Nachrichten zum Netzwerken

Netzwerk W landesweit aktiv – Wanderausstellung zu Minijob und qualifizierter Wiedereinstieg

Ausstellungen zum Thema MinijobDie Landeskoordination Netzwerk W stellt für interessierte Netzwerke und Kooperationspartner zwei Ausstellungssets zum Thema Minijob und Wiedereinstieg bereit. Sie können als Wanderausstellung genutzt und auf Nachfrage bestellt werden. Es sind insgesamt 13 Ausstellungstafeln, die auf Risiken und (die wenigen) Chancen von Minijobs hinweisen, wichtige Informationsadressen nennen und ein Statement von Emanzipationsministerin Barbara Steffens enthalten. Auf der Kölner Eröffnungsveranstaltung, gemeinsam organisiert  von Regionalagentur, Kompetenzzentrum Frau und Beruf und Netzwerk W Köln, referierte Prof. Carsten Wippermann, Autor einer viel beachteten Studie zu Minijob und geringfügiger Beschäftigung. Sein kritisches Resümee: Minijobs seien kaum eine Brücke in den Arbeitsmarkt, sondern für viele Frauen ein Weg zurück an den Herd. Die Vortragsfolien stehen zum Herunterladen bereit.  

 

Bildungsscheck NRW: Sonderprogramm wird ausgesetzt – Neustart in 2015

Bildungsscheck NRWDas Förderangebot „Bildungsscheck“ unterstützt in Nordrhein-Westfalen die Weiterbildung von Beschäftigten und Betrieben und steht auch Berufsrückkehrenden zur Verfügung. Aufgrund der großen Nachfrage wird das laufende Sonderprogramm ausgesetzt, so dass bis auf weiteres keine Bildungsschecks mehr beantragt werden können. Das Programm, gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF), wird neugestaltet und in 2015 im Rahmen der neuen ESF-Förderphase wieder aufgelegt. Berufsrückkehrende sollen weiterhin eine wichtige Zielgruppe bleiben. Das NRW-Arbeitsministerium informiert dazu rechtzeitig.

 

Netzwerk W Solingen: Wiedereinsteigerinnen mit Migrationshintergrund – Kompetenzen erkennen. Handreichung für Unternehmen neu aufgelegt

Wiedereinsteigerinnen mit Migrationshintergrund – Kompetenzen erkennen
Das Netzwerk W Solingen hat die Broschüre „Wiedereinsteigerinnen mit Migrationshintergrund – Kompetenzen erkennen“ weiterentwickelt neu aufgelegt. Die Handreichung richtet sich an Unternehmen und unterstützt dabei, Potenziale und Kompetenzen von Frauen mit Migrationshintergrund besser zu erkennen und zu nutzen. Gerade in dieser Gruppe sind sehr motivierte und leistungsstarke Frauen zu finden. In der überarbeiteten Fassung sind nun auch in Abstimmung mit der Antidiskriminierungsstelle Beispiele für anonymisierte Bewerbungsverfahren aufgenommen worden. Unternehmen aus dem Bergischen Land haben an der Erstellung mitgewirkt, ihre Erfahrungen bei der Rekrutierung und Bindung von Fachkräften beigesteuert sowie Tipps und Hinweise zur praktischen Umsetzung gegeben.

 

Systematisches Wiedereinstiegsmanagement bei der StädteRegion Aachen eingeführt

Broschüre: Systematisches Wiedereinstiegsmanagement der StädteRegion AachenZur familienfreundlichen Personalpolitik gehört auch ein verbindliches und gut durchdachtes Instrument zum Wiedereinstieg nach einer Auszeit. Im Rahmen von Netzwerk W hat die StädteRegion Aachen ein systematisches WiederEinstiegs-Managements („WEM“) entwickelt und eingeführt. Eine Broschüre gibt Überblick und informiert zum Wiedereinstiegsmanagement für die StädteRegion. WEM ergänzt die gesetzlichen, tariflichen und hausinternen Regelungen zur Personalentwicklung und richtet sich an alle Beschäftigten der StädteRegion Aachen, die sich in einer familienbedingten Auszeit befinden, und an ihre Begleitpersonen, z.B. Vorgesetzte, PersonalvertreterInnen oder Gleichstellungsbeauftragte. Die Regelungen werden in Form einer Dienstvereinbarung geschlossen, so ist die Anwendung des WEM verpflichtend, verlässlich und transparent geregelt.  

 

Veröffentlichungen des MGEPA: Hochschulische Ausbildungen in Pflege und Gesundheit – Studie zu Kompetenzzentren Frau und Beruf

digitale Service MappeDas Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter (MGEPA) hat zwei neue Broschüren veröffentlicht. Unter dem Titel „Hochschulische Ausbildung in den Pflege- und Gesundheitsfachberufen" informiert eine Broschüre und gibt Leserinnen und Lesern einen aktuellen Überblick über den derzeitigen Stand der Modellstudiengänge in den Pflege- und Gesundheitsfachberufen in Nordrhein-Westfalen. Eine weitere Veröffentlichung stellt die Ergebnisse einer Studie zu den Kompetenzzentren Frau und Beruf vor. Das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn untersuchte Schwerpunkte und Kooperationspotentiale im EFRE 2014-2020 aus der Sicht wirtschaftsnaher Institutionen. Beide Veröffentlichungen stehen derzeit nur als PDF zum Herunterladen bereit.

