Nachrichten zum Netzwerken

Netzwerk W fördert in 2015 Aktivitäten zum Wiedereinstieg – 42 Projekte gehen an den Start

Netzwerke(n) für den qualifizierten Wiedereinstieg Die Landesinitiative Netzwerk W unterstützt in diesem Jahr wieder Aktivitäten zum qualifizierten Wiedereinstieg in allen Regionen des Landes. Zunächst gehen 42 Netzwerk-Vorhaben an den Start. Zahlreiche Projekte konzentrieren sich auf den Förderschwerpunkt Information und Transparenz, u.a. sind Infotage oder Infobörsen oder neuartige Informationsmaterialien geplant. Eine Reihe von Netzwerken befasst sich mit einzelnen Zielgruppen, darunter insbesondere Migrantinnen und Alleinerziehende, aber auch Frauen mit Behinderung oder hochqualifizierte Wiedereinsteigerinnen. Unterstützt und weiterentwickelt wird zugleich die Kooperations- und Beratungskompetenz der am Netzwerk beteiligten Akteurinnen und Akteure. Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter NRW fördert die Landesinitiative Netzwerk W.

 

Netzwerk W–Wanderausstellung zu Minijob und Wiedereinstieg – Landeskoordination stellt zwei Ausstellungssets zum Verleih bereit

Ausstellungen zum Thema MinijobDie Landeskoordination Netzwerk W stellt für interessierte Netzwerke und Kooperationspartner zwei Ausstellungssets zum Thema Minijob und Wiedereinstieg bereit. Sie können als Wanderausstellung genutzt und auf Nachfrage bestellt werden. Es sind insgesamt 13 Ausstellungstafeln, die auf Risiken und (die wenigen) Chancen von Minijobs hinweisen, wichtige Informationsadressen nennen und ein Statement von Emanzipationsministerin Barbara Steffens enthalten. Der Verleih ist kostenlos, die Ausstellenden übernehmen die Weitergabe.

 

Minijobausstellung unterwegs: Veranstaltungen und Termine in Halle/Werther (Westfalen), Bottrop und Duisburg

FrauenKulturWochen 2015 Vom 13. Februar bis 15. März 2015 veranstalten die Gleichstellungsbeauftragten der Städte Halle (Westf.) und Werther (Westf.) die FrauenKulturWochen mit vielfältigen Veranstaltungen und Workshops, auch zum Thema Wiedereinstieg und prekäre Beschäftigung. Während der gesamten Veranstaltungszeit wird die Minijobausstellung gezeigt. Am 09. März 2015 eröffnet das Frauenzentrum Courage in Bottrop die Ausstellung in den Räumen der Volksbank. Zum Equal Pay Day am 20.März 2015 gibt es in Duisburg einen Aktionstag, der im Rahmen der Landesinitiative Faire Arbeit – Fairer Wettbewerb mit Beteiligung von NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider durchgeführt wird. Im Bezirksrathaus Duisburg ist die Minijobausstellung zu sehen.

 

Arbeitsmarktreport NRW informiert zu Frauen am Arbeitsmarkt – Alleinerziehende häufig abhängig von Grundsicherung

Arbeitsmarktreport NRWUngenutztes Arbeitskräftepotenzial, insbesondere in Form von Unterbeschäftigung und Stiller Reserve, ist überwiegend bei Frauen zu finden. Das verdeutlicht der Sonderbericht 2015 des Arbeitsmarktreport NRW zu Frauen am Arbeitsmarkt. Danach ist die Zahl der erwerbstätigen Frauen in den letzten zehn Jahren in NRW zwar um 15 Prozent gestiegen. Dennoch liegt die Erwerbstätigenquote mit 64 Prozent weiterhin unter dem Bundesdurchschnitt. Mehr als die Hälfte der erwerbstätigen Frauen ist in Teilzeit oder geringfügig beschäftigt. Ein Sonderkapitel informiert zur Situation von Alleinerziehenden am Arbeitsmarkt. Sie machen knapp 20 Prozent aller Familien mit minderjährigen Kindern aus und sind besonders häufig von Leistungen zur Grundsicherung nach dem SGB II abhängig.

 

Vormerken 21. Mai 2015: NRW-Telefonaktionstag zum beruflichen Wiedereinstieg

Bundesagtentur für ArbeitDie Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt (BCA) der Agenturen für Arbeit veranstalten in diesem Jahr wieder spezielle, bundesweite Telefonaktionstage und beantworten Fragen rund um den beruflichen Wiedereinstieg. In Nordrhein-Westfalen findet der Aktionstag am 21. Mai 2015 von 9 bis 15 Uhr statt. Interessierte erreichen die kostenlose Info- und Beratungshotline unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 0800 4 5555 00. Bei Angabe des Stichworts „Frauenaktionstag“ werden sie von dort an ihre regional zuständige Ansprechperson weiterverbunden.

