Nachrichten zum Netzwerken

Zum Bestellen: Ausstellungs-Set zum Thema Minijob und qualifizierter Wiedereinstieg – Netzwerk W landesweit aktiv

Ausstellungen zum Thema MinijobDie Landeskoordination Netzwerk W stellt für interessierte Netzwerke und Kooperationspartner zwei Ausstellungssets zum Thema Minijob und Wiedereinstieg bereit. Sie können als Wanderausstellung genutzt und auf Nachfrage bestellt werden. Es sind insgesamt 13 Ausstellungstafeln, die auf Risiken und (die wenigen) Chancen von Minijobs hinweisen, wichtige Informationsadressen nennen und ein Statement von Emanzipationsministerin Barbara Steffens enthalten. Über QR-Codes sind Erfahrungsberichte von Minijobberinnen auch „hörbar“. Die Landesinitiative unterstützt eine Reihe von Wanderausstellungen zum Thema Minijob. Nach dem großen Erfolg der Ausstellung des Netzwerk W Münster haben weitere Netzwerke W Idee und Konzept aufgegriffen und für regionale Bedarfe angepasst. Netzwerk W Kreis Mettmann hat die Erfahrungen von Minijobberinnen als Audio-Dateien vertonen lassen. Das Themendossier Minijobs stellt aktuelle Fachinformationen zusammen und gibt einen Überblick zu den Netzwerk W-Aktivitäten.

 

Netzwerk W-Veranstaltungen: Väter und Wiedereinstieg, Fachkräfte für den Niederrhein, Stille Reserve wecken

Netzwerk W-Veranstaltungen: Väter und Wiedereinstieg, Fachkräfte für den Niederrhein, Stille Reserve weckenVäter und der Wiedereinstieg der Partnerin – das spannende Thema greift das Netzwerk W Kreis Borken auf und lädt zu einer Fachtagung am 29. April 2014 ein. Referent ist u.a. Georg Nelles, Experte für Väterbewusste Personalpolitik und Vereinbarkeit. Die Netzwerke W Kleve, Wesel und Krefeld veranstalten ebenfalls am 29. April 2014 eine Fachtagung zum Thema Fachkräfte und Wiedereinstieg. Thema ist, welche betrieblichen und öffentlichen Ressourcen nutzbar sind, um Vereinbarkeit und existenzsichernde Erwerbsformen zu fördern. Zeitgleich wird die Ausstellung „Minijobs. Aufgepasst“ gezeigt. Die Netzwerke W Gelsenkirchen und Recklinghausen laden am 30. April 2014 zum Fachforum „Potentiale erkennen, fördern und nutzen - Die Stille Reserve wecken". Die Frage ist u.a., welche Frauen mit dem Begriff „Stille Reserve“ gemeint sind und welche Konzepte geeignet sind, ihren Wiedereinstieg in Erwerbsarbeit zu befördern.

 

Zurück in den Beruf – Telefonaktionstag NRW der Agenturen für Arbeit am 08. Mai 2014

Zurück in den Beruf – Telefonaktionstag NRW der Agenturen für Arbeit am 08. Mai 2014 Die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt (BCA) der Agenturen für Arbeit beraten zur Rückkehr in den Beruf, zur Beschäftigung in Teilzeit, zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf und informieren über die vielfältigen Angebote der Agentur für Arbeit. Erstmalig findet ein landesweiter Telefonaktionstag aller BCAs in NRW statt, am 08. Mai 2014 von 9 bis 15 Uhr. Die jeweiligen regionalen Telefonnummern finden Sie im PDF. Weitere Informationen gibt es in der Veranstaltungsdatenbank unter www.arbeitsagentur.de.

 

Netzwerk W Köln: Wiedereinstieg mit Behinderung – Beratungsarbeit und Fachwissen im Netzwerk erweitern

Broschüre der LAG NRW informiert zu MinijobsInklusion und gesellschaftliche Teilhabe sind nach Verabschiedung der UN-Behindertenkonvention ein zentrales Thema auf der politischen Agenda auch in NRW und umfassen alle Lebensbereiche, insbesondere die Integration in den Arbeitsmarkt. Das Netzwerk W Köln hat als erstes Netzwerk das Thema Wiedereinstieg mit Behinderung aufgegriffen und für die Region Köln einen Überblick mit lokalen Beratungsangeboten zusammengestellt. Das Leporello richtet sich in erster Linie an interessierte Multiplikatorinnen und Multiplikatoren und vermittelt Anlaufstellen vorrangig in Köln, die Frauen mit Behinderung und/oder gesundheitlicher Beeinträchtigung zum Wiedereinstieg betreuen. Heike von Hagen, Ev. Kirchenkreis Köln-Mitte und Netzwerk W-Koordinatorin Köln, erläutert im Interview Aktivitäten und Erfahrungen.

