Sie sind hier: Startseite > Netzwerk W
Potenzialanalyse und Wiedereinstieg – alle Kompetenzen erkennen. Fachworkshop stärkt Beratungskompetenz und Kooperation im Netzwerk

Potenzialanalyse und Wiedereinstieg – alle Kompetenzen erkennen. Fachworkshop stärkt Beratungskompetenz und Kooperation im Netzwerk

Mit Blick auf den wachsenden Fachkräftebedarf hat das Netzwerk W Rhein-Kreis Neuss einen Fachworkshop zu Potenzialanalyse und Wiedereinstieg durchgeführt. Ziel war es, die Beratungskompetenz der handelnden Akteurinnen und Akteure zu verbessern und den kollegialen Austausch zu stärken. Ein Handout dokumentiert die Ergebnisse, mit Links und Tipps zu Verfahren und Anwendung. Das Netzwerk W Rhein-Kreis Neuss ist mit rund 25 beteiligten Institutionen eines der großen Netzwerke W in der Landesinitiative. Im Interview erläutert Ulrike Kreuels, Netzwerk W-Koordinatorin und Gleichstellungsbeauftragte im Rhein-Kreis Neuss, Nutzen und Einsatz der Potenzialanalyse im Kontext der Berufsrückkehr.

KOMpetenzPASS Berufsrückkehr – Videofilm informiert zu Angebot und Einsatz des Instrumentes – ausgezeichnet als innovatives Netzwerk

KOMpetenzPASS Berufsrückkehr – Videofilm informiert zu Angebot und Einsatz des Instrumentes – ausgezeichnet als innovatives Netzwerk

Auf dem 5. Innovationstag "Fachkräftesicherung weiterdenken - Digitalisierung braucht Qualifizierung" wurde u.a. der „Aktionskreis KompetenzPass Berufsrückkehr“ ausgezeichnet. Das Bundesarbeitsministerium stellt in einem Videofilm den KomptenzPass als innovatives Verfahren zur Kompetenzbilanzierung für Berufsrückkehrende vor. Entwickelt wurde das Angebot von der Frauencomputerschule in Kassel und wird in der Region im Rahmen eines (durch Bildungsgutscheine förderbaren) Trainingsangebotes eingesetzt. Unter Anleitung einer Trainerin werden berufsrelevante Kompetenzen und Fähigkeiten erarbeitet, die in der Familienphase erworben wurden. Der Kompetenzpass steht in 15 Sprachen zur Verfügung und wird auch auf einer E-Learning Plattform angeboten.

Zweiter Gleichstellungsbericht der Bundesregierung: Erwerbs- und Sorgearbeit gemeinsam neu gestalten. Veranstaltungsset unterstützt Öffentlichkeitsarbeit

Zweiter Gleichstellungsbericht der Bundesregierung: Erwerbs- und Sorgearbeit gemeinsam neu gestalten. Veranstaltungsset unterstützt Öffentlichkeitsarbeit

Zum Zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung steht ein umfangreiches Veranstaltungsset zur Verfügung. Das Set enthält vorbereitetes Material und gibt konkrete Hilfestellungen für die Durchführung einer Veranstaltung, um das Thema Gleichstellung auf die Agenda zu setzen – im Verband, im Unternehmen, in der Verwaltung oder für öffentlich Interessierte. Der Zweite Gleichstellungsbericht besteht aus dem Gutachten der Sachverständigenkommission und der Stellungnahme der Bundesregierung und bietet eine fundierte Grundlage für die Diskussion gleichstellungspolitischer Handlungsoptionen. Die Sachverständigenkommission empfiehlt in ihrem Gutachten, die Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Erwerbsarbeit und unbezahlte Arbeit in der Familie und für die Gesellschaft gerecht zwischen Frauen und Männern aufgeteilt werden kann.

