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Das Mentoring-Programm
für junge Frauen mit Zuwanderungsgeschichte

Um die beruflichen Chancen von Schülerinnen mit Zuwanderungsgeschichte zu verbessern und sie z.B. bei der Ausbildungsplatzsuche oder Studienwahl zu unterstützen, hat das Frauen- und Integrationsministerium in Nordrhein-Westfalen ein neues Mentoring-Programm initiiert. 

Denn die Realität von Schülerinnen mit Zuwanderungsgeschichte zeigt, dass sie mit weniger als 25 % betriebliche Ausbildungen absolvieren und sich noch stärker als deutsche weibliche Auszubildende auf eine kleine Anzahl von Ausbildungsberufen konzentrieren. Und dies trotz - oder sogar wegen - guter schulischer Voraussetzungen, die sie nicht in adäquate berufliche Bildung umsetzen können, was sich auch in der Hochschulbildung zeigt.

Durch die Zusammenarbeit mit einer Mentorin erhalten Schülerinnen mit Zuwanderungsgeschichte aus erster Hand Einblick in die Berufswelt, Zugang zu Kontakten und Insider-Wissen in Sachen Studien- und Berufswahl und Ausbildungsplatzsuche. Die Mentorinnen ihrerseits lernen die Spannungsfelder kennen, in denen sich viele junge Migrantinnen bewegen. Mentorinnen und Mentees profitieren außerdem von der fachkundigen Unterstützung durch das Projektteam und erfahren in den begleitenden Veranstaltungen zum Programm Neues zu den Themen Migration, Beruf und Gleichstellung.

Die Ansprache der Mentorinnen erfolgt über das breitgefächerte PartnerInnennetzwerk des Mentoring-Programms „Neue Wege in den Beruf.“

Der vierte Jahrgang des Mentorings wird vom September 2010 bis Juli 2011 in enger Kooperation mit den RAA (Regionale Arbeitsstellen zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien) in den Städten Aachen, Bielefeld, Bottrop, Castrop-Rauxel, Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Gladbeck, Hamm, Herne, Leverkusen, Mülheim, Oberhausen, Recklinghausen, Remscheid, Solingen, Velbert, Witten und Wuppertal durchgeführt. Mentees sind engagierte Schülerinnen der Klassen 9 - 12, die über gute Schulleistungen und eine überzeugende Motivation zur Berufsbildung verfügen. Bis zu 180 Schülerinnen werden dann von diesem Programm profitieren können.

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