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Neu erschienen. Aktuelle Produkte und Veröffentlichungen der Netzwerke W – eine Übersicht

Neu erschienen. Aktuelle Produkte und Veröffentlichungen der Netzwerke W – eine Übersicht

Die Netzwerke W haben im Förderjahr 2015 wieder zahlreiche Aktivitäten umgesetzt, darunter neue Veröffentlichungen und Relaunches von Onlineportalen. Das BA-Programm „Perspektive Wiedereinstieg“ wird in NRW am Standort Düsseldorf umgesetzt. Das Netzwerk W Düsseldorf hat dazu ein informatives Handout für Multiplikatorinnen erarbeitet, mit Erläuterungen und Kontakten. Zusätzlich wurde ein Expertinnenpool eingerichtet, darüber können besondere Fachfragen beantwortet werden. Ihren Internetauftritt überarbeitet und modernisiert haben die Netzwerke W Kreis Steinfurt und Bielefeld – insgesamt nutzerinnenfreundlicher und thematisch breiter gefächert. Das Netzwerk W Lippe hat die Broschüre zum beruflichen Wiedereinstieg aktualisiert und geht in Kürze mit einem eigenen Internetauftritt online.

Netzwerk W auf Youtube. Videos informieren zum beruflichen Wiedereinstieg – Berufsrückkehrende zeigen, wie es gelingt

Flexible innovative Kinderbetreuungsangebote im Bergischen Städtedreieck – Dokumentation der Fachtagung und Praxisflyer

Wenn es mit der Kinderbetreuung gut klappt, kann auch der Wiedereinstieg nach der Geburt oder einer Familienphase ein Erfolg werden. Das Netzwerk W Remscheid hat die Dokumentation zur Fachtagung „Gute Kinderbetreuung – Guter Wiedereinstieg“ online gestellt, inklusive weiterer Links, Downloads und eines Audio-Mitschnitts des Hauptvortrags von Prof. Rita Braches-Chyrek. Zu den Möglichkeiten flexibler Kinderbetreuung im Bergischen Städtedreieck stellte die Beraterin und Netzwerk W-Partnerin Astrid Vornmoor fest: „Die Region braucht für Familien und eine starke Wirtschaft eine Betreuungsinfrastruktur, die die Grundversorgung flächendeckend sicherstellt und flexibel auf darüberhinausgehende Betreuungsbedarfe reagieren kann. Dafür müssen ausreichend finanzielle Ressourcen bereit stehen und viele Hände zusammenarbeiten.“ Ein Flyer informiert zu innovativen Praxisbeispielen.

Netzwerk W auf Youtube. Videos informieren zum beruflichen Wiedereinstieg – Berufsrückkehrende zeigen, wie es gelingt

Netzwerk W auf Youtube. Videos informieren zum beruflichen Wiedereinstieg – Berufsrückkehrende zeigen, wie es gelingt

Netzwerk W ist jetzt auf Youtube präsent. In der aktuellen Förderphase sind erstmals Videos entstanden und produziert worden, die zum beruflichen Wiedereinstieg informieren und Frauen unterschiedlichen Alters und Herkunft zu Wort kommen lassen. Im Video des Netzwerk W Kreis Borken/Coesfeld berichten nicht nur Wiedereinsteigerinnen, sondern auch ihre Arbeitgeber, die von der Kompetenz und Lebenserfahrung ihrer neuen Beschäftigten überzeugt sind. Netzwerk W Bonn/Rhein-Sieg stellt Migrantinnen vor, die über eine qualifizierte Ausbildung in der Pflege den beruflichen (Wieder)Einstieg geschafft haben – mit soliden Perspektiven für sich und ihre Familien. Ein weiteres Video präsentiert die erfolgreiche Kampagne „arbeiten – leben – pflegen“ des Netzwerk W-Ennepe-Ruhr-Kreis. Schauen Sie vorbei, wir freuen uns, wenn Sie sich als Abonnentin oder Abonnent anmelden.