Entwicklung von innovativen Angeboten zum beruflichen Wiedereinstieg von Frauen mit Fluchthistorie“, Fachforum QUAFFEL der Netzwerke W Bottrop, Recklinghausen, Gelsenkirchen – Grußwort des Gleichstellungsministeriums

Entwicklung von innovativen Angeboten zum beruflichen Wiedereinstieg von Frauen mit Fluchthistorie“, Fachforum QUAFFEL – Grußwort des Gleichstellungsministeriums

Auf dem gemeinsamen 10. Fachforum Quaffel präsentierten die Netzwerke W Bottrop, Gelsenkirchen und Recklinghausen Analyseergebnisse und Praxisbeispiele zur beruflichen Integration von geflüchteten Frauen und stellten Handlungsempfehlungen zur Umsetzung von innovativen Ansätzen in der Region zur Diskussion. Die Studien konzentrieren sich auf drei Aspekte: Integration von geflüchteten Akademikerinnen, Frauen ohne spezifische Qualifikationen und Einstieg in Gesundheitsberufe. Diane Jägers (rechts im Bild), Abteilungsleiterin Gleichstellung im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung (MHKBG), vertrat die Ministerin und begrüßte die rund 70 teilnehmenden Expertinnen und Akteurinnen und Akteure aus der Region. Die Studien, gefördert im Rahmen der Landesinitiative Netzwerk W, stehen zum Herunterladen bereit. Weitere Linktipps und Fachpublikationen zum beruflichen Wiedereinstieg finden Sie in der Rubrik „Fachbeiträge“.

Starthilfe für (junge) Frauen zum (Wieder-)Einstieg – Wirtschaftlich unabhängig bleiben. DGB-Projekt bietet Plattform mit Webinaren

Starthilfe für (junge) Frauen zum (Wieder-)Einstieg – Wirtschaftlich unabhängig bleiben. DGB-Projekt bietet Plattform mit Webinaren

Eine neue Beratungsplattform ist gestartet: Unter www.dein-sprungbrett.info erhalten (junge) Frauen in Webinaren qualifizierte Beratung, für den Sprung auf der Karriereleiter oder für den Balanceakt zwischen Arbeit und Privatleben und mit vielen nützlichen Infos und einer Community mit Gleichgesinnten. Das Angebot wurde im Kooperationsprojekt „Was verdient die Frau? Wirtschaftliche Unabhängigkeit!“ des DGB Bundesvorstands und des Bundesfamilienministeriums entwickelt. Im Fokus stehen der Übergang von der Ausbildung in den Beruf sowie der Aus- und Wiedereinstieg rund um die Familienphase – als zentrale Meilensteine für eine gelingende, selbstbestimmte Erwerbsbiographie.

Familien-Navi

Familienkalender 2018 informiert zum beruflichen Wiedereinstieg im Ennepe-Ruhr Kreis – Familien-Navi erstmals auch als Onlineversion

Das Netzwerk W Ennepe-Ruhr hat für 2018 wieder das erfolgreiche Format des Familienkalenders aufgelegt – den Kalender gibt es jetzt allerdings nicht nur in gedruckter Form, sondern auch als Familien-Navi in einer Online-Version. Leicht zugänglich und inzwischen zum fünften Mal bietet der Kalender umfangreiche Informationen rund um den Start ins Berufsleben und den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt, die Aus- und Weiterbildung sowie die Vereinbarkeit von Berufstätigkeit mit Kindern und zu pflegenden Angehörigen. Für die Mitglieder des Netzwerkes ist der Kalender seit der ersten Auflage 2014 ein wichtiger Baustein für die Öffentlichkeitsarbeit. Die Auflage liegt bei 12.000 Exemplaren und wird im Ennepe-Ruhr-Kreis etwa an Rathäusern, Kindertagesstätten oder Jobcentern ausgelegt.

