Nachrichten zum Netzwerken

Netzwerk W fördert in 2015 Aktivitäten zum Wiedereinstieg – 42 Projekte gehen an den Start

Netzwerke(n) für den qualifizierten Wiedereinstieg Die Landesinitiative Netzwerk W unterstützt in diesem Jahr wieder Aktivitäten zum qualifizierten Wiedereinstieg in allen Regionen des Landes. Zunächst gehen 42 Netzwerk-Vorhaben an den Start. Zahlreiche Projekte konzentrieren sich auf den Förderschwerpunkt Information und Transparenz, u.a. sind Infotage oder Infobörsen oder neuartige Informationsmaterialien geplant. Eine Reihe von Netzwerken befasst sich mit einzelnen Zielgruppen, darunter insbesondere Migrantinnen und Alleinerziehende, aber auch Frauen mit Behinderung oder hochqualifizierte Wiedereinsteigerinnen. Unterstützt und weiterentwickelt wird zugleich die Kooperations- und Beratungskompetenz der am Netzwerk beteiligten Akteurinnen und Akteure. Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter NRW fördert die Landesinitiative Netzwerk W.

 

Netzwerk W–Wanderausstellung zu Minijob und Wiedereinstieg – Landeskoordination stellt zwei Ausstellungssets zum Verleih bereit

Ausstellungen zum Thema MinijobDie Landeskoordination Netzwerk W stellt für interessierte Netzwerke und Kooperationspartner zwei Ausstellungssets zum Thema Minijob und Wiedereinstieg bereit. Sie können als Wanderausstellung genutzt und auf Nachfrage kostenlos gebucht werden. Es sind jeweils 13 Ausstellungstafeln, die auf Risiken und (die wenigen) Chancen von Minijobs hinweisen. Dazu Emanzipationsministerin Barbara Steffens in ihrem Statement zur Ausstellung: „Frauen sollten nicht darauf bauen, dass über den Minijob der Einstieg in ein besseres Beschäftigungsverhältnis gelingt. Denken Sie nicht nur an die momentanen Vorteile eines Minijobs, sondern auch an Ihre Zukunft – bis hin zur Rente.“ Bis Ende April ist die Minijobausstellung mehrere Wochen in Leverkusen zu sehen, zunächst in der Stadtbibliothek Leverkusen, anschließend im Immobilienzentrum der Volksbank Rhein-Wupper in Leverkusen Opladen.

 

Handwerkszeug für Beraterinnen – Netzwerk W-Fachworkshops mit Terminen 2015

Handwerkszeug für Beraterinnen und GruppenleiterinnenDas Netzwerk W Kreis Euskirchen bietet wieder Fachworkshops für Beraterinnen und Gruppenleiterinnen an, um den beruflichen Wiedereinstiegsprozess zu begleiten. Die Veranstaltungen richten sich an Akteurinnen und Multiplikatorinnen sowie Mitarbeitende in Familienzentren und in Migrations- und Beratungsstellen. In 2015 finden insgesamt vier Workshops statt, die Teilnahme ist kostenlos um rechtzeitige Anmeldung wird gebeten: 08.05.2015: Willkommenskultur gestalten; 18.06.2015: Professionelle Fallarbeit und Konfliktbearbeitung; 20.08.2015: Moderation und Prozessverantwortung; 10.09.2015: Herausforderung Beruf - Muslimische Frauen in der Arbeitswelt in Deutschland.

 

NRW-Sonderbericht: Höhere Erwerbsbeteiligung und gestiegene Berufsqualifikation – Frauen haben immer mehr Bedeutung für den Arbeitsmarkt

Arbeitsmarktreport NRWIn Nordrhein-Westfalen ist die Zahl der erwerbstätigen Frauen in den letzten zehn Jahren kräftig gestiegen – ebenso das Qualifikationsniveau und die berufliche Qualifikation vor allem von jüngeren Frauen. Zugleich ist das Zuverdiener-Modell nach wie vor weit verbreitet und prägt die Frauenerwerbstätigkeit. Mit Blick auf wachsenden Fachkräftebedarf ist ungenutztes Arbeitskräftepotenzial überwiegend bei den Frauen zu finden. Der aktuelle Sonderbericht des Arbeitsmarktreport NRW informiert zu Frauen am Arbeitsmarkt und zur Situation von Alleinerziehenden. Dr. Maria Icking, Leiterin der G.I.B.-Abteilung „Monitoring und Evaluation“, erläutert im Interview zentrale Befunde.

