Nachrichten zum Netzwerken

Netzwerk W landesweit aktiv – Wanderausstellung zu Minijob und qualifizierter Wiedereinstieg

Ausstellungen zum Thema MinijobDie Landeskoordination Netzwerk W stellt für interessierte Netzwerke und Kooperationspartner zwei Ausstellungssets zum Thema Minijob und Wiedereinstieg bereit. Sie können als Wanderausstellung genutzt und auf Nachfrage bestellt werden. Es sind insgesamt 13 Ausstellungstafeln, die auf Risiken und (die wenigen) Chancen von Minijobs hinweisen, wichtige Informationsadressen nennen und ein Statement von Emanzipationsministerin Barbara Steffens enthalten. Auf der Kölner Eröffnungsveranstaltung, gemeinsam organisiert  von Regionalagentur, Kompetenzzentrum Frau und Beruf und Netzwerk W Köln, referierte Prof. Carsten Wippermann, Autor einer viel beachteten Studie zu Minijob und geringfügiger Beschäftigung. Sein kritisches Resümee: Minijobs seien kaum eine Brücke in den Arbeitsmarkt, sondern für viele Frauen ein Weg zurück an den Herd. Die Vortragsfolien stehen zum Herunterladen bereit.  

 

"Perspektive Wiedereinstieg – Potenziale erschließen" – Aufruf zum Nachfolgeprogramm

Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stellt häufig eine große Herausforderung dar. Nach einer Familienphase aufgrund von Kindererziehung und/oder Pflege gelingt ein ausbildungsadäquater und vollzeitnaher Wiedereinstieg besonders in Westdeutschland zu selten. Mit dem ESF-Modellprogramm "Perspektive Wiedereinstieg - Potenziale erschließen" soll auch weiterhin ein substantieller und nachhaltiger Wiedereinstieg nach einer Familienphase unterstützt werden. Für das gleichnamige Nachfolgeprogramm ruft das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) dazu auf, eine Interessenbekundung einzureichen. Zum Verfahren finden Sie hier die notwendigen Informationen und Unterlagen. Die Frist für das Interessensbekundungsverfahren ist bis zum 9. Januar 2015 (statt 19.12.2014) verlängert worden.

 

Bildungsscheck NRW: Informationen zum Neustart in 2015

Bildungsscheck NRWDas Förderangebot „Bildungsscheck“ unterstützt in Nordrhein-Westfalen die Weiterbildung von Beschäftigten und Betrieben und steht auch Berufsrückkehrenden zur Verfügung. Das Programm, gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF), ist umgestaltet worden und richtet sich ab 2015 insbesondere an Zugewanderte, Un- und Angelernte, Beschäftigte ohne Berufsabschluss sowie Berufsrückkehrende. Das NRW-Arbeitsministerium informiert jetzt Interessierte und Weiterbildungsanbieter zu den neuen Förderkonditionen.

 

WHKT-Broschüre zeigt Gute Praxis: Berufliche Qualifizierung und Wiedereinstieg von Frauen mit Migrationshintergrund im Handwerk gestalten

WHKT-Broschüre Die Broschüre zeigt, wie 22 Frauen mit Migrationshintergrund an einer Schneiderqualifizierung in Dortmund teilnehmen und für den beruflichen Wiedereinstieg fit gemacht werden. Die Qualifizierung wurde im Rahmen des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung“ (IQ) vorbereitet und organisiert. Ziel ist es, die Integration in den Arbeitsmarkt mit einer qualifikationsadäquaten Beschäftigung zu unterstützen und in einem nächsten Schritt die Absolvierung der Gesellenprüfung im Schneiderhandwerk vorzubereiten.

