Nachrichten zum Netzwerken

Netzwerk W fördert in 2015 Aktivitäten zum Wiedereinstieg – 42 Projekte gehen an den Start

Netzwerke(n) für den qualifizierten Wiedereinstieg Die Landesinitiative Netzwerk W unterstützt in diesem Jahr wieder Aktivitäten zum qualifizierten Wiedereinstieg in allen Regionen des Landes. Zunächst gehen 42 Netzwerk-Vorhaben an den Start. Zahlreiche Projekte konzentrieren sich auf den Förderschwerpunkt Information und Transparenz, u.a. sind Infotage oder Infobörsen oder neuartige Informationsmaterialien geplant. Eine Reihe von Netzwerken befasst sich mit einzelnen Zielgruppen, darunter insbesondere Migrantinnen und Alleinerziehende, aber auch Frauen mit Behinderung oder hochqualifizierte Wiedereinsteigerinnen. Unterstützt und weiterentwickelt wird zugleich die Kooperations- und Beratungskompetenz der am Netzwerk beteiligten Akteurinnen und Akteure. Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter NRW fördert die Landesinitiative Netzwerk W.

 

Netzwerk W-Veranstaltung in Neuss – Infoabend für Wiedereinsteigende mit Migrationshintergrund

Titelseite des Flyers: Arbeiten in DeutschlandUnter dem Titel „Arbeiten in Deutschland“ veranstaltet das Netzwerk W Rhein-Kreis-Neuss einen Informationsabend am 29. Januar 2015 in Neuss. Ziel ist es, Perspektiven und Wege zur erfolgreichen beruflichen Eingliederung aufzuzeigen. Dazu werden Themen beleuchtet wie Betreuung und Sprache, Qualifizierung und Weiterbildung, Anerkennung von Abschlüssen oder Ausbildung in Teilzeit. Beteiligt sind Bildungsträger, Wirtschaftsverbände sowie die Agentur für Arbeit und das Jobcenter.

 

ElterngeldPlus und Familienpflegezeit - Internetportale des Bundesfamilienministeriums informieren

ElterngeldPlus und Familienpflegezeit Mit dem neuen ElterngeldPlus können Mütter und Väter Elterngeldbezug und Teilzeitarbeit künftig besser miteinander kombinieren und an ihre Bedürfnisse anpassen. Informationen und Downloads zum ElterngeldPlus bietet die Internetseite www.elterngeld-plus.de des Bundesfamilienministeriums. Mit dem neuen Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf können künftig Beschäftigte nicht nur für sechs Monate aus dem Job aussteigen, sondern haben auch einen Rechtsanspruch auf eine teilweise Freistellung von bis zu 24 Monaten Familienpflegezeit. Auf der Internetseite www.wege-zur-pflege.de können alle wichtigen Informationen dazu abgerufen werden.

 

Bildungsscheck NRW: Informationen zum Neustart in 2015

Bildungsscheck NRWDas Förderangebot „Bildungsscheck“ unterstützt in Nordrhein-Westfalen die Weiterbildung von Beschäftigten und Betrieben und steht auch Berufsrückkehrenden zur Verfügung. Das Programm, gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF), ist umgestaltet worden und richtet sich ab 2015 insbesondere an Zugewanderte, Un- und Angelernte, Beschäftigte ohne Berufsabschluss sowie Berufsrückkehrende. Das NRW-Arbeitsministerium informiert jetzt Interessierte und Weiterbildungsanbieter zu den neuen Förderkonditionen.

 

„Wiedereinstieg mit besonderen Herausforderungen“ – Studie des Bundesverbands für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm)

Bildungsscheck NRWSeit einigen Jahren nimmt der Bundesverband bkvm gezielt die Situation der Mütter von Kindern mit Behinderung in den Blick und hat dazu das Projekt „Wiedereinstieg mit besonderen Herausforderungen“ durchgeführt. Eine Studie im Rahmen des Projekts beleuchtet deren Lebenssituation und stellt ihre Chancen dar, die Betreuung eines behinderten Kindes mit einer Berufstätigkeit zu vereinbaren. Es werden Faktoren beschrieben, welche die Vereinbarkeit und den Wiedereinstieg beeinträchtigen und befördern können. Zugleich werden Handlungsempfehlungen entwickelt, wie betroffene Frauen beim beruflichen Wiedereinstieg angemessen unterstützt werden können und wie die Situation von Familien, in denen Kinder mit Behinderungen leben, verbessert werden kann. Das Projekt wurde durch das Aktionsprogramm „Perspektive Wiedereinstieg“ gefördert.

 

Netzwerk W–Wanderausstellung zu Minijob und qualifizierter Wiedereinstieg – Zwei Ausstellungssets zum Verleihen

Ausstellungen zum Thema MinijobDie Landeskoordination Netzwerk W stellt für interessierte Netzwerke und Kooperationspartner zwei Ausstellungssets zum Thema Minijob und Wiedereinstieg bereit. Sie können als Wanderausstellung genutzt und auf Nachfrage bestellt werden. Es sind insgesamt 13 Ausstellungstafeln, die auf Risiken und (die wenigen) Chancen von Minijobs hinweisen, wichtige Informationsadressen nennen und ein Statement von Emanzipationsministerin Barbara Steffens enthalten. Auf der Kölner Eröffnungsveranstaltung, gemeinsam organisiert  von Regionalagentur, Kompetenzzentrum Frau und Beruf und Netzwerk W Köln, referierte Prof. Carsten Wippermann, Autor einer viel beachteten Studie zu Minijob und geringfügiger Beschäftigung. Sein kritisches Resümee: Minijobs seien kaum eine Brücke in den Arbeitsmarkt, sondern für viele Frauen ein Weg zurück an den Herd. Die Vortragsfolien stehen zum Herunterladen bereit.  

