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Perspektiven für einen qualifizierten Wiedereinstieg – Netzwerk W unterstützt die erfolgreiche Berufsrückkehr – Aufruf zur Förderrunde 2016 erfolgt in Kürze

Perspektiven für einen qualifizierten Wiedereinstieg – Netzwerk W unterstützt die erfolgreiche Berufsrückkehr – Aufruf zur Förderrunde 2016

Im Rahmen der Emanzipationspolitik des MGEPA ist die Unterstützung des (qualifizierten) beruflichen Wiedereinstiegs nach wie vor ein zentrales Handlungsfeld. Dies gilt insbesondere mit Blick auf den wachsenden Fachkräftebedarf - nicht zuletzt in den sozialen Berufen (Gesundheits- und Pflegeberufe, pädagogische Berufe). Berufsrückkehrerinnen, Frauen in Familienverantwortung ohne abgeschlossene Berufsausbildung sowie weibliche Beschäftigte in beruflichen Umbruch- und Neuorientierungsphasen bieten ein beachtliches Potenzial für die Fachkräftegewinnung. Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen (MGEPA) setzt die Landesinitiative Netzwerk W(iedereinstieg) im Jahr 2016 fort und ruft interessierte Träger auf, Interessenbekundungen zur Durchführung von Aktivitäten einzureichen. Abgabefrist ist der 22. April 2016.

WSI-Studie zur Alterssicherung: Frauen im Alter benachteiligt – Von der Lohnlücke zur Rentenkluft

WSI-Studie zur Alterssicherung: Frauen im Alter benachteiligt – Von der Lohnlücke zur Rentenkluft

Bei der Altersversorgung gibt es eine Kluft zwischen den Geschlechtern. Nach wie vor müssen Frauen mit deutlich weniger Rente auskommen. Die Rente sei damit ein „Spiegelbild der geschlechtsspezifischen Ungleichheiten bei der Erwerbsbeteiligung“, heißt es in der aktuellen WSI-Studie der Hans-Böckler-Stiftung. Im europäischen Vergleich ist der Lohnrückstand von Frauen in Deutschland sehr groß und beträgt 22 Prozent. Auch bei der Altersversorgung sind Frauen klar im Nachteil. Als gesetzliche Altersrente erhielten Frauen 2014 durchschnittlich 618 Euro, Männer 1.037 Euro. Das entspricht einer Differenz von über 40 Prozent. Wesentlich besser schneiden Frauen bei den Hinterbliebenenrenten ab: Witwen bekommen mit 592 Euro im Schnitt etwa doppelt so viel ausbezahlt wie Witwer.

Netzwerk W auf Youtube. Videos informieren zum beruflichen Wiedereinstieg – Berufsrückkehrende zeigen, wie es gelingt

Netzwerk W auf Youtube. Videos informieren zum beruflichen Wiedereinstieg – Berufsrückkehrende zeigen, wie es gelingt

Netzwerk W ist jetzt auf Youtube präsent. In der aktuellen Förderphase sind erstmals Videos entstanden und produziert worden, die zum beruflichen Wiedereinstieg informieren und Frauen unterschiedlichen Alters und Herkunft zu Wort kommen lassen. Im Video des Netzwerk W Kreis Borken/Coesfeld berichten nicht nur Wiedereinsteigerinnen, sondern auch ihre Arbeitgeber, die von der Kompetenz und Lebenserfahrung ihrer neuen Beschäftigten überzeugt sind. Netzwerk W Bonn/Rhein-Sieg stellt Migrantinnen vor, die über eine qualifizierte Ausbildung in der Pflege den beruflichen (Wieder)Einstieg geschafft haben – mit soliden Perspektiven für sich und ihre Familien. Ein weiteres Video präsentiert die erfolgreiche Kampagne „arbeiten – leben – pflegen“ des Netzwerk W-Ennepe-Ruhr-Kreis. Schauen Sie vorbei, wir freuen uns, wenn Sie sich als Abonnentin oder Abonnent anmelden.

Regionale Wiedereinstiegsportale in NRW

Regionale Portale informieren zum Wiedereinstieg in NRW – Kontakte, Tipps und mehr

Eine Reihe von Netzwerken W informieren über regionale Internetportale zur Berufsrückkehr. Neben wichtigen Kontakten und Ansprechpersonen gibt es weiterführende Informationen und Tipps zum beruflichen Wiedereinstieg in der Region. Einige Netzwerke W haben thematische Schwerpunkte gesetzt, etwa zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege (Ennepe-Ruhr-Kreis), zur Kinderbetreuung (Kleve/Wesel), zum Wiedereinstieg mit Behinderung (Emscher-Lippe) oder bieten gezielt auch Informationen für Väter (OWL/Bielefeld). Eine Übersichtskarte zeigt die regionalen Wiedereinstiegsportale.

Familie und Arbeitswelt - die NEUE Vereinbarkeit. Fortschrittsfelder – Herausforderungen – Leitsätze. Informationen und Links zum Memorandum

Familie und Arbeitswelt - die NEUE Vereinbarkeit. Fortschrittsfelder – Herausforderungen – Leitsätze. Informationen und Links zum Memorandum

Im September 2015 unterzeichneten Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig und Spitzenvertreterinnen und -vertreter der Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbände zehn Leitsätze für gemeinsames Handeln zur Neuen Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Das Memorandum zieht Bilanz zu den bisherigen Fortschritten beim Thema Vereinbarkeit und identifiziert zentrale Herausforderungen. Es wurde gemeinsam im Rahmen des Unternehmensprogramms „Erfolgsfaktor Familie“ erarbeitet. Mit den zehn Leitsätzen der „NEUEN Vereinbarkeit“ zeigen die Partner aus Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften, wie sie sich den Herausforderungen der Zukunft stellen, unter anderem in den Bereichen Kinderbetreuung, Arbeitszeiten und Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Mit Blick auf weiterführende Diskussionen stellen wir für Netzwerk-Partnerinnen und -Partner eine Reihe von Links zusammen, die zum Thema informieren und Einschätzungen spiegeln.

Screenshot der Webseite migra.info

migra-info: Aktuelle Informationen zu Anerkennung und Arbeitsmarktzugänge für Asylsuchende und Flüchtlinge

Das Portal migra-info stellt für Beratende aktuelle Information rund um Anerkennung und Arbeitsmarktzugänge für Asylsuchende und Flüchtlinge bereit. In der Rubrik „Voraussetzung & Anerkennung“ finden sich vertiefende Erläuterungen, Dokumente und Leitfäden zum Herunterladen sowie Links und Kontaktadressen zu Beratungsstellen in NRW. Annette Döhner, Netzwerk W-Koordinatorin in Bonn und Projektverantwortliche für migra-info: „Angesichts der aktuellen Situation haben wir diesen Bereich zu einem großen Schwerpunkt von migra-info ausgebaut. Neben den mehrsprachigen Basisinformation finden insbesondere Beratende hier die notwendigen aktuellen Informationen und Dokumente.“ Kurze Videos erklären praktische Fragen zur Anerkennung und können mit türkischen, spanischen, englischen, französischen, russischen, polnischen und arabischen Untertiteln abgerufen werden.