Ziel 2 +Frau
Wie kommt Chancengleichheit in Planungswettbewerbe?
23. April 2008 (Mittwoch)
Anmeldung bis zum 16. April 2008
Für Architektur, Städtebau und Freiraum ist die Auslobung von Wettbewerben ein bewährtes Instrument, um eine Vielfalt qualitativ hochwertiger Kozepte zu erlangen. Die Integration des Querschnittsziels Gleichstellung von Männern und Frauen durch einen Gender Mainstreaming- Ansatz in diese Wettbewerbe, um noch bessere, weil nachhaltigere Lösungen für komplexe Aufgaben zu finden, ist zwar noch nicht Bestandteil des Standardverfahrens, aber es liegen ermutigendende Erfahrungen vor, die in diesem Seminar vorgestellt und kritisch mit den Teilnehmenden reflektiert werden.
Ausgehend von einer Einführung zu Gender in der räumlichen Planung werden Orientierung und Strukturen für eine jeweils projektspezifische Anwendung im Wettbewerb für alle vermittelt, die entsprechende Qualitätsgewinne in der Planung für ihr Arbeitsfeld nutzen wollen.
Der Wettbewerbsablauf wird inhaltlich und formal auf Genderrelevanz* beleuchtet, und es werden empfehlenswerte Vorgehensweisen sowie Erfahrungen aus der Begleitung von Wettbewerben auf Zollverein vorgestellt.
Der Workshop versteht sich auch als eine weitere gemeinsame Annäherung an das Thema. Die Teilnehmenden profitieren vor allem von den Erfahrungen der Referentin als Architektin in der Genderbegleitung.
*die Auswirkung des Wettbewerbs auf die sozialen Geschlechter Mann und Frau.
Referentin:
Gisela Humpert
ZFBT, Castrop-Rauxel
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