beide Geschlechter tendenziell an. Trotzdem zeigen sich zwischen Frauen und Männern nach wie vor teils deutliche strukturelle Unterschiede bei Beschäftigung und Arbeitslosigkeit. Sie sind in den einzelnen Konten der Erwerbstätigkeit ebenso wie in den einzelnen Branchen verschieden stark vertreten, auch regional differenziert zeigen sich Unterschiede. Frauen sind zudem durchschnittlich länger arbeitslos als Männer und stellen den Großteil von Personengruppen - insbesondere von Alleinerziehenden sowie Berufsrückkehrenden - die sich aufgrund persönlicher und familiärer Verpflichtungen besonderen Herausforderungen am Arbeitsmarkt gegenübersehen. Die Broschüre wird jährlich aktualisiert und steht ausschließlich als PDF-Dokument zur Verfügung.


Landeskoordination
Cornelia Schlebusch, Projektträger ETN des Forschungszentrums Jülich
c.schlebusch@fz-juelich.de

Projektmitarbeit
Birgit Meding
info@netzwerkw-expertinnen.de

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