 

Aktuelle Analysen von DIW und IAB – Wachsende Bedeutung der Frauen auf dem Arbeitsmarkt

Logos: DIW Berlin und IABZwei neue Berichte untersuchen die Erwerbssituation von Frauen in Deutschland. Der IAB Kurzbericht 4/2015 macht deutlich, dass traditionelle Erwerbs- und Arbeitszeitmuster nach wie vor verbreitet sind. Vor allem in der Familienphase verfestigen sich die Unterschiede zwischen Frauen und Männern. Der DIW-Wochenbericht untersucht aktuelle Entwicklungen und verweist auf den kräftigen Anstieg der Frauenerwerbstätigkeit und die damit gestiegene Bedeutung der Frauen für den Arbeitsmarkt.

 

Elterngeld stärkt die Partnerschaft, betriebliche Voraussetzungen müssen aber stimmen

Logo: Hans Böckler StiftungDas Elterngeld kann zu einer partnerschaftlichen Arbeitsteilung beitragen. Damit das klappt, müssen die betrieblichen Voraussetzungen stimmen, zeigt eine Studie, gefördert durch die Hans Böckler Stiftung. Danach wirkt es sich positiv auf die Beziehung zum Nachwuchs und die Partnerschaft aus, wenn Väter eine Auszeit vom Erwerbsleben nehmen. Als hinderlich erweisen sich vor allem skeptische Vorgesetzte, fehlende Vertretung und ungünstige berufliche Perspektiven der Mütter.

 

ElterngeldPlus und Familienpflegezeit - Internetportale des Bundesfamilienministeriums informieren

ElterngeldPlus und Familienpflegezeit Mit dem neuen ElterngeldPlus können Mütter und Väter Elterngeldbezug und Teilzeitarbeit künftig besser miteinander kombinieren und an ihre Bedürfnisse anpassen. Informationen und Downloads zum ElterngeldPlus bietet die Internetseite www.elterngeld-plus.de des Bundesfamilienministeriums. Mit dem neuen Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf können künftig Beschäftigte nicht nur für sechs Monate aus dem Job aussteigen, sondern haben auch einen Rechtsanspruch auf eine teilweise Freistellung von bis zu 24 Monaten Familienpflegezeit. Auf der Internetseite www.wege-zur-pflege.de können alle wichtigen Informationen dazu abgerufen werden.

 

„Wiedereinstieg mit besonderen Herausforderungen“ – Studie des Bundesverbands für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm)

Bildungsscheck NRWSeit einigen Jahren nimmt der Bundesverband bkvm gezielt die Situation der Mütter von Kindern mit Behinderung in den Blick und hat dazu das Projekt „Wiedereinstieg mit besonderen Herausforderungen“ durchgeführt. Eine Studie im Rahmen des Projekts beleuchtet deren Lebenssituation und stellt ihre Chancen dar, die Betreuung eines behinderten Kindes mit einer Berufstätigkeit zu vereinbaren. Es werden Faktoren beschrieben, welche die Vereinbarkeit und den Wiedereinstieg beeinträchtigen und befördern können. Zugleich werden Handlungsempfehlungen entwickelt, wie betroffene Frauen beim beruflichen Wiedereinstieg angemessen unterstützt werden können und wie die Situation von Familien, in denen Kinder mit Behinderungen leben, verbessert werden kann. Das Projekt wurde durch das Aktionsprogramm „Perspektive Wiedereinstieg“ gefördert.


Landeskoordination
Cornelia Schlebusch, Projektträger ETN des Forschungszentrums Jülich
c.schlebusch@fz-juelich.de

Projektmitarbeit
Birgit Meding
info@netzwerkw-expertinnen.de

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