 

Netzwerk W Ennepe-Ruhr: Familienkalender 2015 als Informationsmedium für den Wiedereinstieg

Familienkalender 2015Das Netzwerk W Ennepe-Ruhr-Kreis hat für 2015 wieder einen Jahreskalender erstellt, der sich an Familien, insbesondere Ein-Eltern-Familien sowie Wiedereinsteigerinnen und arbeitsuchende Frauen wendet. Der Jahreskalender verknüpft Informationen zu arbeitsmarktlichen Themen wie Wiedereinstieg, Weiterbildung und Ausbildung mit Hinweisen und Terminen zu Kreis- und Kulturveranstaltungen und weiteren Unterstützungsangeboten. Der Familienkalender wurde zum zweiten Mal erstellt und hat sich als Informationsmedium bewährt. Er wird kreisweit über die Netzwerk W-Partnerinnen verteilt und u.a. in Jobcentern oder Bildungseinrichtungen weitergegeben.

 

Netzwerk W Solingen: Wiedereinsteigerinnen mit Migrationshintergrund – Kompetenzen erkennen. Handreichung für Unternehmen neu aufgelegt

Wiedereinsteigerinnen mit Migrationshintergrund – Kompetenzen erkennen
Das Netzwerk W Solingen hat die Broschüre „Wiedereinsteigerinnen mit Migrationshintergrund – Kompetenzen erkennen“ weiterentwickelt neu aufgelegt. Die Handreichung richtet sich an Unternehmen und unterstützt dabei, Potenziale und Kompetenzen von Frauen mit Migrationshintergrund besser zu erkennen und zu nutzen. Gerade in dieser Gruppe sind sehr motivierte und leistungsstarke Frauen zu finden. In der überarbeiteten Fassung sind nun auch in Abstimmung mit der Antidiskriminierungsstelle Beispiele für anonymisierte Bewerbungsverfahren aufgenommen worden. Unternehmen aus dem Bergischen Land haben an der Erstellung mitgewirkt, ihre Erfahrungen bei der Rekrutierung und Bindung von Fachkräften beigesteuert sowie Tipps und Hinweise zur praktischen Umsetzung gegeben.

 

Systematisches Wiedereinstiegsmanagement bei der StädteRegion Aachen eingeführt

Broschüre: Systematisches Wiedereinstiegsmanagement der StädteRegion AachenZur familienfreundlichen Personalpolitik gehört auch ein verbindliches und gut durchdachtes Instrument zum Wiedereinstieg nach einer Auszeit. Im Rahmen von Netzwerk W hat die StädteRegion Aachen ein systematisches WiederEinstiegs-Managements („WEM“) entwickelt und eingeführt. Eine Broschüre gibt Überblick und informiert zum Wiedereinstiegsmanagement für die StädteRegion. WEM ergänzt die gesetzlichen, tariflichen und hausinternen Regelungen zur Personalentwicklung und richtet sich an alle Beschäftigten der StädteRegion Aachen, die sich in einer familienbedingten Auszeit befinden, und an ihre Begleitpersonen, z.B. Vorgesetzte, PersonalvertreterInnen oder Gleichstellungsbeauftragte. Die Regelungen werden in Form einer Dienstvereinbarung geschlossen, so ist die Anwendung des WEM verpflichtend, verlässlich und transparent geregelt.  

 

Netzwerk W Wuppertal – Erfahrungsbericht Wiedereinstieg und Coaching von hochqualifizierten Frauen aus der Stillen Reserve

Netzwerk W Wuppertal – Erfahrungsbericht Wiedereinstieg und Coaching von hochqualifizierten Frauen aus der Stillen ReserveDie Einstiegsmöglichkeiten nach einer Familienphase für hochqualifizierte Frauen zu verbessern und zu vereinfachen war das Ziel der Netzwerk W-Aktivitäten in 2013. Durchgeführt wurde das Vorhaben in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle für Frau und Mann der Stadt Wuppertal und dem Career Service der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen des Projektes wurde ein Coaching als Pilotmaßnahme realisiert. Das Coaching richtete sich an hochqualifizierte Frauen, die einen Anschluss an ein Studium, eine wissenschaftliche Tätigkeit oder eine Neuorientierung mithilfe eines weiterbildenden Studiums planen. Der Erfahrungsbericht fasst die zentralen Ergebnisse und Erfahrungen zusammen.

