Sie sind hier: Startseite > Netzwerk W
Social-Media-Kampagne zum beruflichen Wiedereinstieg

Netzwerke W der Emscher-Lippe-Region: Social-Media-Kampagne zum beruflichen Wiedereinstieg. Geschichten neu erzählen und Mütter (Väter) erreichen

Unter dem Titel „wiederarbeiten“ haben die Netzwerke W der Emscher-Lippe-Region gemeinsam eine Social-Media-Kampagne realisiert, um für den beruflichen Wiedereinstieg zu werben. Die von Netzwerk W geförderte Kampagne hat als eine der ersten und (noch) wenigen Aktionen die Themen Wiedereinstieg und Ausbildung in Teilzeit für die sozialen Medien umfassend aufbereitet. Die Kampagne nutzt Social-Media-Kanäle wie Facebook, Instagram und Twitter. Herzstück sind eine Homepage, die die Medien-Aktionen vernetzt, sowie ein Videoclip, der auch als Werbespot im Kino genutzt wird und die Wiedereinstiegs-Geschichte einer alleinerziehenden jungen Frau erzählt. Ein Themendossier dokumentiert Ergebnisse und Erkenntnisse.

Monitor Familienforschung Nr. 40 zeigt Unterstützungsbedarf und Lösungen

Homeoffice und flexible Arbeitszeiten: Väter machen Überstunden, Mütter auch – und kümmern sich zusätzlich mehr um die Kinder – WSI-Studie

Frauen und Männer mit Kindern nutzen flexible Arbeitsmodelle wie Gleitzeit, Vertrauensarbeitszeit und Homeoffice unterschiedlich: Während die Väter sehr viel mehr Zeit in den Job stecken, machen Mütter etwas mehr Überstunden, vor allem nehmen sie sich aber deutlich mehr Zeit für die Kinderbetreuung. Damit hilft flexibles Arbeiten zwar bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, es kann zugleich aber auch die klassische Rollenverteilung zwischen Frauen und Männern festigen oder sogar verstärken. Dagegen helfen könnten klarere Regelungen, etwa eine Zeiterfassung im Homeoffice, und stärkere Anreize für Väter, sich ausführlicher um ihre Kinder zu kümmern. Mehr Freizeit haben weder Mütter noch Väter durch flexible Arbeitszeiten. Das zeigt eine Studie von Dr. Yvonne Lott, Gender- und Arbeitszeitforscherin am Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung.

 

Frauen und Männer und vor allem Mütter und Väter haben weiterhin grundsätzlich andere Arbeitszeitrealitäten. Teilzeit als die Arbeitszeitform von Müttern weiter manifestiert

Brückenteilzeit ab 2019 – raus aus der Teilzeitfalle - Bundesarbeitsministerium informiert – mit Erklärfilm

Ab 2019 gilt die Brückenteilzeit. Damit besteht ein Anspruch auf eine zeitlich begrenzte Teilzeit, verbunden mit dem Recht auf Rückkehr zur vorherigen Arbeitszeit. Die Brückenteilzeit hilft Beschäftigten, ihre Arbeitszeit besser an ihre Lebensphasen anzupassen. Zudem leistet sie einen Beitrag zur Verhinderung der Teilzeitfalle. Der Anspruch auf Brückenteilzeit besteht, wenn das Arbeitsverhältnis vor der Antragstellung mehr als sechs Monate bestanden hat und der Arbeitgeber in der Regel insgesamt mehr als 45 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt. Das Bundesarbeitsministerium informiert zur Brückenteilzeit, zum Infopaket gehört auch ein Erklärfilm.

Frauen und Männer und vor allem Mütter und Väter haben weiterhin grundsätzlich andere Arbeitszeitrealitäten. Teilzeit als die Arbeitszeitform von Müttern weiter manifestiert

Frauen und Männer und vor allem Mütter und Väter haben weiterhin grundsätzlich andere Arbeitszeitrealitäten. Teilzeit als die Arbeitszeitform von Müttern weiter manifestiert

Mütter in Deutschland arbeiten heute deutlich länger als noch vor sechs Jahren - ganz besonders Mütter von Klein- und Kleinstkindern. Dabei leben Frauen und Männer weiter in unterschiedlichen Arbeitszeitrealitäten: Im Jahr 2017 war fast jede zweite Frau Teilzeit beschäftigt (46,5%), aber nur knapp jeder zehnte Mann (9,4%). Teilzeit gilt trotz der Nachteile für die Altersabsicherung inzwischen als Blaupause für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf - wird aber vor allem von Müttern, sehr viel seltener von Vätern gewählt. Das zeigen aktuelle Untersuchungen des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE).

Broschüre: Plan A(ushandeln) – Machen wir’s fair

Plan A(ushandeln) – Machen wir’s fair. Netzwerk W-Broschüre zum partnerschaftlichen Aushandeln von Job und Familie – Baustein im Wiedereinstieg

Gelingende partnerschaftliche Aushandlungsprozesse und gute Bedingungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind wichtige Voraussetzungen für einen erfolgreichen (Wieder-)Einstieg. Das Netzwerk W Lippe hat dazu erstmalig einen Ratgeber entwickelt. Die Broschüre „Plan A(ushandeln). Machen wir’s fair – unser Leben mit Job und Familie“ bietet einen praktischen Leitfaden zum Selbst-Coaching für (junge) Eltern. Dazu Netzwerk W-Koordinatorin Silke Quentmeier: Mit der Broschüre können wir erstmals einen konkreten Leitfaden für ein partnerschaftliches Aushandlungsmanagement vorlegen. Das fehlte bisher und wir hoffen, damit junge Eltern - Frauen wie Männer – zu ermutigen, über gleichberechtigte Partnerschafts- und Familienmodelle nachzudenken - und sie auch umzusetzen. Gerade hier im ländlichen Raum gibt es einigen Unterstützungsbedarf.“