 

Netzwerk W Ennepe-Ruhr – Fazit und Perspektiven
Abschlussveranstaltung zur Kampagne Vereinbarkeit von Pflege und Beruf

Kampagne „arbeiten, pflegen, leben“Die Kampagne „arbeiten, pflegen, leben“ stand zwei Jahre im Mittelpunkt der Netzwerk W-Aktivitäten im Ennepe-Ruhr-Kreis. Sie war landesweit eine der ersten Initiativen, die das Thema „Beruf und Pflege“ öffentlichkeitswirksam aufgriffen und zusammen mit Unternehmen und Betroffenen entwickelt hat. Die Abschlussveranstaltung am 7. Mai 2014 will Resümee ziehen und zugleich Perspektiven aufzeigen. „Wir haben eine gute Bilanz, aber das ist noch lange nicht genug. Das Thema bleibt auf unserer Agenda. Die Veranstaltung sehen wir auch als Ideenwerkstatt, wie wir mit neuen Ideen, neuen Zielen und neuen Mitwirkenden weiter machen können“, so Netzwerk W-Koordinatorin und Demografie-Expertin Christa Beermann. Vier Beispiele aus der Region zeigen, wie Unternehmen und öffentliche Einrichtungen die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege in der Praxis unterstützen.

 

Aktuelle Netzwerk W-Veröffentlichungen: Väter und Wiedereinstieg, Unternehmen und Fachkräfte, Option Hochschule, Migrantinnen

Aktuelle Netzwerk W-Veröffentlichungen: Väter und Wiedereinstieg, Unternehmen und Fachkräfte, Option Hochschule, Migrantinnen Unter dem Titel „Wir sind schwanger und jetzt? Tools für mehr Familienzeit“ hat das Netzwerk W Bielefeld Informationsmaterialien entwickelt, die Väter einbeziehen und sie mit Blick auf Elternzeit und Vereinbarkeit direkt ansprechen. „Fachkräfte finden und halten“ – zur Studie für das Bergische Städtedreieck hat das Netzwerk W Remscheid jetzt eine Kurzfassung veröffentlicht. Neben zentralen Ergebnissen werden Beispiele guter Unternehmenspraxis aufgezeigt sowie Tipps zum Elternmanagement gegeben. Migra-info: Ein mehrsprachiger Flyer informiert zum Portal migra-info.de und kann beim Bonner Bildungswerk für Friedensarbeit für die Öffentlichkeitsarbeit bestellt werden. Option Hochschule: Die Netzwerke W Kleve, Wesel und Krefeld haben für den Wiedereinstieg mit Studium einen Leitfaden für BeraterInnen und MultiplikatorInnen veröffentlicht. Die Broschüre bietet grundsätzlich Wissenswertes für einen Studienstart „aus der zweiten Reihe“.

 

Minijobs und Wiedereinstieg: Broschüre der LAG NRW und Forum W informieren mit praktischen Tipps

Broschüre der LAG NRW informiert zu MinijobsMit der Herausgabe der Informationsbroschüre zu Minijobs wollen das Emanzipationsministerium NRW (MGEPA) und die Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten (LAG NRW) über das Thema geringfügige Beschäftigung informieren und auf bestehende Rechte aufmerksam machen: Für wen lohnt sich ein Minijob? Welche Rechte haben Minijobberinnen? Wer muss die Abgaben bezahlen? Welche Pflichten hat eine Arbeitgeberin bzw. ein Arbeitgeber? Dies sind nur einige der Fragen, die behandelt werden. Außerdem werden Wege aufgezeigt, wie Minijobberinnen ihre Rechte und Ansprüche durchsetzen können. Die Broschüre wird über die LAG NRW kostenlos verteilt. Forum W, die Internetplattform für Wiedereinsteigerinnen in NRW, berichtet im neuen Blickpunkt über Wiedereinstieg und Minijobs.

 

Netzwerk W geht auf die Straße - Leverkusen startet Buskampagne „Fachkräfte gewinnen!“