 

Netzwerk W Ennepe-Ruhr: Familienkalender 2015 als Informationsmedium für den Wiedereinstieg

Familienkalender 2015Das Netzwerk W Ennepe-Ruhr-Kreis hat für 2015 wieder einen Jahreskalender erstellt, der sich an Familien, insbesondere Ein-Eltern-Familien sowie Wiedereinsteigerinnen und arbeitsuchende Frauen wendet. Der Jahreskalender verknüpft Informationen zu arbeitsmarktlichen Themen wie Wiedereinstieg, Weiterbildung und Ausbildung mit Hinweisen und Terminen zu Kreis- und Kulturveranstaltungen und weiteren Unterstützungsangeboten. Der Familienkalender wurde zum zweiten Mal erstellt und hat sich als Informationsmedium bewährt. Er wird kreisweit über die Netzwerk W-Partnerinnen verteilt und u.a. in Jobcentern oder Bildungseinrichtungen weitergegeben.

 

Netzwerk W Solingen: Wiedereinsteigerinnen mit Migrationshintergrund – Kompetenzen erkennen. Handreichung für Unternehmen neu aufgelegt

Wiedereinsteigerinnen mit Migrationshintergrund – Kompetenzen erkennen
Das Netzwerk W Solingen hat die Broschüre „Wiedereinsteigerinnen mit Migrationshintergrund – Kompetenzen erkennen“ weiterentwickelt neu aufgelegt. Die Handreichung richtet sich an Unternehmen und unterstützt dabei, Potenziale und Kompetenzen von Frauen mit Migrationshintergrund besser zu erkennen und zu nutzen. Gerade in dieser Gruppe sind sehr motivierte und leistungsstarke Frauen zu finden. In der überarbeiteten Fassung sind nun auch in Abstimmung mit der Antidiskriminierungsstelle Beispiele für anonymisierte Bewerbungsverfahren aufgenommen worden. Unternehmen aus dem Bergischen Land haben an der Erstellung mitgewirkt, ihre Erfahrungen bei der Rekrutierung und Bindung von Fachkräften beigesteuert sowie Tipps und Hinweise zur praktischen Umsetzung gegeben.

 

Netzwerk W Wuppertal – Erfahrungsbericht Wiedereinstieg und Coaching von hochqualifizierten Frauen aus der Stillen Reserve

Netzwerk W Wuppertal – Erfahrungsbericht Wiedereinstieg und Coaching von hochqualifizierten Frauen aus der Stillen ReserveDie Einstiegsmöglichkeiten nach einer Familienphase für hochqualifizierte Frauen zu verbessern und zu vereinfachen war das Ziel der Netzwerk W-Aktivitäten in 2013. Durchgeführt wurde das Vorhaben in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle für Frau und Mann der Stadt Wuppertal und dem Career Service der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen des Projektes wurde ein Coaching als Pilotmaßnahme realisiert. Das Coaching richtete sich an hochqualifizierte Frauen, die einen Anschluss an ein Studium, eine wissenschaftliche Tätigkeit oder eine Neuorientierung mithilfe eines weiterbildenden Studiums planen. Der Erfahrungsbericht fasst die zentralen Ergebnisse und Erfahrungen zusammen.

 

Netzwerk W Borken: Väter und der Wiedereinstieg der Partnerin – ein Reader

Netzwerk W Borken: Väter und der Wiedereinstieg der Partnerin – ein Reader Väter und der Wiedereinstieg der Partnerin – das Netzwerk W Borken hat die Beiträge der Fachtagung in einem Reader zusammengefasst und veröffentlicht. Einer der Hauptreferenten war Hans-Georg Nelles, Experte für väterbewusste Personalpolitik und Vereinbarkeit. Sein Impulsvortrag ist im Reader zusammen mit einem Beitrag zu väterfreundlichen Unternehmen im Kreis Borken dokumentiert. „Wir müssen die Väter und die Arbeitgeber in den Blick nehmen, wenn wir wollen, dass Frauen mehr und besser arbeiten können“, so Netzwerk W-Koordinatorin Sonja Schaten in ihrem Fazit. Mit dem Thema beschäftigt sich auch die Multiplikatorenveranstaltung des Netzwerkbüros „Erfolgsfaktor Familie“. Unter dem Motto „Die neuen Väter und ihre Unternehmen“ lädt das Netzwerkbüro am 14. Oktober 2014 nach Berlin.


Landeskoordination
Cornelia Schlebusch, Projektträger ETN des Forschungszentrums Jülich
c.schlebusch@fz-juelich.de

Projektmitarbeit
Birgit Meding
info@netzwerkw-expertinnen.de

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