Nachrichten zum Netzwerken

Förderrunde 2014
Landesinitiative Netzwerk W - Netzwerke(n) für die erfolgreiche Berufsrückkehr

Ausstellungen zum Thema MinijobDie Landesinitiative Netzwerk W unterstützt auch in 2014 Aktivitäten und Maßnahmen für den qualifizierten beruflichen Wiedereinstieg und wird gefördert vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter NRW (MGEPA). Im Fokus der aktuellen Förderung stehen lokale und regionale Netzwerke, die in den Handlungsfeldern Kooperation und Beratung sowie Transparenz und Vernetzung tätig sind. Zudem werden besonders Aktivitäten gefördert, die den Wiedereinstieg von Frauen in spezifischen Lebenslagen unterstützen, z.B. als Alleinerziehende, als Migrantin, als Frau mit Behinderung, als Hochqualifizierte. Die Landeskoordination Netzwerk W begleitet und bündelt die Aktivitäten für den Transfer.

 

Netzwerk W landesweit aktiv – Wanderausstellung zu Minijob und qualifizierter Wiedereinstieg

Ausstellungen zum Thema MinijobDie Landeskoordination Netzwerk W stellt für interessierte Netzwerke und Kooperationspartner zwei Ausstellungssets zum Thema Minijob und Wiedereinstieg bereit. Sie können als Wanderausstellung genutzt und auf Nachfrage bestellt werden. Es sind insgesamt 13 Ausstellungstafeln, die auf Risiken und (die wenigen) Chancen von Minijobs hinweisen, wichtige Informationsadressen nennen und ein Statement von Emanzipationsministerin Barbara Steffens enthalten. Auf der Kölner Eröffnungsveranstaltung, gemeinsam organisiert  von Regionalagentur, Kompetenzzentrum Frau und Beruf und Netzwerk W Köln, referierte Prof. Carsten Wippermann, Autor einer viel beachteten Studie zu Minijob und geringfügiger Beschäftigung. Sein kritisches Resümee: Minijobs seien kaum eine Brücke in den Arbeitsmarkt, sondern für viele Frauen ein Weg zurück an den Herd. Die Vortragsfolien stehen zum Herunterladen bereit.  

 

Netzwerk W-Kampagne zu Pflege und Beruf im Ennepe-Ruhr-Kreis – Bilanzinterview im G.I.B.info

Portrait: Christa BeermannDie Netzwerk W-Kampagne „arbeiten – leben – pflegen“ im Ennepe-Ruhr-Kreis war landesweit eine der ersten Initiativen, die das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Pflege öffentlichkeitswirksam aufgegriffen und Unternehmen wie Beschäftigte in der Region gezielt angesprochen hat. Nach Abschluss der Kampagne, die auch landesweit auf positive Resonanz stieß, will das Netzwerk W Ennepe-Ruhr die thematische Arbeit fortsetzen. Was vorerst bleibt, sind eine Reihe praxisnaher Informationsmaterialien, darunter das Portal www.arbeiten-pflegen-leben.de, sowie umfangreiche Fachexpertise. Christa Beermann, Demografiebeauftragte im Ennepe-Ruhr-Kreis und Netzwerk W-Koordinatorin, erläutert im G.I.B.-Interview Erfahrungen, (Nach)Wirkungen – und neue Aufgaben. Ihr Resümee: „Die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege gehört als Daueraufgabe auf die politische Agenda.“

 

Aktuelle Netzwerk W-Veröffentlichungen: Väter und Wiedereinstieg, Unternehmen und Fachkräfte, Option Hochschule, lokales Wiedereinstiegsportal

Aktuelle Netzwerk W-Veröffentlichungen: Väter und Wiedereinstieg, Unternehmen und Fachkräfte, Option Hochschule, MigrantinnenDas Netzwerk W Rhein-Erft-Kreis hat einen zweiten Netzwerkreport veröffentlicht. Wiedereinsteigerinnen als Fachkräfte gewinnen und Vereinbarkeit in Unternehmen verbessern – dazu informieren sehr praxisnah vier Fachbeiträge und bündeln die Diskussion aus den Unternehmensforen. Das Netzwerk W Herford informiert mit einer Broschüre Wiedereinsteigerinnen und Unternehmen zur Teilzeitberufsausbildung im Kreis Herford. Unter dem Titel „Wir sind schwanger und jetzt? Tools für mehr Familienzeit“ hat das Netzwerk W Bielefeld Informationsmaterialien entwickelt, die Väter einbeziehen und sie mit Blick auf Elternzeit und Vereinbarkeit direkt ansprechen. „Fachkräfte finden und halten“ – zur Studie für das Bergische Städtedreieck hat das Netzwerk W Remscheid jetzt eine Kurzfassung veröffentlicht. Option Hochschule: Die Netzwerke W Kleve, Wesel und Krefeld haben für den Wiedereinstieg mit Studium einen Leitfaden für BeraterInnen und MultiplikatorInnen veröffentlicht. Für die Emscher-Lippe-Region haben die lokalen Netzwerke jetzt eine gemeinsame Website erstellt, mit Infos für Gelsenkirchen, Bottrop und den Kreis Recklinghausen.