Netzwerk W geht auf die Straße - Leverkusen startet Buskampagne Fachkräfte gewinnen!Unter dem Titel „Fachkräfte gewinnen!“ hat Netzwerk W Leverkusen eine Buskampagne gestartet, um Unternehmen für Wiedereinsteigerinnen aufzuschließen und für ein familienfreundliches Personalmanagement zu gewinnen. Eine Werbefläche auf einem Linienbus der Kraftverkehr Wupper-Sieg (Wupsi) bewirbt ein Jahr lang die neue Webseite des Netzwerk W in Leverkusen. Der Gelenkbus wird in allen Teilen Leverkusens, insbesondere auf den Hauptstrecken mit besonders hohem Fahrgastaufkommen unterwegs sein, so Netzwerk W-Koordinatorin Antje Winterscheidt. „Mit der Kampagne wollen wir Personalverantwortliche auf das berufliche Potenzial von Wiedereinsteigerinnen aufmerksam machen und ihnen Wege aufzeigen, wie das gelingen kann. Unsere neue Website richtet sich insbesondere an Arbeitgeber und wirbt für eine familienfreundliche Unternehmenskultur und ein gutes Wiedereinstiegsmanagement.“

 

Beratung zur beruflichen Entwicklung – Funkkampagne der Netzwerke W Herne und Bochum

Beratung zur beruflichen Entwicklung – Funkkampagne der Netzwerke W Herne und Bochum im MärzMutmachen zum Wiedereinstieg und Aufmerksammachen auf das Unterstützungsangebot ‚Beratung zur beruflichen Entwicklung‘ (BBE) – mit diesem Ziel haben die Netzwerke W Herne und Bochum einen Radiospot entwickelt. Die Funkkampagne bewirbt die lokalen Informationsveranstaltungen zu BBE und wird zusammen mit dem Lokalradios Herne und Bochum umgesetzt. Sprecherin ist die Schauspielerin und Moderatorin Esther Münch, die auch durch die Herner Veranstaltung führt. „Wir haben das erste Mal einen Radiospot im Werbeprogramm geschaltet. Auf die Resonanz sind wir sehr gespannt“, so Netzwerk W-Koordinatorin Ulrike Hammerich. Nach ihrer Erfahrung werde das Radio als Werbemedium viel zu sehr unterschätzt. Im Rahmen der Funkkampagne ist der Radiospot mehrfach täglich sechs Wochen lang zu hören, ab März auch in der Primetime am Vormittag, ergänzt durch eine Aktionsseite bei Radio Herne und Radio Bochum.

 

WZB-Mitteilungen: Familie. Politik, Lebensformen und Einstellungen im Wandel

Logo: WZBDer Abschied vom Standard des männlichen Alleinverdieners vollzog sich in Deutschland erstaunlich schnell. Und immer noch steigen Frauen oft aus dem Berufsleben aus, wenn sie Kinder bekommen. Zwei sich scheinbar widersprechende Befunde – zwei Beiträge im neu erschienenen Themenheft der WZB-Mitteilungen. Schwerpunkt des Heftes ist das Thema „Familie“. Die Beiträge sondieren das Spannungsfeld zwischen zähen Rollenbildern und Umbrüchen im Zusammenleben der Generationen. Weitere Beiträge sind u.a.: das Familieneinkommen nach einer Trennung und dem Jobverlust, die Pflege alter Eltern oder Vereinbarkeitsfragen in der Wissenschaft. Heft und Einzelbeiträge stehen zum Herunterladen bereit.

 

Alleinerziehende unter Druck – Studie der Bertelsmann Stiftung zeigt Reformbedarf

Alleinerziehende unter Druck – Studie der Bertelsmann Stiftung zeigt ReformbedarfObwohl in Deutschland immer weniger Kinder geboren werden, wächst eine Familienform seit Jahrzehnten beständig: die Ein-Eltern-Familie. 1,6 Millionen Alleinerziehende mit minderjährigen Kindern gibt es derzeit, ein Viertel mehr als 1996. Die Politik berücksichtigt ihre Lebenssituation mit der besonderen Belastung durch Beruf, Erziehung und Haushalt jedoch zu wenig: Sowohl im Unterhaltsrecht als auch im Steuer- und Sozialrecht haben Reformen der vergangenen zehn Jahre den finanziellen Druck auf Alleinerziehende verschärft. Das belegt eine neue Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Dringenden Reformbedarf sieht die Studie vor allem deshalb, weil 39 Prozent aller Ein-Eltern-Familien auf staatliche Grundsicherung angewiesen sind. In allen Bundesländern ist die Hartz-IV-Quote Alleinerziehender extrem hoch. Im Vergleich zu Paarfamilien beziehen sie im Bundesdurchschnitt fünf Mal häufiger Hartz IV.


Landeskoordination
Cornelia Schlebusch, Projektträger ETN des Forschungszentrums Jülich
c.schlebusch@fz-juelich.de

Projektmitarbeit
Birgit Meding
info@netzwerkw-expertinnen.de

Zentrum Frau in Beruf und Technik • Telefon: 02305 92150-10 • Telefax: 02305 92150-49 • Erinstraße 6 • 44575 Castrop-Rauxel • Internet: www.zfbt.de • E-Mail: zfbt@zfbt.de