Chancen schaffen. Für Frauen. Für Unternehmen. MGEPA veröffentlicht Broschüre zu den Kompetenzzentren Frau und Beruf – Neue Flyer zu Bildungsscheck und BBE

Chancen schaffen. Für Frauen. Für Unternehmen. MGEPA veröffentlicht Broschüre zu den Kompetenzzentren Frau und Beruf – Neue Flyer zu Bildungsscheck und BBE

Die Kompetenzzentren Frau und Beruf arbeiten vor Ort in allen Regionen des Landes und bündeln frauenspezifische Fachexpertise. Sie sind Ansprechpartnerinnen für kleine und mittlere Unternehmen, wenn es darum geht, weibliche Fachkräfte zu gewinnen und zu binden sowie eine frauen- und familienfördernde Unternehmenskultur zu etablieren. Das NRW-Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter (MGEPA) stellt in einer Broschüre die Arbeit der Kompetenzzentren vor. Dazu Ministerin Barbara Steffens: „Nutzen Sie diese Broschüre, um sich über die Bandbreite der Arbeit der Kompetenzzentren Frau und Beruf zu informieren, und nehmen Sie Kontakt zu „Ihrem“ Zentrum auf – als Verantwortliche in den Betrieben oder in den Organisationen, denen das Thema berufliche Chancengleichheit in ihrer Region wichtig ist.“ Die Publikation kann heruntergeladen oder über das Bestellsystem bezogen werden. Das NRW-Arbeitsministerium hat zu den Förderangeboten Bildungsscheck und Beratung zur beruflichen Entwicklung (BBE) neue Flyer erstellt.

Regionale Wiedereinstiegsportale in NRW

Regionale Portale informieren zum Wiedereinstieg in NRW – Kontakte, Tipps und mehr

Eine Reihe von Netzwerken W informieren über regionale Internetportale zur Berufsrückkehr. Neben wichtigen Kontakten und Ansprechpersonen gibt es weiterführende Informationen und Tipps zum beruflichen Wiedereinstieg in der Region. Einige Netzwerke W haben thematische Schwerpunkte gesetzt, etwa zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege (Ennepe-Ruhr-Kreis), zur Kinderbetreuung (Kleve/Wesel), zum Wiedereinstieg mit Behinderung (Emscher-Lippe) oder bieten gezielt auch Informationen für Väter (OWL/Bielefeld). Eine Übersichtskarte zeigt die regionalen Wiedereinstiegsportale.

Familie und Arbeitswelt - die NEUE Vereinbarkeit. Fortschrittsfelder – Herausforderungen – Leitsätze. Informationen und Links zum Memorandum

Familie und Arbeitswelt - die NEUE Vereinbarkeit. Fortschrittsfelder – Herausforderungen – Leitsätze. Informationen und Links zum Memorandum

Im September 2015 unterzeichneten Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig und Spitzenvertreterinnen und -vertreter der Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbände zehn Leitsätze für gemeinsames Handeln zur Neuen Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Das Memorandum zieht Bilanz zu den bisherigen Fortschritten beim Thema Vereinbarkeit und identifiziert zentrale Herausforderungen. Es wurde gemeinsam im Rahmen des Unternehmensprogramms „Erfolgsfaktor Familie“ erarbeitet. Mit den zehn Leitsätzen der „NEUEN Vereinbarkeit“ zeigen die Partner aus Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften, wie sie sich den Herausforderungen der Zukunft stellen, unter anderem in den Bereichen Kinderbetreuung, Arbeitszeiten und Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Mit Blick auf weiterführende Diskussionen stellen wir für Netzwerk-Partnerinnen und -Partner eine Reihe von Links zusammen, die zum Thema informieren und Einschätzungen spiegeln.