Netzwerk W-Pilotstudie: Weibliche Flüchtlinge

Netzwerk W-Pilotstudie: Weibliche Flüchtlinge: Warum sie zum Motor im Integrationsprozess werden können - Voraussetzungen, Einstellungen und Ambitionen geflüchteter Frauen

Im Rahmen der Landesinitiative Netzwerk W(iedereinstieg) ist eine umfassende qualitative Untersuchung zur Lebenssituation von weiblichen Geflüchteten mit guter Bleibeperspektive durchgeführt worden. Die Pilotstudie des Netzwerk W Rhein-Erft-Kreis gibt zugleich eine Reihe von Handlungsempfehlungen für die am Integrationsprozess beteiligten Akteure. Die Ergebnisse überraschen und zeigen: Die Orientierung auf Bildung und Berufstätigkeit ist hoch und für fast alle Befragten, darunter die Hälfte Mütter, selbstverständlich. So wollen 94 Prozent der Frauen arbeiten und sie verstehen Berufstätigkeit als Voraussetzung für wirtschaftliche Unabhängigkeit. Die Untersuchung basiert auf insgesamt 40 leitfadengestützte Interviews mit Frauen, die aufgrund des Herkunftslandes hohe Bleibeperspektive haben.
Im Dossier „geflüchtete Frauen“ informiert die Landeskoordination fortlaufend zu aktuellen Netzwerk W-Aktivitäten. Veröffentlichungen und Handreichungen, Tipps und Servicelinks zum Thema stehen hier für Interessierte und Fachberaterinnen und -Berater zur Verfügung.

Wie Haushaltsnahe Dienstleistungen die Vereinbarkeit von Beruf und Sorgearbeit unterstützen können – Flyer informiert

Wie Haushaltsnahe Dienstleistungen die Vereinbarkeit von Beruf und Sorgearbeit unterstützen können – Flyer informiert

Frauen oder Männer, die nach einer Familienphase wieder in den Beruf einsteigen möchten, um sich neue berufliche und private Perspektiven zu schaffen oder Erwerbstätige, die Pflege und Beruf vereinbaren müssen: Betroffene stehen oft vor der Herausforderung, ihr Leben neu zu organisieren müssen. Der vom Bundesfamilienministerium herausgegebene Flyer „Zeit für Perspektiven – Unterstützung im Haushalt durch professionelle Dienstleistungen“ gibt einen kompakten Überblick darüber, welche Dienstleistungen in diesen Situationen den Alltag erleichtern und dadurch eine vollzeitnahe Beschäftigung ermöglichen.

Für die Beschäftigungschancen von Hartz-IV-Bezieherinnen spielt auch der Partner eine Rolle

Für die Beschäftigungschancen von Hartz-IV-Bezieherinnen spielt auch der Partner eine Rolle

Die Erwerbschancen von Frauen, die Grundsicherung beziehen, sind zumindest in Westdeutschland besonders gering, wenn sie über wenig persönliche Erwerbserfahrung oder keinen Schulabschluss verfügen. Wie ein Beitrag im IAB-Forum zeigt, spielen dabei auch Erwerbserfahrung und Bildungsstand des Partners eine Rolle. Im Fazit heißt es: Frauen aus Haushalten, in denen die vormalige Arbeitsteilung zwischen den Partnern tendenziell dem des männlichen Alleinverdieners entsprach, bedürften besonderer Unterstützung bei der Arbeitssuche. So sei es wichtig, die Arbeitsteilung in der Partnerschaft nicht als gegeben hinzunehmen, sondern in Beratungsgesprächen konkret nach den Erwerbsvorstellungen und -wünschen der Frauen zu fragen und mögliche Alternativen aufzuzeigen.

Youtube-Videos informieren über erfolgreichen Wiedereinstieg und gute Kinderbetreuung

Youtube-Videos informieren über erfolgreichen Wiedereinstieg und gute Kinderbetreuung

Im Rahmen von Netzwerk W sind einige Informationsvideos zum beruflichen Wiedereinstieg entstanden und auf Youtube eingestellt. Neu hinzugekommen ist ein Video aus dem Bergischen Städtedreieck über Beispiele guter Kinderbetreuung in der Region, um den Wiedereinstieg von Familienfrauen zu unterstützen. Im Kreis Höxter informiert ebenfalls ein Video zum Wiedereinstieg und bewirbt das regionale Wiedereinstiegsportal. Das Besondere: Es bietet eine sehr übersichtliche Datenbank zu Angeboten der Kinderbetreuung in der Region.