 

ElterngeldPlus und Familienpflegezeit - Internetportale des Bundesfamilienministeriums informieren

ElterngeldPlus und Familienpflegezeit Mit dem neuen ElterngeldPlus können Mütter und Väter Elterngeldbezug und Teilzeitarbeit künftig besser miteinander kombinieren und an ihre Bedürfnisse anpassen. Informationen und Downloads zum ElterngeldPlus bietet die Internetseite www.elterngeld-plus.de des Bundesfamilienministeriums. Mit dem neuen Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf können künftig Beschäftigte nicht nur für sechs Monate aus dem Job aussteigen, sondern haben auch einen Rechtsanspruch auf eine teilweise Freistellung von bis zu 24 Monaten Familienpflegezeit. Auf der Internetseite www.wege-zur-pflege.de können alle wichtigen Informationen dazu abgerufen werden.

 

„Wiedereinstieg mit besonderen Herausforderungen“ – Studie des Bundesverbands für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm)

Bildungsscheck NRWSeit einigen Jahren nimmt der Bundesverband bkvm gezielt die Situation der Mütter von Kindern mit Behinderung in den Blick und hat dazu das Projekt „Wiedereinstieg mit besonderen Herausforderungen“ durchgeführt. Eine Studie im Rahmen des Projekts beleuchtet deren Lebenssituation und stellt ihre Chancen dar, die Betreuung eines behinderten Kindes mit einer Berufstätigkeit zu vereinbaren. Es werden Faktoren beschrieben, welche die Vereinbarkeit und den Wiedereinstieg beeinträchtigen und befördern können. Zugleich werden Handlungsempfehlungen entwickelt, wie betroffene Frauen beim beruflichen Wiedereinstieg angemessen unterstützt werden können und wie die Situation von Familien, in denen Kinder mit Behinderungen leben, verbessert werden kann. Das Projekt wurde durch das Aktionsprogramm „Perspektive Wiedereinstieg“ gefördert.

 

Netzwerk W Solingen: Wiedereinsteigerinnen mit Migrationshintergrund – Kompetenzen erkennen. Handreichung für Unternehmen neu aufgelegt

Wiedereinsteigerinnen mit Migrationshintergrund – Kompetenzen erkennen
Das Netzwerk W Solingen hat die Broschüre „Wiedereinsteigerinnen mit Migrationshintergrund – Kompetenzen erkennen“ weiterentwickelt neu aufgelegt. Die Handreichung richtet sich an Unternehmen und unterstützt dabei, Potenziale und Kompetenzen von Frauen mit Migrationshintergrund besser zu erkennen und zu nutzen. Gerade in dieser Gruppe sind sehr motivierte und leistungsstarke Frauen zu finden. In der überarbeiteten Fassung sind nun auch in Abstimmung mit der Antidiskriminierungsstelle Beispiele für anonymisierte Bewerbungsverfahren aufgenommen worden. Unternehmen aus dem Bergischen Land haben an der Erstellung mitgewirkt, ihre Erfahrungen bei der Rekrutierung und Bindung von Fachkräften beigesteuert sowie Tipps und Hinweise zur praktischen Umsetzung gegeben.

 

Netzwerk W Wuppertal – Erfahrungsbericht Wiedereinstieg und Coaching von hochqualifizierten Frauen aus der Stillen Reserve

Netzwerk W Wuppertal – Erfahrungsbericht Wiedereinstieg und Coaching von hochqualifizierten Frauen aus der Stillen ReserveDie Einstiegsmöglichkeiten nach einer Familienphase für hochqualifizierte Frauen zu verbessern und zu vereinfachen war das Ziel der Netzwerk W-Aktivitäten in 2013. Durchgeführt wurde das Vorhaben in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle für Frau und Mann der Stadt Wuppertal und dem Career Service der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen des Projektes wurde ein Coaching als Pilotmaßnahme realisiert. Das Coaching richtete sich an hochqualifizierte Frauen, die einen Anschluss an ein Studium, eine wissenschaftliche Tätigkeit oder eine Neuorientierung mithilfe eines weiterbildenden Studiums planen. Der Erfahrungsbericht fasst die zentralen Ergebnisse und Erfahrungen zusammen.

 

Netzwerk W Borken: Väter und der Wiedereinstieg der Partnerin – ein Reader

Netzwerk W Borken: Väter und der Wiedereinstieg der Partnerin – ein Reader Väter und der Wiedereinstieg der Partnerin – das Netzwerk W Borken hat die Beiträge der Fachtagung in einem Reader zusammengefasst und veröffentlicht. Einer der Hauptreferenten war Hans-Georg Nelles, Experte für väterbewusste Personalpolitik und Vereinbarkeit. Sein Impulsvortrag ist im Reader zusammen mit einem Beitrag zu väterfreundlichen Unternehmen im Kreis Borken dokumentiert. „Wir müssen die Väter und die Arbeitgeber in den Blick nehmen, wenn wir wollen, dass Frauen mehr und besser arbeiten können“, so Netzwerk W-Koordinatorin Sonja Schaten in ihrem Fazit. Mit dem Thema beschäftigt sich auch die Multiplikatorenveranstaltung des Netzwerkbüros „Erfolgsfaktor Familie“. Unter dem Motto „Die neuen Väter und ihre Unternehmen“ lädt das Netzwerkbüro am 14. Oktober 2014 nach Berlin.


Landeskoordination
Cornelia Schlebusch, Projektträger ETN des Forschungszentrums Jülich
c.schlebusch@fz-juelich.de

Projektmitarbeit
Birgit Meding
info@netzwerkw-expertinnen.de

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