Erweiterung der beruflichen Chancen

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels wird das Potential von gut ausgebildeten Frauen zu einem relevanten Wirtschafts- und Standortfaktor; moderne Unternehmen haben die Notwendigkeit erkannt, auch betrieblich die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ihrer Beschäftigten zu unterstützen.

Frauen haben in der Bildung aufgeholt. Gleichwohl verengen sich die beruflichen Orientierungen und beruflichen Chancen von Frauen mit Eintritt in die Arbeitswelt. Junge zugewanderte Frauen haben häufig trotz guter schulischer Abschlüsse extrem schlechte Startbedingungen.

Frauen sind weiterhin eher in angestammten Berufsbereichen mit geringeren Karrieremöglichkeiten tätig. Sie nehmen seltener Führungspositionen ein und sind weniger als Unternehmerinnen tätig. Berufsrückkehr erfolgt häufig in Teilzeit, nur wenige Frauen nehmen nach dem Wiedereinstieg eine ihren Qualifikationen entsprechende Erwerbstätigkeit auf.

Generelles Ziel der Aktivitäten im Handlungsfeld Erweiterung beruflicher Chancen ist es, Frauen zu ermutigen, zukunftsweisende Berufswege einzuschlagen oder auch selbständig tätig zu werden. Parallel wird flankierend die Vernetzung von gleichstellungs-, arbeitsmarkt-, bildungspolitischen- und familienunterstützenden Akteurinnen und Akteure in den Regionen zur Förderung der Frauenerwerbstätigkeit und ihrer Rückkehr in den Beruf unterstützt.

Neue Wege in den Beruf

Mit dem bewährten Instrument Mentoring werden im nächsten Schuljahr junge Frauen mit Zuwanderungsgeschichte beim Übergang von der Schule in eine Ausbildung begleitet und von berufserfahrenen Mentorinnen bei ihrer Berufswahl unterstützt. weitere Infos

Netzwerk W

Förderung der Aktivitäten regionaler Netze zur Unterstützung der Berufsrückkehr

Trotz hoher Erwerbsneigung und auch bei guter Qualifizierung sind es in der Regel Frauen, die zur Betreuung von Kindern, häufig auch zur Pflege Angehöriger, wenigstens zeitweise aus dem Erwerbsleben ausscheiden. Änderungen in der Arbeitswelt und der damit einhergehende Qualifikationsverlust sowie die Situation auf dem Arbeitsmarkt erschweren die Rückkehr. Um den Wiedereinstieg erfolgreich gestalten zu können, sind (Neu)Orientierung, Beratung und teilweise auch Qualifizierung erforderlich, überdies muss die Vereinbarkeit organisiert werden. weitere Infos

Chancengleichheit in Pakistan

Gemeinsam mit dem Hamburger Unternehmen Como, Consulting für Projektmanagement und Organisation GmbH, unterstützt das ZFBT im Auftrag der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) das pakistanische Ministerium für Frauenförderung, Soziale Wohlfahrt und Behindertenförderung beim Ausbau von Chancengleichheitsstrukturen.  weitere Infos


Ansprechpartnerin:
Cornelia Schlebusch
Tel: 02305.92150-32
schlebusch@zfbt.de
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