 

Netzwerk W Ennepe-Ruhr-Kreis: Pflege und Beruf – Servicemappe liefert Informationen für Unternehmen und Beschäftigte

digitale Service MappeUnternehmen brauchen einfache und bewährte Lösungen für die Unterstützung von pflegenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das Netzwerk W Ennepe-Ruhr-Kreis hat dazu eine Servicemappe erstellt, die jetzt auch in digitaler Form vorliegt. Auf der Portalseite der Kampagne „Arbeiten – pflegen – leben“ kann die Servicemappe direkt angeklickt werden. Enthalten sind Informationen zu (über-) regionalen Beratungs- und Unterstützungsangeboten sowie eine Vielzahl praktikabler, kostengünstiger Umsetzungsmöglichkeiten. Darüber hinaus gibt es einen Überblick über Regelungen und Gesetze und es werden Beispiele aufgezeigt, wie andere Unternehmen das Thema im Sinne ihrer Beschäftigten angepackt haben. Im Interview erläutert Netzwerk W-Koordinatorin Christa Beermann Erfahrungen und Ergebnisse der Kampagne und zeigt die wachsende Brisanz des Themas.

 

Netzwerk W Borken: Väter und der Wiedereinstieg der Partnerin – ein Reader

Netzwerk W Borken: Väter und der Wiedereinstieg der Partnerin – ein Reader Väter und der Wiedereinstieg der Partnerin – das Netzwerk W Borken hat die Beiträge der Fachtagung in einem Reader zusammengefasst und veröffentlicht. Einer der Hauptreferenten war Hans-Georg Nelles, Experte für väterbewusste Personalpolitik und Vereinbarkeit. Sein Impulsvortrag ist im Reader zusammen mit einem Beitrag zu väterfreundlichen Unternehmen im Kreis Borken dokumentiert. „Wir müssen die Väter und die Arbeitgeber in den Blick nehmen, wenn wir wollen, dass Frauen mehr und besser arbeiten können“, so Netzwerk W-Koordinatorin Sonja Schaten in ihrem Fazit. Mit dem Thema beschäftigt sich auch die Multiplikatorenveranstaltung des Netzwerkbüros „Erfolgsfaktor Familie“. Unter dem Motto „Die neuen Väter und ihre Unternehmen“ lädt das Netzwerkbüro am 14. Oktober 2014 nach Berlin.

 

Broschüren der Bundesagentur für Arbeit: „Frauen und Männer am Arbeitsmarkt“ und Leitfaden für beruflichen Wiedereinstieg

Frauen und Männer am Arbeitsmarkt Mit einer jährlich aktualisierten Broschüre informiert die Bundesagentur für Arbeit zur Lage am Arbeitsmarkt für Frauen und Männer. Danach konnten 2013 überwiegend Frauen vom aktuellen Beschäftigungsplus profitieren, die Arbeitslosenquoten nähern sich für beide Geschlechter tendenziell an. Gleichwohl sind Frauen durchschnittlich länger arbeitslos als Männer und stellen den Großteil von Personengruppen - insbesondere von Alleinerziehenden sowie Berufsrückkehrenden - die sich besonderen Herausforderungen am Arbeitsmarkt gegenübersehen. Mit der Broschüre „Motiviert zurückkehren. Erfolgreich durchstarten“ bieten die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Bundesagentur für Arbeit einen Leitfaden für die beruflichen Wiedereinstieg an und informieren zu den Angeboten und Beratungen der Agenturen für Arbeit.


Landeskoordination
Cornelia Schlebusch, Projektträger ETN des Forschungszentrums Jülich
c.schlebusch@fz-juelich.de

Projektmitarbeit
Birgit Meding
info@netzwerkw-expertinnen.de

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