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Familienzeit darf nicht aufs Abstellgleis führen. Lokale Netzwerke stärken mit ihren Aktivitäten den beruflichen Wiedereinstieg. Landesinitiative Netzwerk W – Förderrunde 2018

Das Gleichstellungsministerium NRW setzt die Landesinitiative Netzwerk W(iedereinstieg) im Jahr 2018 fort. Insgesamt wurden 36 Interessenbekundungen eingereicht, davon wurden 33 Interessenbekundungen positiv bewertet und zur Förderung im Rahmen der Landesinitiative Netzwerk W freigegeben. Im Rahmen der Gleichstellungspolitik des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung (MHKBG) ist die Unterstützung des beruflichen Wiedereinstiegs und die Stärkung einer existenzsichernden Erwerbstätigkeit von Müttern ein wichtiges Handlungsfeld. Dies betrifft klassische Berufsrückkehrerinnen und geringfügig erwerbstätige Mütter - darunter Alleinerziehende und Frauen ohne Berufsabschluss. Berücksichtigung finden auch die besonderen Herausforderungen für Frauen mit Migrations- und Fluchthintergrund. Gelingende partnerschaftliche Aushandlungsprozesse und gute Bedingungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie / Pflege tragen wesentlich zu einem erfolgreichen beruflichen Wiedereinstieg bei.

Screenshot: Das neue Familienportal

Das neue Familienportal: Familienleistungen und nützliche Informationen aus einer Hand

Das neue, zentrale Familienportal des Bundesfamilienministeriums informiert zuverlässig über sämtliche staatlichen Familienleistungen, die Antragsverfahren und gesetzliche Regelungen. Das Familienportal orientiert sich dabei an den unterschiedlichen Lebenslagen von Familien, wie zum Beispiel "Kinder und Jugendliche" oder "Familie und Beruf" oder auch „Wiedereinstieg“. Nutzerinnen und Nutzer finden so mit nur wenigen Klicks die gewünschten Informationen. Das Familienportal löst den seit 2005 bestehenden Familien-Wegweiser ab und wird das zentrale Portal für Familien in Deutschland sein. Das Portal soll künftig weiter ausgebaut werden, damit Familien nicht nur alle Informationen bekommen, die sie brauchen, sondern ihre Familienleistungen auch direkt über das Portal beantragen können.

Begleitheft für Geflüchtete und Akteure

Familie und Beruf gleichberechtigt vereinbaren – Partnerschaftliches Aushandlungsmanagement als Baustein im Wiedereinstieg – Netzwerk W-Broschüre

Gelingende partnerschaftliche Aushandlungsprozesse und gute Bedingungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind wichtige Voraussetzungen für einen erfolgreichen (Wieder-)Einstieg. Eine Broschüre des Netzwerk W Lippe widmet sich erstmals dem komplexen Thema „Aushandlungsmanagement im Wiedereinstiegsprozess“ und bietet einen praktischen Leitfaden zum Selbst-Coaching für junge Eltern. Dazu Netzwerk W-Koordinatorin Silke Quentmeier: Mit der Broschüre können wir erstmals einen konkreten Leitfaden für ein partnerschaftliches Aushandlungsmanagement vorlegen. Das fehlte bisher und wir hoffen, damit junge Eltern - Frauen wie Männer – zu ermutigen, über gleichberechtigte Partnerschafts- und Familienmodelle nachzudenken - und sie auch umzusetzen. Gerade hier im ländlichen Raum gibt es einigen Unterstützungsbedarf.“

Motiviert – erwerbsfähig – arbeitssuchend. Netzwerk W-Studie zur Situation geflüchteter Frauen im Bergischen Städtedreieck - Fakten, Zahlen, Beispiele, Handlungsempfehlungen

Motiviert – erwerbsfähig – arbeitssuchend. Netzwerk W-Studie zur Situation geflüchteter Frauen im Bergischen Städtedreieck - Fakten, Zahlen, Beispiele, Handlungsempfehlungen

Weibliche Geflüchtete in den Blick nehmen, das ist die erste und wichtigste Handlungsempfehlung an alle Akteurinnen und Akteure, die sich mit der Integration von Geflüchteten beschäftigen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Netzwerke W Wuppertal, Solingen und Remscheid zur Situation geflüchteter Frauen im Bergischen Städtedreieck. Die sehr lesenswerte Veröffentlichung macht deutlich, dass es für geflüchtete Frauen bisher kaum gezielte Integrationskurse und arbeitsmarktfördernde Maßnahmen gibt. Ergänzend zeigen sieben Porträts von geflüchteten Frauen die hohe Erwerbsmotivation. Dazu Netzwerk W-Koordinatorin Christel Steylaers: „Mit der Studie wollen wir alle Bildungs- und Maßnahmeträger ermuntern, die weiblichen Geflüchteten ins Blickfeld zu nehmen und ihnen Integrationshilfen zu bieten.“