 

Mütter setzen neue Trends - aktualisiertes Dossier "Müttererwerbstätigkeit“

Mütter setzen neue Trends - aktualisiertes Dossier "Müttererwerbstätigkeit“ Wann arbeiten Mütter nach Geburt eines Kindes wieder, in welchem Umfang tun sie dies und welche Entwicklungen lassen sich in den letzten Jahren beobachten? Antworten darauf liefert das aktualisierte Dossier "Müttererwerbstätigkeit" des Bundesfamilienministeriums in Kooperation mit dem Zukunftsrat Familie. Die aktuellen Mikrozensusauswertungen und Studien, die im Dossier verarbeitet werden, zeigen deutlich: Immer mehr Mütter arbeiten inzwischen immer mehr Wochenstunden und immer mehr Mütter kehren nach der Geburt eines Kindes immer früher wieder in den Beruf zurück. Darüber hinaus wünscht sich ein großer Teil der Mütter eine frühere Berufsrückkehr. Die Erwerbsunterbrechung von Müttern mit Kindern, die zwischen 2008 und 2010 geboren wurden, dauerte im Schnitt 19 Monate.

 

Netzwerk W Köln: Wiedereinstieg mit Behinderung – Beratungsarbeit und Fachwissen im Netzwerk erweitern

Broschüre der LAG NRW informiert zu MinijobsInklusion und gesellschaftliche Teilhabe sind nach Verabschiedung der UN-Behindertenkonvention ein zentrales Thema auf der politischen Agenda auch in NRW und umfassen alle Lebensbereiche, insbesondere die Integration in den Arbeitsmarkt. Das Netzwerk W Köln hat als erstes Netzwerk das Thema Wiedereinstieg mit Behinderung aufgegriffen und für die Region Köln einen Überblick mit lokalen Beratungsangeboten zusammengestellt. Das Leporello richtet sich in erster Linie an interessierte Multiplikatorinnen und Multiplikatoren und vermittelt Anlaufstellen vorrangig in Köln, die Frauen mit Behinderung und/oder gesundheitlicher Beeinträchtigung zum Wiedereinstieg betreuen. Heike von Hagen, Ev. Kirchenkreis Köln-Mitte und Netzwerk W-Koordinatorin Köln, erläutert im Interview Aktivitäten und Erfahrungen.

 

Bundesagentur für Arbeit: Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Frauen und Männer am Arbeitsmarkt“

Frauen und Männer am Arbeitsmarkt Die Lage am Arbeitsmarkt hat sich 2013 sowohl für Frauen wie auch für Männer stabil entwickelt. Überwiegend Frauen konnten vom aktuellen Beschäftigungsplus profitieren, die Arbeitslosenquoten nähern sich für beide Geschlechter tendenziell an. Trotzdem zeigen sich zwischen Frauen und Männern nach wie vor teils deutliche strukturelle Unterschiede bei Beschäftigung und Arbeitslosigkeit. Sie sind in den einzelnen Konten der Erwerbstätigkeit ebenso wie in den einzelnen Branchen verschieden stark vertreten, auch regional differenziert zeigen sich Unterschiede. Frauen sind zudem durchschnittlich länger arbeitslos als Männer und stellen den Großteil von Personengruppen - insbesondere von Alleinerziehenden sowie Berufsrückkehrenden - die sich aufgrund persönlicher und familiärer Verpflichtungen besonderen Herausforderungen am Arbeitsmarkt gegenübersehen. Die Broschüre wird jährlich aktualisiert und steht ausschließlich als PDF-Dokument zur Verfügung.


Landeskoordination
Cornelia Schlebusch, Projektträger ETN des Forschungszentrums Jülich
c.schlebusch@fz-juelich.de

Projektmitarbeit
Birgit Meding
info@netzwerkw-expertinnen.de

Zentrum Frau in Beruf und Technik • Telefon: 02305 92150-10 • Telefax: 02305 92150-49 • Erinstraße 6 • 44575 Castrop-Rauxel • Internet: www.zfbt.de • E-Mail: zfbt@zfbt.de