Nachrichten zum Netzwerken

Infotage, Fachworkshops – Aktives Netzwerken für den Wiedereinstieg vor Ort

Infotage, Fachworkshops – Aktives Netzwerken für den Wiedereinstieg vor OrtDie Netzwerke W organisieren zusammen mit den Kooperationspartnern eine Reihe von Infoveranstaltungen und Infotagen zum Wiedereinstieg. In der Rubrik „Veranstaltungstipps“ finden Sie weitere Informationen und Flyer in der Übersicht. Das Netzwerk W Kreis Euskirchen bietet Fachworkshops für Beraterinnen und Gruppenleiterinnen an, um den beruflichen Wiedereinstiegsprozess zu begleiten. In 2015 finden insgesamt vier Workshops statt, die Teilnahme ist kostenlos um rechtzeitige Anmeldung wird gebeten.

 

Netzwerk W–Wanderausstellung zu Minijob und Wiedereinstieg – Landeskoordination stellt zwei Ausstellungssets zum Verleih bereit

Ausstellungen zum Thema MinijobDie Landeskoordination Netzwerk W stellt für interessierte Netzwerke und Kooperationspartner zwei Ausstellungssets zum Thema Minijob und Wiedereinstieg bereit. Sie können als Wanderausstellung genutzt und auf Nachfrage kostenlos gebucht werden. Es sind jeweils 13 Ausstellungstafeln, die auf Risiken und (die wenigen) Chancen von Minijobs hinweisen. Dazu Emanzipationsministerin Barbara Steffens in ihrem Statement zur Ausstellung: „Frauen sollten nicht darauf bauen, dass über den Minijob der Einstieg in ein besseres Beschäftigungsverhältnis gelingt. Denken Sie nicht nur an die momentanen Vorteile eines Minijobs, sondern auch an Ihre Zukunft – bis hin zur Rente.“ Bis Ende April ist die Minijobausstellung mehrere Wochen in Leverkusen zu sehen, zunächst in der Stadtbibliothek Leverkusen, anschließend im Immobilienzentrum der Volksbank Rhein-Wupper in Leverkusen Opladen.

 

Teilzeitberufsausbildung – Broschüre der Bundesagentur für Arbeit informiert Beratende

Teilzeitberufsausbildung – Broschüre der Bundesagentur für Arbeit informiert BeratendeEine Teilzeitberufsausbildung bietet jungen Eltern und insbesondere jungen Müttern, die Möglichkeit eine qualifizierte Ausbildung und damit einen erfolgreichen Berufs-(Wieder-)Einstieg zu schaffen. Die Bundesagentur für Arbeit hat dazu einen praxisorientierten Leitfaden veröffentlicht. Ursprünglich als internes Arbeitsmittel für die Beauftragen für Chancengleichheit (BCA) gedacht, findet die Broschüre mehr und mehr Zuspruch bei Kammern, Arbeitgeberverbänden, Schwangerenberatungsstellen und anderen Beratungseinrichtungen. Netzwerk W stellt die Broschüre zum Herunterladen bereit.

 

„So sag ich's meinen Vorgesetzten - Elternzeit, Wiedereinstieg und flexible Arbeitsmodelle erfolgreich vereinbaren“

„So sag ich's meinen Vorgesetzten - Elternzeit, Wiedereinstieg und flexible Arbeitsmodelle erfolgreich vereinbaren“Der Leitfaden des Bundesfamilienministeriums unterstützt Beschäftigte dabei, gemeinsam mit der Chefin oder dem Chef gute Lösungen für eine familienbedingte Auszeit oder ein flexibles Arbeitszeitmodell zu finden. Beschäftigte erhalten Tipps, wie sie sich auf das Personalgespräch vorbereiten und welche eigenen Ideen und Vorschläge sie einbringen können, um Elternzeit und Wiedereinstieg erfolgreich zu gestalten. Gute Beispiele zeigen, welche Lösungen andere Eltern mit ihrem Arbeitgeber gefunden haben und was dabei besonders wichtig war. In allen Kapiteln geben Checklisten und Infokästen einen schnellen Überblick, auch zu den wichtigsten Terminen und Fristen zum Wiedereinstieg und zur Elternzeit. Die Broschüre ist aktuell überarbeitet worden und liegt nun in 4. Auflage vor.

 

NRW-Portal informiert zu Ausbildung und Karrieremöglichkeiten in den Pflegeberufen

NRW-Portal PflegeberufePflegeberufe – deine Ausbildung mit Zukunft“ – Mit diesem Titel informiert ein vom MGEPA gefördertes Portal zu Berufen, Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten in der Pflege. Beispiele und Erfahrungen von jungen Auszubildenden und Beschäftigten zeigen, wie attraktive Arbeitsplätze erhalten und gestaltet werden können. Mit dem Thema Wiedereinstieg und Pflege beschäftigen sich auch eine Reihe von regionalen Netzwerken W.