„Stark im Beruf – Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein“

„Stark im Beruf – Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein“ – Bundesprogramm sucht Kooperation mit Netzwerken vor Ort

Das bundesweite Programm „Stark im Beruf – Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein“ zielt darauf ab, den Erwerbseinstieg für Mütter mit Migrationsgeschichte zu erleichtern und den Zugang zu vorhandenen Angeboten zur Arbeitsmarktintegration zu verbessern. In der ersten Förderphase bis 2018 nehmen insgesamt rund 90 Projekte teil. Aus Nordrhein-Westfalen beteiligen sich knapp 20 Projekte, darunter eine Reihe von Netzwerk W-Partnerinnen. Eine Website informiert zum Programm und bietet Downloads zum Thema Wiedereinstieg von Frauen mit Migrationshintergrund. Kooperation ist ausdrücklich erwünscht. Interessierte Netzwerke W finden die lokalen Projekte und Ansprechpersonen in der Rubrik Standorte/Projektprofile.

Aktuelle Studien: Familienbericht NRW

Aktuelle Studien: Familienbericht NRW, Elterngeld, Partnerschaftlichkeit und Erwerbsarbeit

Ideal finden es 45 Prozent der nordrhein-westfälischen Eltern, wenn beide Partner in gleichem Umfang erwerbstätig sind und sich partnerschaftlich um Haushalt und Familie kümmern. Das ist eines der Ergebnisse des NRW-Familienberichts. Das Elterngeld wird weit überwiegend von Frauen in Anspruch genommen, aber immer mehr Männer beteiligen sich an der Betreuung der Kinder, das zeigt eine aktuelle Auswertung des IAQ der Universität Duisburg-Essen. Zwei WZB-Studien beschäftigen sich mit Erwerbsarbeit und Partnerschaftlichkeit und den Folgen der Geschlechterungleichheit für die Rente. Das IAB veröffentlicht die Ergebnisse zur Evaluation der zweiten Förderrunde zum Programm „Perspektive Wiedereinstieg“ (PWE).

Screenshot der Webseite migra.info

migra-info: Aktuelle Informationen zu Anerkennung und Arbeitsmarktzugänge für Asylsuchende und Flüchtlinge

Das Portal migra-info stellt für Beratende aktuelle Information rund um Anerkennung und Arbeitsmarktzugänge für Asylsuchende und Flüchtlinge bereit. In der Rubrik „Voraussetzung & Anerkennung“ finden sich vertiefende Erläuterungen, Dokumente und Leitfäden zum Herunterladen sowie Links und Kontaktadressen zu Beratungsstellen in NRW. Annette Döhner, Netzwerk W-Koordinatorin in Bonn und Projektverantwortliche für migra-info: „Angesichts der aktuellen Situation haben wir diesen Bereich zu einem großen Schwerpunkt von migra-info ausgebaut. Neben den mehrsprachigen Basisinformation finden insbesondere Beratende hier die notwendigen aktuellen Informationen und Dokumente.“ Kurze Videos erklären praktische Fragen zur Anerkennung und können mit türkischen, spanischen, englischen, französischen, russischen, polnischen und arabischen Untertiteln abgerufen werden.

Ausstellungen zum Thema Minijob

Netzwerk W–Wanderausstellung zu Minijob und Wiedereinstieg – Landeskoordination stellt zwei Ausstellungssets zum Verleih bereit

Die Landeskoordination Netzwerk W stellt für interessierte Netzwerke und Kooperationspartner zwei Ausstellungssets zum Thema Minijob und Wiedereinstieg bereit. Sie können als Wanderausstellung genutzt und auf Nachfrage kostenlos gebucht werden. Es sind jeweils 13 Ausstellungstafeln, die auf Risiken und (die wenigen) Chancen von Minijobs hinweisen. Dazu Emanzipationsministerin Barbara Steffens in ihrem Statement zur Ausstellung: „Frauen sollten nicht darauf bauen, dass über den Minijob der Einstieg in ein besseres Beschäftigungsverhältnis gelingt. Denken Sie nicht nur an die momentanen Vorteile eines Minijobs, sondern auch an Ihre Zukunft – bis hin zur Rente.“