 

Netzwerk W Wuppertal – Erfahrungsbericht Wiedereinstieg und Coaching von hochqualifizierten Frauen aus der Stillen Reserve

Netzwerk W Wuppertal – Erfahrungsbericht Wiedereinstieg und Coaching von hochqualifizierten Frauen aus der Stillen ReserveDie Einstiegsmöglichkeiten nach einer Familienphase für hochqualifizierte Frauen zu verbessern und zu vereinfachen war das Ziel der Netzwerk W-Aktivitäten in 2013. Durchgeführt wurde das Vorhaben in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle für Frau und Mann der Stadt Wuppertal und dem Career Service der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen des Projektes wurde ein Coaching als Pilotmaßnahme realisiert. Das Coaching richtete sich an hochqualifizierte Frauen, die einen Anschluss an ein Studium, eine wissenschaftliche Tätigkeit oder eine Neuorientierung mithilfe eines weiterbildenden Studiums planen. Der Erfahrungsbericht fasst die zentralen Ergebnisse und Erfahrungen zusammen.

 

Netzwerk W Ennepe-Ruhr-Kreis: Pflege und Beruf – Servicemappe liefert Informationen für Unternehmen und Beschäftigte

digitale Service MappeUnternehmen brauchen einfache und bewährte Lösungen für die Unterstützung von pflegenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das Netzwerk W Ennepe-Ruhr-Kreis hat dazu eine Servicemappe erstellt, die jetzt auch in digitaler Form vorliegt. Auf der Portalseite der Kampagne „Arbeiten – pflegen – leben“ kann die Servicemappe direkt angeklickt werden. Enthalten sind Informationen zu (über-) regionalen Beratungs- und Unterstützungsangeboten sowie eine Vielzahl praktikabler, kostengünstiger Umsetzungsmöglichkeiten. Darüber hinaus gibt es einen Überblick über Regelungen und Gesetze und es werden Beispiele aufgezeigt, wie andere Unternehmen das Thema im Sinne ihrer Beschäftigten angepackt haben.

 

Netzwerk W Borken: Väter und der Wiedereinstieg der Partnerin – ein Reader

Netzwerk W Borken: Väter und der Wiedereinstieg der Partnerin – ein Reader Väter und der Wiedereinstieg der Partnerin – das Netzwerk W Borken hat die Beiträge der Fachtagung in einem Reader zusammengefasst und veröffentlicht. Einer der Hauptreferenten war Hans-Georg Nelles, Experte für väterbewusste Personalpolitik und Vereinbarkeit. Sein Impulsvortrag ist im Reader zusammen mit einem Beitrag zu väterfreundlichen Unternehmen im Kreis Borken dokumentiert. „Wir müssen die Väter und die Arbeitgeber in den Blick nehmen, wenn wir wollen, dass Frauen mehr und besser arbeiten können“, so Netzwerk W-Koordinatorin Sonja Schaten in ihrem Fazit. Mit dem Thema beschäftigt sich auch die Multiplikatorenveranstaltung des Netzwerkbüros „Erfolgsfaktor Familie“. Unter dem Motto „Die neuen Väter und ihre Unternehmen“ lädt das Netzwerkbüro am 14. Oktober 2014 nach Berlin.

 

Netzwerk W-Kampagne zu Pflege und Beruf im Ennepe-Ruhr-Kreis – Bilanzinterview im G.I.B.info

Portrait: Christa BeermannDie Netzwerk W-Kampagne „arbeiten – leben – pflegen“ im Ennepe-Ruhr-Kreis war landesweit eine der ersten Initiativen, die das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Pflege öffentlichkeitswirksam aufgegriffen und Unternehmen wie Beschäftigte in der Region gezielt angesprochen hat. Nach Abschluss der Kampagne, die auch landesweit auf positive Resonanz stieß, will das Netzwerk W Ennepe-Ruhr die thematische Arbeit fortsetzen. Was vorerst bleibt, sind eine Reihe praxisnaher Informationsmaterialien, darunter das Portal www.arbeiten-pflegen-leben.de, sowie umfangreiche Fachexpertise. Christa Beermann, Demografiebeauftragte im Ennepe-Ruhr-Kreis und Netzwerk W-Koordinatorin, erläutert im G.I.B.-Interview Erfahrungen, (Nach)Wirkungen – und neue Aufgaben. Ihr Resümee: „Die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege gehört als Daueraufgabe auf die politische Agenda.“

 

Broschüren der Bundesagentur für Arbeit: „Frauen und Männer am Arbeitsmarkt“ und Leitfaden für beruflichen Wiedereinstieg

Frauen und Männer am Arbeitsmarkt Mit einer jährlich aktualisierten Broschüre informiert die Bundesagentur für Arbeit zur Lage am Arbeitsmarkt für Frauen und Männer. Danach konnten 2013 überwiegend Frauen vom aktuellen Beschäftigungsplus profitieren, die Arbeitslosenquoten nähern sich für beide Geschlechter tendenziell an. Gleichwohl sind Frauen durchschnittlich länger arbeitslos als Männer und stellen den Großteil von Personengruppen - insbesondere von Alleinerziehenden sowie Berufsrückkehrenden - die sich besonderen Herausforderungen am Arbeitsmarkt gegenübersehen. Mit der Broschüre „Motiviert zurückkehren. Erfolgreich durchstarten“ bieten die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Bundesagentur für Arbeit einen Leitfaden für die beruflichen Wiedereinstieg an und informieren zu den Angeboten und Beratungen der Agenturen für Arbeit.


Landeskoordination
Cornelia Schlebusch, Projektträger ETN des Forschungszentrums Jülich
c.schlebusch@fz-juelich.de

Projektmitarbeit
Birgit Meding
info@netzwerkw-expertinnen.de

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