 

NRW-Sonderbericht: Höhere Erwerbsbeteiligung und gestiegene Berufsqualifikation – Frauen haben immer mehr Bedeutung für den Arbeitsmarkt

Arbeitsmarktreport NRWIn Nordrhein-Westfalen ist die Zahl der erwerbstätigen Frauen in den letzten zehn Jahren kräftig gestiegen – ebenso das Qualifikationsniveau und die berufliche Qualifikation vor allem von jüngeren Frauen. Zugleich ist das Zuverdiener-Modell nach wie vor weit verbreitet und prägt die Frauenerwerbstätigkeit. Mit Blick auf wachsenden Fachkräftebedarf ist ungenutztes Arbeitskräftepotenzial überwiegend bei den Frauen zu finden. Der aktuelle Sonderbericht des Arbeitsmarktreport NRW informiert zu Frauen am Arbeitsmarkt und zur Situation von Alleinerziehenden. Dr. Maria Icking, Leiterin der G.I.B.-Abteilung „Monitoring und Evaluation“, erläutert im Interview zentrale Befunde.

 

WSI-Genderportal: Informationen und Fakten zu gleichstellungsrelevanten Fragen finden

Logo: WSI - Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut Das WSI-Genderportal der Hans Böckler Stiftung informiert im Genderportal mit Zahlen und Fakten zu unterschiedlichen Aspekten der geschlechtsbezogenen Ungleichheit. Aktuell: Ausführliche Schaubilder, Daten, und Analysen, wie das Elterngeld von Müttern und Vätern angenommen wird, wie sich die Höhe des Elterngeldes von Müttern und Vätern unterscheidet und wie sich die Kinderbetreuungsquoten nach Region und Alter des Kindes in den vergangenen Jahren entwickelt haben. Zum Herunterladen: Arbeitszeiten sind ein gleichstellungsrelevantes Thema. Sie entscheiden - über das damit erzielte Einkommen - über die Möglichkeiten einer eigenständigen Existenzsicherung und prägen die Work-Life-Balance und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Daten des WSI GenderDatenPortals weisen für Frauen deutlich kürzere Arbeitszeiten und somit geringere Chancen auf finanzielle Absicherung aus.

 

ElterngeldPlus und Familienpflegezeit - Internetportale des Bundesfamilienministeriums informieren

ElterngeldPlus und Familienpflegezeit Mit dem neuen ElterngeldPlus können Mütter und Väter Elterngeldbezug und Teilzeitarbeit künftig besser miteinander kombinieren und an ihre Bedürfnisse anpassen. Informationen und Downloads zum ElterngeldPlus bietet die Internetseite www.elterngeld-plus.de des Bundesfamilienministeriums. Mit dem neuen Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf können künftig Beschäftigte nicht nur für sechs Monate aus dem Job aussteigen, sondern haben auch einen Rechtsanspruch auf eine teilweise Freistellung von bis zu 24 Monaten Familienpflegezeit. Auf der Internetseite www.wege-zur-pflege.de können alle wichtigen Informationen dazu abgerufen werden.

 

„Wiedereinstieg mit besonderen Herausforderungen“ – Studie des Bundesverbands für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm)

Bildungsscheck NRWSeit einigen Jahren nimmt der Bundesverband bkvm gezielt die Situation der Mütter von Kindern mit Behinderung in den Blick und hat dazu das Projekt „Wiedereinstieg mit besonderen Herausforderungen“ durchgeführt. Eine Studie im Rahmen des Projekts beleuchtet deren Lebenssituation und stellt ihre Chancen dar, die Betreuung eines behinderten Kindes mit einer Berufstätigkeit zu vereinbaren. Es werden Faktoren beschrieben, welche die Vereinbarkeit und den Wiedereinstieg beeinträchtigen und befördern können. Zugleich werden Handlungsempfehlungen entwickelt, wie betroffene Frauen beim beruflichen Wiedereinstieg angemessen unterstützt werden können und wie die Situation von Familien, in denen Kinder mit Behinderungen leben, verbessert werden kann. Das Projekt wurde durch das Aktionsprogramm „Perspektive Wiedereinstieg“ gefördert.


Landeskoordination
Cornelia Schlebusch, Projektträger ETN des Forschungszentrums Jülich
c.schlebusch@fz-juelich.de

Projektmitarbeit
Birgit Meding
info@netzwerkw-expertinnen.de

Zentrum Frau in Beruf und Technik • Telefon: 02305 92150-10 • Telefax: 02305 92150-49 • Erinstraße 6 • 44575 Castrop-Rauxel • Internet: www.zfbt.de • E-Mail: zfbt@zfbt.de