Teilzeitausbildung als Chance zum (Wieder)Einstieg – Praxisbeispiel aus der Städteregion Aachen

Teilzeitausbildung als Chance zum (Wieder)Einstieg – Praxisbeispiel aus der StädteRegion Aachen

Die Ausbildung zur Pflegefachkraft in Teilzeit ist machbar und für Alleinerziehende eine Chance zum beruflichen (Wieder)Einstieg. Das zeigt ein Praxisbeispiel des NRW-Arbeitsministeriums über zwei Pflegeunternehmen in der StädteRegion Aachen, die zwei alleinerziehende Mütter in Teilzeit ausbilden. Erfolg ist garantiert: Die Auszubildenden haben eine sichere Beschäftigungsperspektive und die Unternehmen gewinnen dringend gesuchte Fachkräfte. Das ESF-Programm TEP - „Teilzeitberufsausbildung - Einstieg begleiten - Perspektiven öffnen“ begleitet bei der Umsetzung der familienfreundlichen Ausbildungsform. Regionale Netzwerke W unterstützen die Informationsarbeit und werben für die Teilzeitberufsausbildung.

Begleitheft für Geflüchtete und Akteure

Eine Hilfe für den Einstieg in den Beruf. Begleitheft für Geflüchtete und Akteure – neue Ausgabe zum Herunterladen. Handlungsempfehlung für die Praxis

Um Aktivitäten und Kontakte zur beruflichen Integration einfach und verständlich zu dokumentieren, haben die Netzwerke W Bonn /Rhein-Sieg ein Begleitheft für Geflüchtete entwickelt. Das Begleitheft wurde überarbeitet und steht jetzt als optimierte und beschreibbare Digital-Ausgabe zum Herunterladen bereit. Es richtet sich an Geflüchtete und unterstützt auch haupt- und ehrenamtliche Akteurinnen und Akteure bei der Begleitung in Arbeit und Gesellschaft. Eine zusätzliche Handlungsempfehlung informiert zum effizienten Einsatz in der Praxis.

Netzwerk W Herne: Online-Kompass für Alleinerziehende freigeschaltet – Videospot wirbt für Angebote

Netzwerk W Herne: Online-Kompass für Alleinerziehende freigeschaltet – Videospot wirbt für Angebote

Das Netzwerk W Herne hat den erfolgreichen „Kompass für Alleinerziehende“ in digitaler Form aufbereitet, abrufbar unter www.alleinerziehend-in-herne.de. Das neue Angebot soll insbesondere jüngere Frauen ansprechen und bietet neben Social Media-Funktionen auch die Möglichkeit, individuelle, interaktive Checklisten zu erstellen. Ein Videospot stellt aktuelle Angebote für Alleinerziehende vor und will Mut machen, die Unterstützungsmöglichkeiten zu nutzen. Dazu Netzwerk W-Koordinatorin Ulrike Hammerich: „Gerade für jüngere alleinerziehende Frauen ist das Smartphone häufig das zentrale Informationsmedium. Daher ist uns die Darstellung auf dem Smartphone besonders wichtig. Unser Ziel ist es, die Website mehr und mehr zu einem persönlichen Kompass durch den Dschungel der Dienstleistungsangebote weiter zu entwickeln.“

Zweiter Gleichstellungsbericht der Bundesregierung: Erwerbs- und Sorgearbeit gemeinsam neu gestalten. Veranstaltungsset unterstützt Öffentlichkeitsarbeit

Zweiter Gleichstellungsbericht der Bundesregierung: Erwerbs- und Sorgearbeit gemeinsam neu gestalten. Veranstaltungsset unterstützt Öffentlichkeitsarbeit

Zum Zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung steht ein umfangreiches Veranstaltungsset zur Verfügung. Das Set enthält vorbereitetes Material und gibt konkrete Hilfestellungen für die Durchführung einer Veranstaltung, um das Thema Gleichstellung auf die Agenda zu setzen – im Verband, im Unternehmen, in der Verwaltung oder für öffentlich Interessierte. Der Zweite Gleichstellungsbericht besteht aus dem Gutachten der Sachverständigenkommission und der Stellungnahme der Bundesregierung und bietet eine fundierte Grundlage für die Diskussion gleichstellungspolitischer Handlungsoptionen. Die Sachverständigenkommission empfiehlt in ihrem Gutachten, die Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Erwerbsarbeit und unbezahlte Arbeit in der Familie und für die Gesellschaft gerecht zwischen Frauen und Männern aufgeteilt werden kann.