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Familienkalender 2019 der Netzwerke W Ennepe-Ruhr-Kreis und Leverkusen / Rheinisch Bergischer Kreis

Familienkalender 2019 der Netzwerke W Ennepe-Ruhr-Kreis und Leverkusen / Rheinisch Bergischer Kreis informieren zu Wiedereinstieg und Vereinbarkeit Familie und Beruf

Der Familienkalender ist Terminplaner und Informationsmedium zugleich für die Themen rings um Familie und Beruf, ein Lotse durch die Angebotsvielfalt, der Wege zum Wiedereinstieg und zu beruflichen Veränderungen aufzeigt. Das Netzwerk W Ennepe-Ruhr-Kreis legt aufgrund der starken Nachfrage den Familienkalender 2019 zum fünften Mal auf, zugleich gibt es mit dem Familien-Navi eine Onlineversions des Kalenders. Die Netzwerke W Leverkusen und Rheinisch Bergischer Kreis haben die Idee aufgegriffen und geben nun erstmals ebenfalls einen Familienkalender heraus. Mit einer Gesamtauflage von jeweils 12.000 Exemplaren werden die Familienkalender kostenlos abgegeben und sind in kommunalen Einrichtungen, darunter Familienzentren, Jugendämter, Stadtteilzentren, oder auch bei den Jobcentern und Arbeitsagenturen, ausgelegt. Die Familienkalender wurden mit Mitteln der Landesinitiative Netzwerk W vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung gefördert.

Frauen und Männer und vor allem Mütter und Väter haben weiterhin grundsätzlich andere Arbeitszeitrealitäten. Teilzeit als die Arbeitszeitform von Müttern weiter manifestiert

Frauen und Männer und vor allem Mütter und Väter haben weiterhin grundsätzlich andere Arbeitszeitrealitäten. Teilzeit als die Arbeitszeitform von Müttern weiter manifestiert

Mütter in Deutschland arbeiten heute deutlich länger als noch vor sechs Jahren - ganz besonders Mütter von Klein- und Kleinstkindern. Dabei leben Frauen und Männer weiter in unterschiedlichen Arbeitszeitrealitäten: Im Jahr 2017 war fast jede zweite Frau Teilzeit beschäftigt (46,5%), aber nur knapp jeder zehnte Mann (9,4%). Teilzeit gilt trotz der Nachteile für die Altersabsicherung inzwischen als Blaupause für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf - wird aber vor allem von Müttern, sehr viel seltener von Vätern gewählt. Das zeigen aktuelle Untersuchungen des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE).

Modellprojekt „Familienlotsinnen“ unterstützt geflüchtete Frauen auf ihrem Weg in Arbeit und Gesellschaft – Standorte Duisburg und Gelsenkirchen

Modellprojekt „Familienlotsinnen“ unterstützt geflüchtete Frauen auf ihrem Weg in Arbeit und Gesellschaft – Standorte Duisburg und Gelsenkirchen

Geflüchtete Frauen mit kleinen Kindern tragen ein besonders hohes Risiko, den Einstieg in Arbeit und Gesellschaft in Deutschland zu verpassen. Das Modellprojekt „Familienlotsinnen“ bietet ein Betreuungs- und Beratungsangebot und spricht geflüchtete Frauen an, die Kinder unter drei Jahren betreuen, nicht arbeiten gehen oder nicht an einem Integrationskurs teilgenommen haben. Aktuell sind dies rund 15.000 Frauen in NRW. Das Projekt ist eine gemeinsame Initiative der Landesregierung und der Bundesagentur für Arbeit und wird gefördert von der RAG-Stiftung. Das Modellprojekt „Familienlotsinnen" wird an den Standorten Gelsenkirchen und Duisburg für die Dauer von zwei Jahren durch die RAG-Stiftung mit insgesamt 300.000 Euro finanziert.

 

Aus der Wissenschaft: IW-Studie zu Elterngeld. WZB-Schwerpunktheft zu geschlechtergerechten Arbeitsmarkt

Aus der Wissenschaft: IW-Studie zu Elterngeld. WZB-Schwerpunktheft zu geschlechtergerechten Arbeitsmarkt

In Kombination mit dem Ausbau der Betreuungsinfrastruktur hat es das Elterngeld für Mütter attraktiver gemacht, früh in den Arbeitsmarkt zurückzukehren. Gleichzeitig haben die Partnermonate dazu geführt, dass auch zunehmend mehr Väter in Elternzeit gehen. Allerdings beschränken sie sich dabei zumeist auf diese Bonusmonate. Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) informiert und steht zum Herunterladen bereit.
Macht und Möglichkeiten sind ungleich zwischen den Geschlechtern verteilt. Wie hartnäckig und umfassend diese Ungleichheit ist, damit beschäftigt sich das Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) in der September-Ausgabe der WZB-Mitteilungen. Mehrere Beiträge fragen nach den Bedingungen für einen geschlechtergerechten Arbeitsmarkt, auch und gerade im Blick auf die Balance zwischen Fürsorgearbeit zu Hause und beruflichem Engagement.

 

Broschüre: Plan A(ushandeln) – Machen wir’s fair

Plan A(ushandeln) – Machen wir’s fair. Netzwerk W-Broschüre zum partnerschaftlichen Aushandeln von Job und Familie – Baustein im Wiedereinstieg

Gelingende partnerschaftliche Aushandlungsprozesse und gute Bedingungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind wichtige Voraussetzungen für einen erfolgreichen (Wieder-)Einstieg. Das Netzwerk W Lippe hat dazu erstmalig einen Ratgeber entwickelt. Die Broschüre „Plan A(ushandeln). Machen wir’s fair – unser Leben mit Job und Familie“ bietet einen praktischen Leitfaden zum Selbst-Coaching für (junge) Eltern. Dazu Netzwerk W-Koordinatorin Silke Quentmeier: Mit der Broschüre können wir erstmals einen konkreten Leitfaden für ein partnerschaftliches Aushandlungsmanagement vorlegen. Das fehlte bisher und wir hoffen, damit junge Eltern - Frauen wie Männer – zu ermutigen, über gleichberechtigte Partnerschafts- und Familienmodelle nachzudenken - und sie auch umzusetzen. Gerade hier im ländlichen Raum gibt es einigen Unterstützungsbedarf.“

NRW Karte

Familienzeit darf nicht aufs Abstellgleis führen. Lokale Netzwerke stärken mit ihren Aktivitäten den beruflichen Wiedereinstieg. Landesinitiative Netzwerk W – Förderrunde 2018

Das Gleichstellungsministerium NRW setzt die Landesinitiative Netzwerk W(iedereinstieg) im Jahr 2018 fort und fördert Aktivitäten an über 30 Standorten. Im Rahmen der Gleichstellungspolitik des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung (MHKBG) ist die Unterstützung des beruflichen Wiedereinstiegs und die Stärkung einer existenzsichernden Erwerbstätigkeit von Müttern ein wichtiges Handlungsfeld. Dies betrifft klassische Berufsrückkehrerinnen und geringfügig erwerbstätige Mütter - darunter Alleinerziehende und Frauen ohne Berufsabschluss. Berücksichtigung finden auch die besonderen Herausforderungen für Frauen mit Migrations- und Fluchthintergrund. Gelingende partnerschaftliche Aushandlungsprozesse und gute Bedingungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie / Pflege tragen wesentlich zu einem erfolgreichen beruflichen Wiedereinstieg bei.